Karfreitag..

Heute ist Ostern und ich möchte eine schöne Erinnerung mit euch für Alice Blogparade teilen.

Als Kind war Karfeitag ein toller Tag, denn als Kind verstanden mein Opa und ich uns großartig. Endlich hatte er wieder ein Kind mit dem er endlos spazieren gehen konnte. So auch am Karfreitag, schließlich musste Moos für das Osternest gesucht werden.

Dafür setzte meine Omi uns am Wald aus und die Abenteuerreise konnte los gegen. Während ich mit meinem Körbchen und einem Löffel bewaffnet die größten Moostücke suchte, erklärte mir Opa warum das Moos nur auf einer Seite des Baumes wächst und viele andere tolle Dinge.

Dann wurde ich größer und man nahm an, das ich mit 16 zu alt zum Moossammeln sei. Es gab einen riesigen Aufstand meinerseits. Sollte das nicht ich entscheiden? Also musste umgehend der Löffel aus der Küche und das Körbchen aus dem Keller geholt werden! Einmal wollte ich noch Moos sammeln.

Ich habe diese Ausflüge geliebt, es war ein Stück Kindheit, und es gehörte Opi und mir. Sonst war unser Verhältnis schwer. Ein Mann mit hohen Standards. Und ich wunderte mich staek als ich merkte, dass es seine und nicht die der Allgemeinheit waren. Aber dieser Tag, der war fern von dieser Welt. Und das war wunderschön und ich bin dankbar, dass er mir diese Erinnerung geschenkt hat!

Ihr Lieben, ich wünsche euch schöne Ostern!

Bis bald

Eure Jeraph

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Warum diese Blogparade?!?

Mir kommt gerade der Gedanke warum ich so rege an der Blogparade von Alice teilnehme. Ich merkte das ich mich nicht gern zurück erinnere. Zumindest an einiges. Zum Glück bin ich nicht mehr diese Person die das alles erlebt hat. Ich meine, ich habe mich entwickelt. Und so bleibt mir, da meine Erinnerungen aus Splittern bestehen nur, das jetzt, ganz zu nutzen.

Aber ich sehe meine Chance glaube ich, ähnlich wie Alice, darin diese Erinnerungen an die Welt zu geben. Macht damit was ihr wollt ich brauche sie nicht mehr. Hab genug daraus gelernt, danke. 😉 Und so werden wohl noch einige Erinnerungen ihren Weg hierher finden 😁

Liebe Grüße

Eure Jeraph

Die Götter in Weiß..

Hier ein weiterer Beitrag zur Blogparade von Alice.

Mein Leben, meine Erinnerungen. Meine Kindheit.

Ich lag immer neben meiner Mutter im Bett. Und das verhielt sich so bis sie starb und ich 14 war. Sie hatte starkes Asthma. Und mitten in der Nacht bekam sie oft ihre Anfälle. Einmal war es wieder der Fall und wir mussten sogar ins Krankenhaus. Der Notarzt dort musterte meine Mutter auf eine schmierige Art. Wohl weil meine Mutter in ihrer Panik zu sterben keine lange Hose sonder eben nur ihre Schlafsachen am Leib trug.

Nun, ich war zwar erst boah, grübel, rechne,… Ich sag mal 10. Ich habe diesen blöden Arzt angefahren er sollte meine Mutter retten und sie ernst nehmen. Das hat sich der.. Piiiiiep.. Wenigstens zu Herzen genommen..

Ja, jeder Anfall konnte der letzte sein, doch bei dem hat sie mich weg geschickt…

Blogparade von Wicca secret

Dies ist ein Beitrag zur blogparade von Wiccasercret. Seine Regeln findet ihr hier. Nun will ich auch meine kleine Geschichte erzählen. Oder und ich hoffe das so erlaubt gebe ich dir zwei Geschichten von mir.

Die erste trug sich zu als ich etwas 12 Jahre alt war. Meine Mutter lehrte mich, dass es mehr zwischen Himmel und Erde gab das lernte ich als der beste Freund ihres Bruders verstarb. Ich kannte die näheren Umstände seines Todes nicht. Doch eine Woche nach dem Ereignis sah ich ihn an unserem Schrank hängen. In viel zu kleinen Sachen, die ich nie an ihm gesehen hatte. Ich sprach meine mit an und sie war echt erschrocken als sie hörte das ich ihn auch sah. Wenig später erklärte sie mir wie Olaf gestorben war. Er hatte gerade begonnen zu studieren und war in ein Wohnheim gezogen. Und dann hatte man ihn in seinem Zimmer gefunden, erhängt und mit fremder Kleidung. Man ging davon aus, dass er schwul gewesen ist und das war wohl für manche Leute damals ein Problem..

Meine zweite Geschichte, die ich teilen wollte geschah als ich 14 war. Meine Mutter lag seit 3 Tagen im Krankenhaus. Das war eigentlich nichts ungewöhnliches. Diesmal jedoch war sie bewusstlos. An diesem Tag hatte ich plötzlich das Gefühl ich müsse sie nun endlich besuchen, davor hatte ich mich strickt geweigert. Ich fuhr zu meinem Großeltern um nach dem Besuchszeiten zu fragen. Im Bus während der Fahrt war es als würde mir das Herz rausgerissen. Ich bekomme immer noch Gänsehaut und merke das etwas fehlt. Bei meinen Großeltern dürfte ich nicht in die Küche. Als meine Großmutter das Telefonat mit dem Krankenhaus beendet hatte durfte ich rein. Der Bruder meiner Mutter arbeitete gerade an ihrem Leichentuch.

Tja, ich denke du hattest keine leichte Lust erwartet.

Meine Wörter sind: stur, mutig, mitfühlend (schwere Entscheidung zwischen zwei Wörtern, bin sehr gespannt auf deine Ergebnisse)

Liebe Grüße

Jeraph

Meine Erinnerungen

Hallo ihr Lieben, nun der dritte Beitrag zur Blogparade von Alice:

Ich habe hier schon oft erwähnt das ich PTA bin. Nun, heute war so ein Tag an dem ich an Vieles von Früher erinnert wurde.

Meine Ausbildung war nicht leicht. Ich hatte als Realschülerin unter vielen Abiturienten nicht die besten Voraussetzungen. Auch zu Hause war es eher schwierig, hatte ich kein Zimmer und schlief in der Küche meiner lieben Großeltern, die mich nach dem Tod meiner Mutter aufgenommen hatten. So war ich sehr überfordert mit der Ausbildung. Als es im 2. Jahr der Ausbildung auch noch 5en hagelte, neben der Neurodermitis am kompletten Körper, musste ich einfach in meine eigene Wohnung. Glücklicherweise traute die Sozialarbeiterin mir das mit 17 zu. Mein Opa war erst verstimmt, doch als sich auch unser Verhältnis besserte war er, denke ich, zufrieden. Ich zog die Ausbildung durch. Biss mich durch, aber ich hatte immer das Gefühl hinterher zu hinken. Immer dachte ich alles schlechter als die anderen zu verstehen, und leider traf das durch den zusätzlichen Druck den ich mir machte, öfter ein als mir lieb ist. Doch heute bin ich dennoch PTA genau so wie die jungen Mädchen, die mit mir abschlossen.

Heute stand ich in der Apotheke. Nach 5 Jahren Abstinenz, habe ich seit fast einem Jahr wieder eine Anstellung als PTA. Momentan bin ich Springer in einer anderen Apotheke als die letzten Monate. Diese Apotheke zeichnet sich durch eine große Freiwahl aus. (Die Regale, die vor der Verkaufstisch stehen, an die ihr selbst drangehen könnt 😉 ) Das bedeutet für mich, dass ich viel beraten muss. Also auf Wissen aus meiner Ausbildung zurückgreifen muss. Erst wollte wieder dieses Gefühl aus der Ausbildung kommen, alle können es besser als ich. Und dann kamen die Erinnerungen eben doch. Wie gute Freunde, flüsterten sie mir die richtigen Hinweise in Ohr. Fröhlich winkt förmlich die Packung aus dem Regal und lockt mich an das richtige Regal. Ich habe mich eben weiterentwickelt und die Noten von früher treffen nicht mehr zu. Eine PTA wächst zum Glück an Erfahrungen, sie wind wie gute Weine, mit dem Alter immer besser. Und so war der Tag echt wunderschön, und ich musste oft an die diese Blogparade denken. ^^

Unglaublich, ich hätte gewettet ich wäre über die 400 Wörter gekommen, aber der reine Beitrag ist definitiv kürzer, Glück gehabt. Die Regeln und den Weg zu Alice wundervollen Blog findet ihr genau: HIER!

Ich wünsche euch eine wunderschöne Zeit

Eure Jeraph

Erinnerungen 2

Sie blickt auf ihr Leben . Ist es wirklich ihr Leben, fragt sie sich unwillkürlich. Alles ist so lang schon her. Die Erinnerungen dringen auf sie ein. Flüstern, dass sie all das durchlebt hat. Glauben kann sie es nicht. Wer würde nach solchen Erinnerungen lachen? Doch sie tut es. Wie kann man danach weiter gehen? Sie tut es. Und langsam dämmert es ihr. Sie ist nicht mehr das Mädchen, das all das erlebt hat. Nicht sie ist die junge Frau, die diese bodenlose Angst erfuhr. Nun ist sie jemand anders. Diese Erinnerungen sind zu Erfahrungen geworden. Und Erfahrungen stürzen sie nicht in den Abgrund. DESHALB kann sie lachen. Und genau deshalb wird sie weitergehen.

Ein Beitrag zu Alice Blogparade. Die Regeln sind hier zu finden.

Liebe Grüße eure

Jeraph

Erinnerungen (Beitrag für die Blogparade von Alicemakeachoice)

Die zweite Blogparade von Alice ist gestartet. Die Regeln findet ihr hier. Das neue Thema heisst: Erinnerungen.

Du blickst in den Spiegel.

Dann stürzen sich auf dich. Sie tragen dich in die Untiefen deiner Gedanken. Sie krallen sich in deinen Haaren fest, kratzen deine Haut auf und dringen tief in deinen Geist. Unruhig beginnst auch du dich zu kratzen. Ein entrinnen gibt es nicht. Wie willst du vor etwas fliehen, das in deinem Kopf ist? Du weißt es nicht. Unruhig blickst du dir in die Augen, und siehst doch weit entfernte Bilder. Es gibt keinen Chirurg, der dir helfen kann. Die Medizin ist vorangeschritten, Löcher im Kopf werden wieder verschlossen. Tränen rinnen dir über die Wangen.

Irgendwann schließt du die Augen. Erst hast du sie zugekniffen, siehst immernoch alle Bilder. Doch du bringst zu begreifen, es ist nicht echt. Die Situation ist schon überstanden. Du bist Opfer eines Reliktes aus alter Zeit geworden. Dein Atem beginnt ruhiger zu fließen. Deine Muskeln entspannen sich. Die Erinnerung verblasst langsam wieder. Und plötzlich lächelst du. Dein Spiegelbild grinst verschmitzt, sie ist die einzige, die wirklich versteht. Verstehen kann. Deine beste Freundin, denn sie teilt deinen Schmerz. Und die Erinnerungen.