11/30 Vom Mut „nichts“ zu schreiben

Und dann gibt es Momente, in denen ich mich frage, ob es wäre die Challenge für einen Tag zu pausieren? Wenn ich nicht zu schreiben weiss, so wäre dies wohl eine gute Idee. Aber dann nagt das kleine schlechte Gewissen, dass gar nicht so klein ist. Und es zieht mir die ganze Zeit m Ohr und nervt mich. Es Hüpft um mich herum und schneidet dumme Griemassen. Bis ich mich ihm schließlich beuge und einen Beitrag schreibe, der mich zwar nicht komplett zufrieden stellt, aber zu mindest ist das Gewissen beruhigt.

Vielleicht bin ich morgen mutiger. Vielleicht gibt es morgen einfach eine Pause. Und vielleicht, aber nur vielleicht, nehme ich das kleine Gewissen an die Hand und wir gehen ein Eis essen, dann hat es zumindest den Mund voll. 😉

Jetzt gerade stört mich die Challenge tatsächlich, oder redet sich mein Kopf das ein bzw. ist es der innere Schweinehund, der sagt: „Dann kannst du es ja auch direkt abbrechen…“ Ich werde diese Gedanken mal in Ruhe ansehen, in der Hand drehen, sie auf den Kopf stellen und dahinter blicken. Dafür nehme ich mir morgen inen Tag frei. ^^ Dieser Gedanke fühlt sich gerade angenehm an und nimmt ein wenig Druck (selbst erstellten) von mir.

Heute führe ich mal das Leben meiner Katze. Möglichst wenig Bewegung. 😉

Wir lesen uns dann am Freitag wieder.

Liebe Grüße

Eure Jeraph

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10/30 Erste Erkenntniss

Die Wahl am heutigen Abend einen Beitrag zu verfassen oder mit dem Drachen eine spannende Serie zu sehen, fällt mir gerade schwer.

… Eine Stunde später….

Entschuldigt, die Pause. Aber es heisst doch, wenn du etwas tust, so sei bei der Sache. Die Abende scheinen gerade zu verfliegen.. Ich weiss, dieses Gefühl entsteht im Alltag schnell. Und gerade zu Beginn der Woche habe ich wenig Zeit zum Schreiben. Das ist schon mal eine gute Erkenntnis dieses Experimentes.

Morgen ist Mittwoch, und da word es definitiv mehr zu lesen geben.

Heute soll es das gewesen sein.

Eure Jeraph

9/30 Typisch Montag

Heute wäre ein Tag wäre wohl ein Tag ohne Beitrag geblieben, hätte ich diese Challenge nicht begonnen.

Es war ein Montag wie er im Buche stand. Alles ging daneben. Frei nach Murphys Gesetz. Egal, wie ich und Kollegen versuchten es abzuwenden. Glücklicherweise genoss ich heute einen Schutzpanzer. Ich freute mich einfach, das jeder Patzer, mich näher an meine Eis-Verabredung mit einer Kollegin brachte. Und so konnte es ja nicht genug davon geben. Ok, das nicht, aber es war ok.

In der Mittagspause war es dann so weit. Ein Tropical-Eistbecher, und eine eiskalte Cola. Herrlich!

Danach lief es wieder rund. Ich war entspannt. Allerdings auch sehr müde, da ich letzte Nacht kaum Schlaf fand. Daher werde ich jetzt mal schauen ob Morpheus schon einen Termin frei hat.

Liebe Grüße

Eure Jeraph

Nur ein Moment

Sie liegt im Bett. Die Augen geschlossen. Der Atem geht ruhig. Gedanken umkreisen sie. Werden eindringlicher, bis sie erkennt es sind Erinnerungen. Lange begrabene, fast vergessene Erinnerungen.

Die Narbe quer über dem Herzen beginnt zu leuchten. Sie pocht. Droht aufzuplatzen. Der Atem geht schneller. Die Stirn legt sich in Falten.

Dann spürt sie, dass alles vergangen ist. Die Erinnerungen nicht verdrängt viel mehr verarbeitet, durchdacht, akzeptiert. Die Gedanken wandern langsam in die Gegenwart zurück. Sie spürt, dass sie gar nicht allein ist. Sie hat ihr Leben, diese schreckliche Zeit ist vorbei. Die Personen verbannt.

Dann beginnt sie sich wieder zu entspannen. Sie rekelt sich und beginnt zu lächeln. Die Narbe ruht wieder und ist schon fast wieder vergessen.

8/30 Eine geplatzte Verabredung

De Muse kam. Sie klingelte. Dann, während sie wartete, fiel ihr der kleine, gelbe Zettel am Briefkasten auf. Darauf stand: „Sorry, habe noch eine andere Verabredung. Lass uns die Tage doch mal telefonieren.“ Die Muse wendete sich zum Gehen. So war das immer mit den Menschen. Man kündigt sich an, will nur noch einem Dichter bei seinem großen Werk helfen, dann hast du Zeit. Du machst dich auf den Weg, überlegst dir welche Worte du gleich übergeben wirst, welch Welten gleich entstehen werden. Du kannst schon den Fluss der Grammatik in deinen Adern spüren, dein Herz schlägt schneller, von der Inspiration. Und dann DAS!

Langsam stieg leichte Wut in ihr auf. Diese Adresse wird sie nun eine Zeit lang meiden. Sollte der Blog doch leer bleiben, und ihre Challenge scheitern. Ja, dann würde ihr sicherlich Gehör geschenkt werden! Sie war so ungehalten, dass sie kurz mit ihrem zarten Fuß aufstampfen, und ein Gänseblümchen ausreißen wollte. Da besann sie sich eines Besseren.

Einmal tief durchatmen, sagte ihr Mutter Natur in diesen Fällen immer. Geduld mit den Menschen haben. Die hatte leicht reden, sie brauchte keine Verabredungen mit den Menschen. Sie ist immer da, und die Menschen lebten auf ihr. Doch andererseits, zerstörten diese Wesen sie, und trotzdem brachte sie diese Geduld auf. Dann sollte sie das wohl auch schaffen. Also tief durchatmen, Bauch rein, Brust raus und ab zur nächsten Verabredung. Hoffentlich wurde diese wenigstens eingehalten….

Gute Nacht,

Eure Jeraph

Lesenswert?!?

Ich fühle mich gerade sehr unproduktiv.

Kennt ihr das, wenn ihr euren Absatz immer wieder neu beginnt, weil die Worte nicht den Fluss finden? Ich bisher nicht. Jetzt schon. Eine weitere Lektion. Das bringt mich allerdings keinen Schritt weiter. Mein Text klingt noch immer abgehakt. Ich denke gerade, dass es gut ist, dass hier alles digital ist. Wieviele Blätter für einen Brief nun schon verschwendet, besudelt, weggeworfen worden wären? Aber nein, ich brauche nur Backspace drücken, und die krummen Worte sind wie wegezaubert. Verschwunden. Und auch dieser Absatz fühlt sich marode und spröde an. Mir kommt ein altes Haus in den Sinn, die Farbe blättert schon lange ab, und das Holz darunter ist alt und zerfressen. Es steht allein und verlassen da. Vergessen seinen Bewohnen. Die wohnen lange schon in einem modernen Haus, warum auch das alte restaurieren, wenn der Marktpreis gerade so günstig ist?

Geplant ist heute ein ruhiger Sonntag. Und ich möchte eigentlich so gerne etwas lesenswertes schreiben. Doch mein Kopf ist leer. Ich habe noch vor einer Stunde ein paar schöne Themen gehabt, aber ich hatte noch die Wäsche vor mir. Wir haben uns für „später“ verabredet. Wann ist dieses „später“? Jetzt scheinbar noch nicht. Ich sitze allein mit meinem Tablet hier und tippe vor mich hin. Höre die Tastenanschläge und den Ventilator. Dann werde ich wohl noch etwas warten müssen. Wissen denn die Ideen nicht, das der Sonntag nur kurz ist? Dass man sich ranhalten muss, alles zu schaffen wofür man sonst nie Zeit findet? Das man sich diese Zeit genau einplanen muss um die ToDos zu schaffen, um am Montag von den vielen Aktivitäten berichten zu können? Eine Frechheit von den Musen sich zu verspäten! Ich werde ihnen gleich eine verärgerte Nachricht mit einem bösen Smiley schicken! Sie werden mich schon verstehen.

Aber dann fällt mir ein, dass die Muse einen anderen Plan hat. Keinen, der mit Uhren zu messen wäre. Sie kommt, wenn ich mich entspanne. Den Kopf frei halten, gelassen bleiben. Damit werde ich sie anlocken. Dann wird sie mir ihre sanfte Hand auf die Schulter legen und flüstern: „Jetzt.“ Und dann werde ich wieder schreiben. Mit einer ruhigen Hand und einem Lächeln auf den Lippen.

Bis dahin wünsche ich euch einen entspannten Sonntag,

Eure Jeraph

7/30 Schöne Veränderung

Ein schöner Tag. Heute Morgen habe ich vor Freude geweint. Ich habe den Tag gefeiert, anderen eine Freude gemacht, gegessen, gelacht, viel erzählt, genossen, zugehört, fotographiert (es sieht mit „f“ einfach zu doof aus).

Und als ich zurück im eigenen Heim war, geschrieben, geschaut, gespült, gekrault, gesessen, geatmet, gedacht, und nun wieder geschrieben.

Es war ein sehr ereignisreicher Tag. Zudem habe wir nun wieder ein technisches Spielzeug mehr im Haus. 😀 Dafür hat mein Großvater jetzt ein Tablet, mit dem er auch, trotz vorherigen Zweifels, recht schnell auf Tuchfühlung ging. Heute gingen meine Worte an meine Omi, der ich auch ein paar, hier verfasste, Beiträge vorlas. Ich habe mich riesig gefreut, als ich sie heute laufen sah. Stand im Restaurant und hab sie einfach dabei beobachtet. Etwas, das wir beide so nicht mehr erwartet hatten. Und fast hätte sie es nicht bemerkt. Manchmal traut sich der eigene Geist nicht, etwas zu hoffen. Er wagt nicht zu sehen, dass es besser geworden ist, wie tief würde man auch fallen, sollte man sich geirrt haben? Lieber noch ein wenig Angst, ein wachsames Auge haben. Aber dann kommt so ein kleiner Jeraph daher, und zieht dich ins Licht, öffnet dir die Augen vor dem Spiegel. Nun, wir haben auf neue Schritte angestoßen.

Damit wünsch ich euch einen schönen Abend!

Eure Jeraph