Jeder braucht einen Sup!

Und wieder einmal begrüße ich euch hier auf meinem Blog!

Tja, was will ich mit meinem Titel ausdrücken? Ich bin ein Zocker-Mädel. Und ich liebe es Vergleiche von eigentlich völlig unterschiedlichen Themengebieten im Prinzip zu vergleichen. Mit Gaming funktioniert das oft echt spitze, und ist immer funny. Also erkläre ich es euch nun.

Wenn ihr bei einem MMORPG (Massen-Mehrspieler-Online-Rollenspiel), einen großen Boss besiegen wollt, dann geht das nicht allein. Natürlich ist man in Spielen, total mächtig, hat tolle Waffen, trotzdem für den großen Endboss braucht ihr Hilfe. Nun gibt es verschiedene Rollen, die besetzt werden müssen. Zum Einen den DD (Damagedealer), klar der Typ teilt ordentlich aus, er macht den Boss zu Kleinholz. Diese Rolle wollen natürlich die meisten besetzen, der coole Typ, am Besten mit zwei Schwertern, einer strahlenden Rüstung.

Dann gibt es den Tank, zu Deutsch Panzer. Das beschreibt ihn ganz gut, denn er stellt sich an die Front, und nimmt allen Schaden auf sich. Er zieht die Aggression, des Bosses, auf sich, damit der DD, dessen tolle Rüstung, nämlich nicht soviel aushält, gar nicht ert getroffen wird. Diese Rolle, nehmen meist auch noch einige Spieler für sich an.

Und dann gibt es DIE ROLLE, die meist händeringend gesucht wird, oft muss das dann irgendeine Freundin von einem aus der Gruppe übernehmen, damit sie sich überhaupt überlegen, den Boss zu legen (legen, ist ist Gamerjargon „besiegen“) Diese Rolle ist der Heiler. Ein reiner Supporter, und unerlässlich. Ohne den DD oder Tank, wäre der Heiler sofort tot, wenn der Boss ihn nun eines Blickes würdigt. Er steht hinten und hilft seinen Freunden mit Tränen, Sprüchen und ist eigentlich dauerbeschäftigt, weil er sich um die komplette Gruppe kümmern muss.

Und nun schließt sich der Kreis zu meinem Titel. Ich bin im Leben oft DD gewesen und auch die Rolle des Tanks habe ich oft erfüllt. Doch was mir wirklich Freude bringt, was mich einfach erfüllt ist Sup. Ich bin schon in meinem Beruf ein Heiler, und auch zuhause liebe ich es dafür zu sorgen, dass hier alles im Reinen ist. Ich möchte hier mal die Werbetrommel rühren. Andere sagen „Ich bin doch keine Putzfrau“. Ne, aber ich mag es ordentlich. Und ich mag es in meinem eigenen Trott, hier zu wuseln während mein Drache am Schreibtisch sitzt. Ich kenne meinen Wert, und mag es wenn ich einfach in den Hintergrund zu treten und zu beobachten. Das kann allerdings meiner Meinung nach nur gelingen, wenn beide den Wert des Sups anerkennen und wissen, dass es ohne nicht geht, auch wenn dieser eher aus dem Hintergrund agiert. Schon Jan Hegenberg schrieb in seinem Lied „Heiler“:

Stirbt der Erste, war es wohl Pech,

Verreckt der Zweite, war er wohl zu frech,

Fallen der Dritte und Vierte, seid ihr angeschmiert,

Ja da hat wohl jemand, den Heiler kritisiert

(Jan Hegenberg – Heiler)

Das ganze Lied ist hörenswert. ^^ Was ich sagen will ist, jeder braucht Unterstützung, klar, aer schaut euch ab und zu mal nach euren Sups um und schenkt ihnen Dankbarkeit, dass sie sind wie sie sind, ohne sie würdet ihr eure täglichen Endbosse nicht legen können!

Viele Grüße

Eure Jeraph

Stacheln, Dornen und ich

Guten Morgen!

Gestern war ein großer Tag für mich, einer auf den ich jetzt Monate erwartet, erhofft, und mir gewünscht habe. Ich durfte meine Blatt offen zeigen und Stellung beziehen, da nun ein echtes, festgelegtes Ende in Sicht ist. Und meine Karten waren von Anfang an gut, es galt nur abzuwarten, wie hoch die anderen setzen würden.

Mein Pokerface war wohl ziemlich gut, oder die anderen einfach zu unbewusst, sie waren alle überrascht. Da ich weiss, dass ich absolut nicht lügen kann, oder etwas vorspielen muss es dann wohl zweites sein, traurige Welt.

Egal, ich habe den Tag sehr genossen. Manch einer sagte mir, wenn ich nicht so sensibel wäre, dann hätte es wohl besser geklappt. In der Tat, wäre ich ein anderer Mensch, so wäre es vielleicht anders ausgegangen. Ihr bekommt nun einen anderen Menschen und ich?

Ich bleibe ICH! Genauso wie ihr mich gerne lest, so wie mich viele Kunden gerne vor sich haben und VOR ALLEM: So wie ich mir gern in die Augen sehe. Das konnte ich in de letzten Monaten oft nicht. Ich bin nun mal SO sensibel. Ich habe keine Stacheln wie die Kastanie, in meinen Titelbild. Und ich will das für mich auch gar nicht. Ich habe akzeptiert, dass ich so bin und mag es mittlerweile sehr, denn dadurch nehme ich so viel mehr wahr, und ich bin nun mal von Haus aus neugierig! Doch ich will mich nicht mehr beweisen müssen. Wer meinen Wert nicht sieht, der ist min Wesen nicht wert. Punkt! Ich wünsche ihnen, in der Tat, das es mit der neuen Kollegin besser klappt, ich grolle ihnen nicht. Sie sind eben auch wie sie sind. Und sie haben ihren kleinen Rahmen, in den ich wohl nicht reinpasse. Zu quirlig, zu entrrückt, zu glücklich und zufrieden mit ihrem Zuhause, zu sensibel, zu schnell, bla bla bla. Ich kann nicht überall reinpassen, also Schlussstrich. Nicht jeder Tag muss brennen, als ginge ich durch ein Brennesselfeld.

Ich bin einfach froh wie es gelaufen ist, und das ich es sauber lösen konnte, wie es meine Art ist.

Und nun wünsche ich euch mit diesem Thema einen schönen Tag. Lernt euch kennen, und lernst wo eure Grenzen sind, um endlich Schluss mit dieser sinnlosen Überforderung zu machen, die keinem nützt.

Liebe Grüße

Eure Jeraph

Ich und die verflixte Außenwirkung

Hallo ihr Lieben,

heute morgen kam mir ein Gedanke. Mir wurde von Außen oft herangetragen, dass ich meine Außenwirkung bedenken soll. Man könne schließlich nicht in meinen Kopf sehen. Und das meine Gedanken oft ganz andere Bahnen einschlagen, als es bei vielen anderen der Fall ist, habe ich schon oft erfahren. Ich stimme dem also absolut zu, es ist wohl ab und zu sehr schwierig mich zu verstehen. Allerdings habe ich heute morgen weiter gedacht. Warum muss ich meine Außenwirkung optimieren, wenn ihr mich auch kennen lernen könnt, und mir manche meiner Verrücktheiten lasst? Auch dass habe ich in meinem Leben bereits erfahren, dass geht. Es gibt andere Menschen, die lächeln, wenn ich mal wieder auf der Art schlage. Manchmal kommt etwas sehr Spannendes dabei raus, dass wir ohne meine Ausfahrt nie erfahren hätten. Der nächste Gedanke war bitter, ich habe wieder ein mal zu viel von Menschen erwartet. [Oder habe ich an der falschen Stelle gesucht? „Man braucht ja schließlich auf der Arbeit keine Freunde!“ – Nein, das nicht, Menschlichkeit aber schon,.. und manchmal eben Verständnis…] Das soll nun auch keinerlei verbittert, resigniert, oder traurig am wenigsten arrogant klingen. Es ist wertneutral. Ich habe etwas erwartet und diese konnte nicht erfüllt werden. Im Endeffekt leide ich wieder unter dieser Situation, obwohl ich gerade persönlich eigentlich Freundlichkeit und Verständnis brauche. Das jedoch erwarte ich nicht mehr. Nicht von anderen.

„Sei dir selbst dein bester Freund!“

Ich nehme mir also einfach das vor, das ohnehin mein Ziel ist. Ich will Körper und Geist eine Einheit sein lassen. Meinem Körper die Ruhe gönnen, die er braucht. Es ist an der Zeit, wieder ruhigere Gewässer zu finden. Und wenn ihr auf Hoher See seid, dann ist jede Richtung die allerbeste, Hauptsache ihr trefft eine Entscheidung. Wenn ihr der See die Entscheidung gebt, mag es sein, dass ihr verdurstet ehe ihr Land seht, also:

Segel setzen und Leinen los!

Ich bastel also weiter, jedoch nicht wie erwünscht an meiner Außenwirkung, im Gegenteil, an meiner Innenwirkung. Es geht eben immer weiter.

Viele Grüße an euch

Eure Jeraph

Ein Frei-Freitag

Heute habe ich mich mal ein bisschen mit dem Hintergrund eines Blog beschäftigt. Schon am Anfang hatte ich mir überlegt ob meine Seite nicht außerhalb von WP existieren soll. Allerdings wollte ich mir erst mal das Bloggen ansehen, bevor ich Geld investiere.

„Soll ja bloß ein Hobby sein“

Aber auch ein Hobby ist es wert, zu investieren, denn es ist ja eine Investition in mich. Und wo wären meine Ressourcen besser angelegt? Also habe ich heute den Schritt gewagt. Ich bastel nun an meiner eigenen kleinen Seite, die dann hoffentlich zu mir passt. Ausserdem sitze ich gerade daran, euch eine Druckvorlage für euer Bullet Journal zu basteln. Da auch das etwas Neues ist, bitte ich an dieser Stelle um Nachsicht. Vorsicht, hier ist ein klick mal kurz 🙂

Jetzt gerade mache ich ein wenig Pause, ein wenig tiefer atmen und nur die Finger über die Tastatur fliegen lassen. Endlich kann ich wieder ein Gefühl der Zufriedenheit feststellen. Ich habe mich heute also etwas in das Gebiet des Webdesign eingelesen, und dort eine neue Spielwiese für mich entdeckt. Ich freue mich darauf dieses zu erkunden und euch auf diese Reise mitzunehmen. Vorerst wird aber nur diese Seite online sein. Schließlich ist es mit der Website das Gleiche wie mit einem Bujo, zumindest anfänglich, möchte ich dabei nicht beobachtet werden. Ich möchte die Augen eines Kindes haben und erstaunt sein, was wohl passiert, wenn ich diesen oder jenen Knopf drücke.

Und so gibt es von mir heute nur ein paar Zeilen und ein Foto.

S

Ich wünsche euch einen angenehmen Karfreitag. Mir schwirrt gerade der Kopf deshalb:

Bis morgen

Eure Jeraph

Mein BuJo (Bullet Journal)

Hallo ihr Lieben da draußen,

In diesem Artikel geht es darum, wie ich überhaupt zu einem Bullet Journal kam, warum ich immer noch dabei bin, was es mir bringt und euch bringen kann, und alles weitere was mir dazu einfällt. Ich werde Bilder von meinem Journal teilen, damit vielleicht der ein oder andere erkennt, das das Schöne nicht immer perfekt sein muss. Da bin ich mir ziemlich sicher, perfekt sind meine Kreationen nicht. Sie regen zum Nachdenken an, bringen zum Schmunzeln, Verdrehen einem manchmal den Kopf, aber perfekt werden und sollen sie nicht sein. Da ziehe ich euch und auch mir schon mal direkt den Zahn. Mir ist klar, dass perfect letterings viele Herzen zum Schmelzen bringen, doch wie ihr auch am Beitragsbild erkennt, das bin nicht ich. Meine Letterings kommen wirklich aus der Situation und vor allem aus der Emotion heraus. Ich versuche mir damit etwas bewusst zu machen. Dass kann ich allerdings nicht, wenn ich erst Stunden mit dem Zirkel vorzeichne, schön brav alle Linien einhalte und erstaunt bin wie mittig ich das Lettering doch platziert bekommen habe. Das ist das Gleiche, wie bei meinen Texten. Da hilft mir auch kein Vorschreiben, überlegen, den Satz drei mal löschen bis er perfekt ist.

So, das war ein kleiner Einblick. Allerdings stehen wir doch noch ganz am Anfang dieser Blog-Reise. Ich nehme euch mal ein Stück mit in die Vergangenheit. Socken an und Flasche zu Trinken eingesteckt, dann geht´s los.

Kalender habe ich nie verwendet, nun zumindest nicht als solchen. Tagebuch habe ich immer geschrieben. Eigentlich habe ich immer schon für mein Leben gern geschrieben, ja ich weiss, merkt man mir gar nicht an. – Lieb von euch.

Ich hatte damals allerdings diese Kalender von dieser weißen Maus mit den großen Ohren, die damals so total beliebt waren. Gibt es die eigentlich noch? Nun, da stand oben nur der Tag und sonst war alles frei. Keine Zeitangaben, keine To do, schon vorgeschrieben. Nur ein leeres Blatt, welches gern täglich gefüllt werden wollte. Und das tat ich auch. Da kam dann alles rein, was mir so in den Sinn kam, früher waren das schön einfache Sachen, wie zum Beispiel das Wetter. Oder mein Mittagessen. Völlig banal… [Über den Witz könnt ihr dann lachen, wenn ich zum Thema (Food-) Tracker komme] Und dann war der Kalender voll und ich habe es irgendwie in Vergessenheit geraten lassen. Ich brauchte wieder etwas um meine Tage aufzuarbeiten. Ich begann ein neues Tagebuch. Das klappte sogar einige Jahre für mich recht gut. Doch ich merkte irgendwann, dass ich vermehrt die gleichen Gedanken notierte. Es fehlte der frische Wind wie man so gern sagt. Weihnachten 2018 bekam ich dann einen Kreativ-Kalender geschenkt. Ich hatte wieder begonnen Mandalas auszumalen, und mich so zur Ruhe zu bringen. In diesem Kalender konnte ich nun viel ausmalen, und ich hatte wirklich vor ihn zu benutzen.

Ehrlich!

Die Person, die ihn mir schenkte, liegt mir sehr am Herzen, und ich hatte mich sehr darüber gefreut. Doch schon Mitte Januar wurde offensichtlich, das es nichts wird. Ich hatte zwar das Mandala des Monats ausgemalt, aber die Tage hatten zu wenig Platz. Da ich eine recht große Schrift habe, musste ich mich sehr anstrengen um in den Reihen zu bleiben. Als mir das alles bewusst wurde, wusste ich jedoch gleichzeitig, dass ich gerne wieder ein Buch hätte, in das ich sowohl meine Gedanken, als auch mögliche Termine, To do´s und eigentlich mein Leben zusammenführen möchte.

Ich hatte bis dato nie das Gefühl, dass ich sonderlich kreativ bin. Ich habe kreative Hobbies, wie LARP (Live Action Roleplay), allerdings habe ich dort solche kreativen Überflieger kennen gelernt, dass ich mich mit meinem linken Händen immer im Nachteil gesehen habe. Da hatte ich auch noch nicht akzeptiert, dass meine Kreativität, Kunst, Talent, wie ihr es auch nennen möchtet, nicht in diesem Perfekten liegt. Und bei diesem Vergleichen, was an sich schon Unsinn ist, kam ich nie gut weg.

Letztes Jahr stand ich aber an dem Punkt, an dem ich nichts zu verlieren hatte. Ich wollte etwas für mich schaffen, da war es doch egal, wie es im Vergleich zu anderen abschnitt. Zu diesem Zeitpunkt, hatte ich auch noch gar nicht überblickt was das für ein Trend war. (Worüber ich sehr froh bin, sonst hätte ich eventuell doch wieder einen Vergleich gestartet..) Ich habe mich etwas umgesehen und mir kurzer Hand ein dottiertes Buch gekauft. Und dann habe ich gekritzelt, gemalt, geheimes aufgeschrieben, und so Vieles. Es war als hätte ich einen Freund gefunden. Jemand, der meine Gefühle und Geheimnisse aufnimmt. Natürlich haben wir alle Freunde und die verstehen uns bestimmt alle auch ganz… ja, nein, wir haben zwar alle Freunde, aber seid mal ehrlich wie vielen ihr euer dunkelstes Gehimnis, eure schlimmst oder auch banalsten Ängste eingesteht. Und selbst wenn ihr so jemanden habt, wollte ihr dem nicht immer und immer wieder in den Ohren liegen. Im BuJo könnt ihr das, oder ihr könnt euch auch neu motivieren, zeigen das die Welt bunt sein kann. Ich fühlte mich auf jeden Fall wieder wie ein Kind. Alles damit war neu, und es gab keine Grenzen, keinen der sagte das dieses oder jenes nicht passte. Und da ich gerade einen neuen Job angefangen hatte, passte es auch dort. So konnte ich meine Gedanken niederschreiben, es war nur für meine Augen bestimmt. Und siehe da, meine Zeichnungen waren sogar ganz passabel. Machmal war ICH sogar etwas beeindruckt. Wisst ihr warum? Habt ihr euch mit der Psychologie dahinter schon mal beschäftigt? Ein Artikel dazu steht schon in den Startöchern.

Es ist ein befreiendes Gefühl, als ich merkte, das ich besser bin als ich denke. Das gibt mir die Motivation weiter zu machen. Ich will mich beeindrucken, ich will mir an manchen Tagen einen kleinen Brief schreiben, den auch niemand liest außer mir, der mich aber aus meinem Autopiloten raus wirft und mich zum Nachdenken oder zum Ruhen bringt. Und genau deshalb bin ich noch dabei. Auch wenn ich über mein erstes Bujo Energiedrink verschüttet habe, und es nach einem halben Monat schon ausgedient hatte. (Ich habe darüber auch schon einen Artikel über dieses Buch geschrieben, wenn ihr den lesen wollt, folgt mir hier entlang, bitte.)

„Wer weiß, wofür Manches gut ist..“

Aus dieser Erfahrung heraus wusste ich welche Kriterien mein neues Buch erfüllen sollte:

  • Hardcover (Ich nehme mein BuJo überall mit hin, also sollte es nicht knittern)
  • Lesebändchen (die mag ich einfach, und ich finde es gehört zu einem guten Buch)
  • Gummiband um das Buch geschlossen zu halten, aber auch um zu zeigen, dass dieses Buch privat ist
  • Dicke von 120g/qm haben
  • Dottiert funktioniert für mich besser als kariert blanko geht allerdings gar nicht

Ich habe mir also ein passendes Buch ausgesucht, und weiter ging es.

Ein neuer Anfang

So, das war der Anfang meiner kleinen BuJo-Geschichte. Ich hoffe ihr hattet etwas Freude und Ablenkung beim Lesen.

Eure Jeraph

Back to Keyboard

Meine Lieben da draußen,

Was sind das gerade für Zeiten? Es passiert gerade so viel, allerdings lesen wir darüber auch schon mindestens genauso viel. Daher will ich bei mir bleiben. Bei meinem kleinen Leben, an dem ich immer weiter, unermüdlich, bastel damit es schön zu leben ist. Ich habe schon für mich Erfolge zu verzeichnen, immerhin hat mein Drache schon mal einen schönen Job, bei dem er geschätzt wird, so wie er ist. Er erfährt dort Vertrauen, und zudem lässt sich der Job auch gut machen, denn es ist genau das was der Drache gerne tut. Er hat seine Nische gefunden. Und so gehen meine Gedanken im Kopf spazieren. Und ich frage mich immer wieder: „Wo ist deine Nische?“ „Wo fühlst du dich gut aufgehoben, und kannst dennoch deine Brötchen verdienen?“ Hm. [Eine gefühlte Ewigkeit verstreicht, während meine Hände über der Tastatur verweilen. Ich spüre wie sich die Hände verkrampfen, und erst mit diesen Zeilen wieder lockern. Was mich allerdings kein Stück näher an die Antwort meiner Frage bringt. Trotzdem entspanne ich mich und tippe munter weiter. ]

Nun, so ist das manchmal im Leben, wir verharken, verspannen, verrennen uns, in unseren Gedanken, das wir aufhören zu leben. Wir bleiben in der Position, versuchen uns zu orientieren und damit erstarren wir. Ich mache mir diese psychologischen Automatismen so oft es geht bewusst. Allerdings brauche ich dafür Ruhe. Diese fehlte mir in der Vergangenheit leider immer wieder. Ich merke, dass sich bei mir mal wieder etwas ändern sollte. Da kam mir der Gedanke, dass mein Blog schon ziemlich eingeschlafen ist. Warum? Weil ich leben wollte habe ich in meinen letzten Einträgen geschrieben.. Habe ich denn gelebt? Oder viel mehr das Gefühl gelebt zu haben? – Diesmal kein Verharren über der Tastatur, die Antwort ist leicht.

Nein!

Das kam plötzlich. Dabei stimmt es gar nicht so richtig, denn ich habe natürlich gelebt. Ich habe Zeit mit meinem Drachen und den Katzen verbracht. Ich habe mit lieben Menschen gesprochen, geschrieben, gelacht, mich geärgert, und wieder vertragen. Das alles gehört zum Leben. Also habe ich gelebt. Aber was mein Gefühl mir sagt ist, dass ich nicht zufrieden bin. Ich hatte Zeiten im Leben, da hatten wir kaum die Butter auf dem Brot, aber dennoch war ich glücklich. Mit mir selbst und meinem Leben. Ich wusste, es wird sich irgendwann ändern, das ist einfach nötig, ich kann und will nicht immer von der Hand in den Mund leben, und trotzdem war ich glücklich. Mehr als jetzt, denke ich manchmal. Versteht diesen Absatz bitte nicht falsch, ich weiß, das Vieles davon die Rosarote Retrobrille ist. Es war eine harte Zeit, und wir haben unvergesslich viel Hilfe von Außen gehabt. Doch ich dachte immer, wenn ich an dem Punkt stehe, an dem ich nun angekommen bin, wäre ich zufriedener, und müsste mich nicht mehr einem solchen Stress aussetzen, den ich gerade habe. Der Stresspegel ist der Gleiche geblieben, nur dass ich nun weniger Zeit habe, ihn zu reflektieren und zur Ruhe zurückzukommen. Ich bin nun mal hochsensibel und brauche für einiges länger, das habe ich schon lange akzeptiert, ich gebe mir und meinem Körper auch gern etwas Zeit und Zuwendung, dafür fühlt es sich besser an in ihm zu leben. Diese benötigte Zeit habe ich allerdings gerade nicht. Und obwohl eine Planänderung eingeleitet ist, fühle ich mich mit dieser Aussicht noch nicht sicher. Daher habe ich auch das Beitragsbild ausgewählt. Es steht alles irgendwie Kopf, und was eigentlich eine gemütliche Position werden sollte ist anstrengend und verdreht.

Und weil ich eben in der vergangenen Zeit zu wenig gelebt habe, und damit meine ich beobachten, informieren, lachen, die Zeit vergessen, die Füße baumeln lassen, einen Ausgleich finden, kichern, werde ich wieder vermehrt hier schreiben. Die Zeit wird bald wieder begrenzt sein, doch irgendwo wird sich eine Minute, ein Moment oder ein Augenblick finden. Ich möchte mich wieder mitteilen. Mein Thema wird schaukeln, zwischen persönlichen Texten, wie diesem hier, oder der Gestaltung meines Bullet Journal.

, und mal sehen was ich noch so an schönen und interessanten Themen für euch finde 😉

Jetzt wünsche ich euch viel Spaß mit dem verlinkten Artikeln 😉

Eure Jeraph

Emotionen als Tool

In meinem letzten Beitrag schrieb ich etwas von Beiträgen aus der Mikrowelle erzählt. Heute möchte ich euch die „Heiße Theke“ vorstellen. ^^ Kennt ihr sicher aus Supermärkten. Es ist nicht frisch gekocht, aber trotzdem besser als zuhause aufgewärmt. So einen Beitrag erstelle ich heute. Gestern schossen mir Gedanken durch den Kopf. Ich habe sie mir in Stichpunkten notiert und dann ruhen lassen, bis jetzt.

Hm, irgendwie kam ich gestern darauf das Emotionen eigentlich Tools sind. Ach ja, der Gedanken kam aus einem Gespräch mit einer Kollegin, die sagte: „Das Bewusstsein, dass wir selbst über unsere Emotionen entscheiden, hat nicht jeder.“ Als ich dann abends auf der Couch saß, fiel mir ein, dass Emotionen doch nur ein Werkzeug sind, um mich auszudrücken. Aber sie sind nicht das kontrollierende Organ, das ich mein Bewusstsein.

Die Idee zu dem Beitrag kam mir dann in einer sehr alltäglich Situation. In die will ich gar nicht näher eingehen. Nur so viel sei erklärt: Person A hat etwas getan, worum ich schon x mal gebeten hatte es möge anders passieren. Ich hatte nun die Wahl, und das ist der Knackpunkt, den auch die Kollegin meinte, ich konnte mich ärgern, was natürlich an dieser Stelle völlig legit gewesen wäre. Aber es gab weitere Optionen. Ich wählte eine sehr humoristische Geschichte, was wäre wenn wir es beide so weitermachen würden. Wir lachten beide köstlich über meine Geschichte und erstens blieb es so im Gedächtnis, es gab keinen Ärger obwohl Person A genau wusste was meinte. Aber es gab eben keinen Vorwurf. Die Sache war so passiert und das ließ sich nicht ändern.

Als ich danach eben auf der Couch saß, fragte ich mich, wenn Emotionen Tools sind, was dann wohl Ärger für einen Nutzen hätte. Über die „guten“ Emotionen brauchen wir ja nicht reden, ich denke wir wissen wofür sie gut sind. Angst, hat auch wie wir wissen Nutzen, kann allerdings auch übertrieben werden. Auch Trauer hat ihre Zeit, und dann ist iwann wieder gut. Aber Ärger? Was bitte soll positiv sein, wenn ich andere anmaule, mich verkrampfe, Scheuklappen aufsetze und ich in einem Autopilot sitze? Gerade der Autopilot ist es doch, den ich durch Bewusstsein auszuschalten versuche. Dann kam mir die Erklärung, die Emotion ist nicht Ärger, das ist quasi schon die negative Seite, die Emotion ist, denke ich Zorn. Der hat wiederum die Möglichkeit wichtig zu sein, und uns aktiv werden zu lassen und eben den Ärger. Ärger ist eigentlich nur nervig, ich habe wirklich lange überlegt, aber nein er macht uns auch nur aktiv in dem wir meist, eher subjektive und für Argumente nur wenig zugängliche Gespräche führen. Genau, das was ich vermeiden will.

Für dieses Bewusstsein, brauche ich eine gewisse Distanz zur Situation und selbst zu mir. Natürlich klappt das auch bei mir nicht immer. Oft genug merke ich, am Arbeitstag, dass ich in diesen Zustand gerate. Ist es mir bewusst, kann ich es ändern, aber zur Selbstreflexion ist oft nicht die Luft. Ich merke es dann zum Glück an meinen Kollegen und kann dann reagieren. Zu hause ist es viel besser, da kenne ich natürlich den Drachen auch besser. Ich habe gelernt, dass es oft mehrere Möglichkeiten an Emotionen gibt. Und eine Situation oft aus vielen kleinen Zuständen besteht. Daher habe ich gelernt, die Emotion „Ärger“ als Tool wegzuwerfen. Wenn etwas ärgerliches passiert bewerte ich erst einmal ob sich ärgern lohnt. Ist die Sache schneller behoben als ich mich (die Zeit danach eingerechnet) ärgern würde? Dann lohnt es gar nicht erst und ich behebe den Schaden neutral, möglichst ohne eine Emotion, oder wenn ich daraus einen Witz machen kann an dem andere Freude haben bzw schadenfroh kichern dürfen? Dann das, wenn man lachen erzeugen kann dann bitteschön, auch gern mal auf die eigenen Kosten, das gibt mir die Möglichkeit ohne schlechtes Gewissen zu lachen. Und so suche ich dann nach emotionalen Tools wie ich mich aus dem Ärger katapultiere.

Das war dann wieder ein kleiner Einblick in meine Gedankenwelt. Und eine weitere Option ein entspannteres Leben, möglichst ohne Ärger zu führen. Ich wünsche euch noch einen schönen Resttag

Liebe Grüße

Eure Jeraph

Ich bin dankbar!

Guten Morgen!

Ich habe vor einigen Tagen diesen Beitrag von Alice gelesen. Sie hatte diese Idee von Freudenweg.

Es geht darum einfach mal dankbar zu sein. Für mich persönlich mache ich das recht häufig. Auch mein Weg war verschlungen und nicht immer ganz easy going😉😇. Und ich bin einfach froh, dass ich nun wieder an einem Punkt bin an dem ich sagen kann, wir sind im Fluss.

Deshalb möchte ich sagen:

Ich BIN dankbar für:

– Meinen Drachen, dass wir uns miteinander entwickeln. Dass wir obwohl es auch bei uns schwierig war (zwei so extrem eigene Charaktere und gerade deshalb ein so tolles Team!)

– dafür, dass wir so viele Tiere hatten sogar einen kleinen Mader bei uns begrüßen durften, und da bin ich unseren Vermietern unglaublich dankbar! Ohne euch wäre einiges nicht möglich gewesen. Danke, dass ihr an uns geglaubt habt! Dass ihr uns immer ein Dach über dem Kopf gabt und ein Ohr und so viel mehr, danke für dieses wunderschöne Zuhause! In dem ich mich wohlfühle und sicher fühle.

– und damit komme ich zu meinen Großeltern. Und eben meiner Omi, mein Fels in der Brandung, ich freue mich sehr auf ein Frühstück am Samstag mit ihr. So oft habt ihr mir in der Not beigestanden. Habt euch oft gefragt ob ich wieder Boden unter die Füße kriege. Danke!

– ich bin dankbar für meine Stubentiger, die mir in der Wohnung überall hin folgen und aufpassen, dass ich nicht zu viel Blödsinn mache. 🤣 In dem Zuge, bin ich überhaupt damkbar für all unseren (ehemaligen) Tiere, mit Frettchen auf dem Weihnachtsmarkt gewesen. Die Bartagamen mit dem 13 Babies. Was ein Gewusel.

– seit fast einem Jahr arbeite ich wieder. Und ich bin so dankbar DIESE Stelle zu haben. Die Kollegen sind alle genial, genau wie die Chefin. Danke, dass ihr mich nehmt wie ich bin. Ich freue mich ein Teil der Sonne sein zu können!

– Ich bin aber auch mir dankbar. Dass ich an mir arbeite. Und mit mir. Das ich mich nicht unterkriegen lasse. Dass ich für DIESES Leben gekämpft habe, und es jetzt leben kann! Ich bin dankbar, dass ich mir selbst mittlerweile als beste Freundin beistehe und auf mich aufpasse. Ich danke mir, dass ich weitergemacht habe und noch hier bin! Habe ich ganz gut hinbekommen.

– ich bin auch dankbar, wobei dies nicht unbedingt ein freudiges danke ist, für die Menschen, die leider nicht stark genug für mich waren. Die mich vermutlich nie vergessen und sich dennoch nicht an mich herantrauen. Ich danke euch fur all die schwierigen Zeiten, die Tränen und die Schmerzen, die ihr verursacht haben. Es waren Lektionen, die ich brauchte. Ich brauche es nicht wieder aber ich bin dankbar, dass ich sah wie stark ich sein kann.

– es ist zwar so lange her, aber auch meiner Mum bin ich dankbar. Sie versuchte alles möglich zu machen.

– hm,.. Dann kann ich jetzt auch mal sagen: danke an euch! Ich hab viel Freude daran, meine Beiträge für euch und mich zu schreiben. Ich habe hier schon wirklich spannende Menschen gelesen. Und so manch schöne Kommi-Unterhaltungen gehabt! Danke, dass ihr hier lest. Das ist echt eine neue Erfahrung für mich.

So. Ich überlege. Ich habe sicher nicht alles aufgeschrieben. Gerade bin ich dankbar, dass es etwas kühler ist. 😉

Aber nun habt einen schönen Feiertag

Eure Jeraph

4/30 Ein warmer, wilder Tag

Was für ein Tag! In der Apotheke war unglaublich viel Betrieb. Klar, habt ihr doch alle mitbekommen, dass es nach dem Feiertag keine Medis mehr gibt, richtig? Ja, stürmt die Läden und natürlich auch die Apotheken. Ich finde Mittwochs immer schwierig, da wir nur bis 13.00 geöffnet haben und die 5 Stunden wie im Flug vergehen. Aber Heute? Unbeschreiblich!

Einiges musste heute geklärt werden. Viel Trubel, aber mit einem netten Team trotzdem zu schaffen.

Im Rüblick habe ich alles in Ruhe gemacht, und das macht mich stolz. Selbst als mein Kuchen, (ihr müsst euch vorstellen, es war mein einziges Futter und ich steh mega auf Süßkram. An zwei Dinge, dürft ihr euch bei mir nicht gefahrlos ranwagen: Trinken und Süßes! Den Drachen brauchen wir hier sicher nicht erwähnen 😇) versehentlich einfach aufgegessen wurde, blieb ich, für meine Verhältnisse sehr gelassen. Oder geschockt, wer weiss.

Dann nach Feierabend noch zur Post und wie in einem anderen Beitrag erwähnt, für morgen einkaufen.

Dabei muss ich mal erwähnen, das ich Schlangen an der Kasse tatsächlich mag. Der Bacon eines Kunden vor mir, erinnerte mich, dass ich den Schinken für die Melone vergessen hatte. Als ich wiederkam schmunzelte der Kunde, und schon ergab sich ein witziges Gespräch, das die Kundin zwischen uns nicht unberührt ließ. Ich finde immer, wir stehen da doch eh (gemeinsam) rum. Und:

„Ein Fremder, ist ein Freund, den du nur noch nicht kennst!“ (irisches Sprichwort)

Also kann man doch freundlich miteinander reden, wenn sich gerade etwas ergibt. Und gefühlt, passiert sehr oft etwas. Vermutlich ist das nicht jedermanns Sache, aber ich finde es schön und es zeigt mir, dass wir alles Menschen sind. Es sind die gleichen Dinge die uns bewegen. 😉

Dann war ich endlich gegen 16.00 zu hause. Fertig wie ein Brötchen. Allerdings waren zwei Seelen noch schlimmer vom Wetter geplagt. Die Stubentiger begrüßten mich müde. Eigentlich ist es im Gegensatz zu draußen wirklich kühl, eine gute Dämmung macht eben viel aus… Dennoch die Katzen haben ja keinen Vergleich. Also haben sie einen Teelöffel Vanilleeis bekommen. Und eine große Wanne Wasser im Wohnzimmer.

Und ich habe es mir nun auf der Couch gemütlich gemacht.

Es war ein sehr schöner Tag! Ich hoffe, auch bei euch, war es angenehm.

Liebe Grüße

Eure Jeraph

Alles noch etwas unscharf

Guten Morgen,

Das Titelbild zeigt die Begrüßung meiner Katze. Sie genießt schon die Sonne während wir noch genüsslich im Bett lagen. Jetzt wünscht die zweite Katze ihr Mahl einzunehmen.

Alles gerade noch etwas verschwommen und unscharf aber ich bin zuversichtlich, dass es heute ein guter Tag wird.

Aufregung ist da, was der Tag wohl bringt? Wer heute wohl den Weg in unsere Apotheke findet? Ich werde es herausfinden. 😉

Ihr Lieben da draußen ich wünsche euch einen tollen Tag!

Eure Jeraph