Keine Cheerleader mehr…

Urlaub, das ist die Zeit zum Durchschnaufen. Sich erholen und die Zügel etwas lockerer halten.

Für mich bedeutet das auch den Gedanken mehr Spielraum gewähren. Sie dürfen wie Kinder über weite Wiesen rennen bis sie mich nicht mehr sehen. Sie dürfen Dämme abbauen und schauen welcher Fluss sich dahinter verbirgt. Dann schmeißen sie Steine hinein oder blicken neugierig die sonderbaren Tiere an, welche dort ihre Nische finden. Jedes Tier ein weiterer Gedanke.

Manche Tiere erinnern sie an alte sogenannte Freunde. Die Gedanken kommen schwer zurück und ich heiße sie Willkommen. Setze mich mit ihnen an den Küchentisch und sie erzählen mir von den Erinnerungen, bringen sie zu mir zurück, die Menschen, die aus Angst vor sich, aus Minderwertigkeit den Kontakt abbrachen.

Und ich erkläre meinen Kindergedanken, das dies nur Cheerleader waren, keine Freunde. Irgendwann können sie nicht mal mehr versuchen mitzuhalten und dann ist Schluss. Manchmal leise und ich möchte schreien. Manchmal laut. Aber immer ein Ende. Leise nicken sie. Sie fragen ob sie Karussell fahren dürfen. Dazu gibt es nur ein süffisantes Grinsen meinerseits und ich schicke sie wieder spielen. Den Schlüssel zum Karussell behalte ich.

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