Was ein Stress- oder ein perfektes Weekend

Oh meine Lieben! Was für Tage waren das?

In unserer Apotheke ging es hoch her als plötzlich erst ein Kollege ausfiel. Das Team wurde gefordert, denn auch ich fiel oft aus, da ich in einer anderen Apotheke gebraucht wurde. Es war totaler Stress. Als dann die zweite Kollegin ausfiel, war landunter, denn insgesamt fehlten so im worst case 4 Kräfte (Eine Kollegin in Urlaub) . Und gestern war für mich echt zu viel. Ich kann den Tag gestern nicht beschreiben.

Als ich nach dem Einkaufen, gegen 17.30, nach Hause kam hatte ich einfach keine Kraft mehr. Das Abendessen hatte mein Drache danach aussuchen dürfen, was er alleine kochen wollte. Es sollte Bolognese geben. Dauert lang ist aber irre lecker. Aber bevor er sie anfing passte er auf mich auf, und gab mir einfach das Gefühl, dass es völlig in Ordnung war, dass ich jetzt einfach ich sein durfte. Er erwartete nicht, dass ich mich nun um ihn kümmerte. Oder das ich gleich mit in die Küche ging. Es war wundervoll. Ich war so glücklich. Ich habe daran zurück gedacht wie wir uns zu diesem Punkt entwickelt haben, dass wir uns Ruhe gönnen. Das wir beide die Zeit genießen, die wir haben. Und nicht diese, für mich, künstlich konstruierten Momente „nun ist Wochenende JETZT müssen wir das und dies tun.“ anstreben. Dieses Leben auf das Wochenende, in großen ist es immer dieses „Freuen“ auf den Urlaub, weil man allem entfliehen will. In diesem zu Hause gibt es dieses Gefühl nicht. Wir leben jeden Abend. Was aber auch heißen darf, dass einer der zwei einfach nach der Arbeit einschläft.

Heute haben wir dann einen Aufräumtag eingelegt. Nach dem ich noch ein Mittagsschläfchen genießen durfte, denn ich war von gestern noch ordentlich geschlaucht. Und jetzt kommt der Grund weshalb ich die Erinnerung an diese Tage teilen möchte.

Gerade kam eine Whats App Nachricht von dem ersten Kollegen rein. Er hat jetzt von der ganzen Situation gehört. Und er hat uns allen gedankt und eine unheimlich Nachricht geschrieben. Mit diesem Beitrag möchte ich eigentlich nur mal danke sagen, an alle meine Lieben, die das hier vermutlich niemals lesen werden. Und ich möchte allen zeigen, dass es da draußen echt tolle Menschen gibt. Und sie sind es wert gefunden zu werden. Ich lese hier so oft von Idioten, die vertrauen missbrauchen, Intrigen spinnen und andere klein halten. Deshalb möchte ich euch zeigen, dass man diese Menschen getrost liegen lassen kann, es gibt genug liebe Leute da draußen. Gebt negativen Menschen keinen Raum. 😉 Seid es euch wert, die Guten in euer Leben zu lassen und habt einfach Vertrauen trotz negativer Erfahrungen.

Liebe Grüße

Eure Jeraph

Fazit zum heutigen Tag

Heute war ein interessanter Tag. Besonders schön war, dass ich nach meinem letzten Beitrag mit der Freundschaft abgeschlossen habe. Alice hat mich motiviert auch mal einen Spruch selbst zu gestalten. Seht selbst im Titelbild. Außerdem war es endlich warm genug um die Wäsche auf dem Dachboden aufzuhängen. Es ist nur eine Kleinigkeit, aber es ist ein Anzeichen, dass der Frühling zurückkehrt. Ich wünsche euch allen einen schönen Abend. Es riecht gerade wunderbar nach Regen und ich werde mich nun zurücklehnen. 😉

Die Kuh

Hier eine Erinnerung für Alice Blogparade. Es ist eine recht frische Erinnerung mit aktuellem Anlaß.

Ich sagte dir, ich habe kein Erfahrung mit langen Freundschaften. Irgendwann verlassen sie mich doch. Nur mein Drache hat für mich Bestand. Aber du wiegtest mich in Sicherheit. Meintest du wärst meine beste Freundin. Wir beschützen einander. Wir würden uns nicht verlieren. Doch dann kam die Ausbildung. Plötzlich hattest du keine Zeit mehr. Hast dann ein paar Monate später meinen Geburtstag vergessen.

Zu Weihnachten hab es einen abghalftern Spruch. Und das Gleiche zu Weihnachten.

Ich fühle mich belogen, als wir uns treffen wollten. Aber du hattest Fieber. Nein diese Woche würdest du nicht mal zur Arbeit gehen. Warum solltest du auch wenn du doch Urlaub hattest?!? Und einen Tag später entdecktest du Schimmel in deiner Wohnung. Ich schloss irgendwann mit dieser Freundschaft ab. Irgendwo zwischen dem beschriebenen und dem 5 Monaten in denen du dich nicht meldetest.

Jetzt schreibst du mir ob alles nach Plan liefe. Nach etwas spezifischen in meinem Leben kannst du ja nicht fragen. Hat dich ja nicht mehr dafür interessiert. Dann der Satz: „ich vermisse dich“ und warum jetzt auf einmal? Nur weil deine Beziehung ein Ende fand. Nur weil ich dich trösten könnte.

Doch ich ging weiter. Heute bin ich mir dafür zu viel wert. Ich bin von dir enttäuscht. Und es ärgert mich, dass es mich so beschäftigt. Es kommen Gedanken wie: „ich habe gleich gesagt!“ und „bin ich nicht gut genug? Bin ich zu streng?“ ich weiß das ich gut genug bin. Ich weiß, dass ich auch Freunde habe die sich selten melden, oder auch ich mich bei ihnen. Doch das ist im wenn wir schreiben gehen wir gut mit einander um. Daher nein! Ich bin auch nicht zu streng. Wie sagte eine andere Freundin?

„du bist nur eine blöde Kuh!“ Und nun gebe ich ihr recht und schließe damit ab!

Karfreitag..

Heute ist Ostern und ich möchte eine schöne Erinnerung mit euch für Alice Blogparade teilen.

Als Kind war Karfeitag ein toller Tag, denn als Kind verstanden mein Opa und ich uns großartig. Endlich hatte er wieder ein Kind mit dem er endlos spazieren gehen konnte. So auch am Karfreitag, schließlich musste Moos für das Osternest gesucht werden.

Dafür setzte meine Omi uns am Wald aus und die Abenteuerreise konnte los gegen. Während ich mit meinem Körbchen und einem Löffel bewaffnet die größten Moostücke suchte, erklärte mir Opa warum das Moos nur auf einer Seite des Baumes wächst und viele andere tolle Dinge.

Dann wurde ich größer und man nahm an, das ich mit 16 zu alt zum Moossammeln sei. Es gab einen riesigen Aufstand meinerseits. Sollte das nicht ich entscheiden? Also musste umgehend der Löffel aus der Küche und das Körbchen aus dem Keller geholt werden! Einmal wollte ich noch Moos sammeln.

Ich habe diese Ausflüge geliebt, es war ein Stück Kindheit, und es gehörte Opi und mir. Sonst war unser Verhältnis schwer. Ein Mann mit hohen Standards. Und ich wunderte mich staek als ich merkte, dass es seine und nicht die der Allgemeinheit waren. Aber dieser Tag, der war fern von dieser Welt. Und das war wunderschön und ich bin dankbar, dass er mir diese Erinnerung geschenkt hat!

Ihr Lieben, ich wünsche euch schöne Ostern!

Bis bald

Eure Jeraph

Meine Erinnerungen

Hallo ihr Lieben, nun der dritte Beitrag zur Blogparade von Alice:

Ich habe hier schon oft erwähnt das ich PTA bin. Nun, heute war so ein Tag an dem ich an Vieles von Früher erinnert wurde.

Meine Ausbildung war nicht leicht. Ich hatte als Realschülerin unter vielen Abiturienten nicht die besten Voraussetzungen. Auch zu Hause war es eher schwierig, hatte ich kein Zimmer und schlief in der Küche meiner lieben Großeltern, die mich nach dem Tod meiner Mutter aufgenommen hatten. So war ich sehr überfordert mit der Ausbildung. Als es im 2. Jahr der Ausbildung auch noch 5en hagelte, neben der Neurodermitis am kompletten Körper, musste ich einfach in meine eigene Wohnung. Glücklicherweise traute die Sozialarbeiterin mir das mit 17 zu. Mein Opa war erst verstimmt, doch als sich auch unser Verhältnis besserte war er, denke ich, zufrieden. Ich zog die Ausbildung durch. Biss mich durch, aber ich hatte immer das Gefühl hinterher zu hinken. Immer dachte ich alles schlechter als die anderen zu verstehen, und leider traf das durch den zusätzlichen Druck den ich mir machte, öfter ein als mir lieb ist. Doch heute bin ich dennoch PTA genau so wie die jungen Mädchen, die mit mir abschlossen.

Heute stand ich in der Apotheke. Nach 5 Jahren Abstinenz, habe ich seit fast einem Jahr wieder eine Anstellung als PTA. Momentan bin ich Springer in einer anderen Apotheke als die letzten Monate. Diese Apotheke zeichnet sich durch eine große Freiwahl aus. (Die Regale, die vor der Verkaufstisch stehen, an die ihr selbst drangehen könnt 😉 ) Das bedeutet für mich, dass ich viel beraten muss. Also auf Wissen aus meiner Ausbildung zurückgreifen muss. Erst wollte wieder dieses Gefühl aus der Ausbildung kommen, alle können es besser als ich. Und dann kamen die Erinnerungen eben doch. Wie gute Freunde, flüsterten sie mir die richtigen Hinweise in Ohr. Fröhlich winkt förmlich die Packung aus dem Regal und lockt mich an das richtige Regal. Ich habe mich eben weiterentwickelt und die Noten von früher treffen nicht mehr zu. Eine PTA wächst zum Glück an Erfahrungen, sie wind wie gute Weine, mit dem Alter immer besser. Und so war der Tag echt wunderschön, und ich musste oft an die diese Blogparade denken. ^^

Unglaublich, ich hätte gewettet ich wäre über die 400 Wörter gekommen, aber der reine Beitrag ist definitiv kürzer, Glück gehabt. Die Regeln und den Weg zu Alice wundervollen Blog findet ihr genau: HIER!

Ich wünsche euch eine wunderschöne Zeit

Eure Jeraph

Erinnerungen (Beitrag für die Blogparade von Alicemakeachoice)

Die zweite Blogparade von Alice ist gestartet. Die Regeln findet ihr hier. Das neue Thema heisst: Erinnerungen.

Du blickst in den Spiegel.

Dann stürzen sich auf dich. Sie tragen dich in die Untiefen deiner Gedanken. Sie krallen sich in deinen Haaren fest, kratzen deine Haut auf und dringen tief in deinen Geist. Unruhig beginnst auch du dich zu kratzen. Ein entrinnen gibt es nicht. Wie willst du vor etwas fliehen, das in deinem Kopf ist? Du weißt es nicht. Unruhig blickst du dir in die Augen, und siehst doch weit entfernte Bilder. Es gibt keinen Chirurg, der dir helfen kann. Die Medizin ist vorangeschritten, Löcher im Kopf werden wieder verschlossen. Tränen rinnen dir über die Wangen.

Irgendwann schließt du die Augen. Erst hast du sie zugekniffen, siehst immernoch alle Bilder. Doch du bringst zu begreifen, es ist nicht echt. Die Situation ist schon überstanden. Du bist Opfer eines Reliktes aus alter Zeit geworden. Dein Atem beginnt ruhiger zu fließen. Deine Muskeln entspannen sich. Die Erinnerung verblasst langsam wieder. Und plötzlich lächelst du. Dein Spiegelbild grinst verschmitzt, sie ist die einzige, die wirklich versteht. Verstehen kann. Deine beste Freundin, denn sie teilt deinen Schmerz. Und die Erinnerungen.