Eine Tür

Ein weiterer Beitrag der Blogparade zum Thema „Utopia“ von Alice.

Zahllose Wünsche hatte das Mädchen gesehen, während sie dem Weg nach Utopia folgte. Es waren alles die Wünsche, der anderen gewesen.

Doch es fühlte sich alles nicht wirklich, nicht greifbar an. Sie sah plötzlich wie die Bäume um sie herum verschwommen. Der Weg schien weniger gerade als noch vor einem Lidschlag. Sie dreht dreht sich erschrocken um und suchte den Anfang des Weges, doch der war lange schon in der Ferne verschwunden. Sie drehte sich um sich selbst und suchte nach jemandem, der ihr erklären konnte, was hier geschah.

Dann hörte sie abrupt auf sich zu drehen und zu suchen. Sie stand vor einer Tür. Und sie wurde ruhig. Sie besah sich die Tür genauer. Es war eine dicke Eichentür, mit alten Schanieren. Schnitzereichen veezierten sie und locken das Mädchen näher heran. In alten Lettern stand darauf ihr Name, und darunter „dein Utopia“.

Sie runzelte die Stirn, wollte sie wirklich wissen, was dahinter verborgen lag? Nach all den Wunschträumen, der anderen, hatte ihre eigenen ganz vergessen. Und die Furcht stieg hoch, würde sie hier für immer gefangen sein? Doch ein zurück gab es nicht mehr, sie fasste sich ein Herz und um fasste die Klinke mit festem Griff und stieß sie auf.

„Guten Morgen, Engelchen. Hast du gut geschlafen?“ JeSa öffnete verschlafen die Augen, dann lächelte sie und begriff wohin sie die Tür gebracht hatte. Dann lebte sie weiter in ihrem Utopia. Und fragte sich insgeheim was mit denen geschah, vor denen keinen Tür erschienen war. Träumten sie noch immer?

Ein Abend der mein Leben veränderte..

Für die Blogparade von Alice, habe ich bisher nur Erinnerungen an meine leibliche Familie vorgestellt. Jetzt kommen wir zu einer anderen Seite meines Lebens, der erfreulichen..

Es geht hier um die Erinnerungen, an meinen Drachen. Wir lernten uns durch ein puren Zufall kennen, und so muss ich am Morgen dieses Tages beginnen. Ich lief gerade in die Stadt, 19 war ich da. Da begegnete ich einer jungen Frau, wir kannten uns bis dato eigentlich nur, weil ihr Bruder mit mir zusammen zum Kindergarten gegangen ist, nennen wir sie V. . Da es aber meine Angewohnheit ist, Leute, die ich kenne, weiter zu grüßen, auch wenn ich weiter nichts mit ihnen zu tun habe, tat ich das auch an diesem Tag. Sie lud mich unvermittelt zu ihrer Geburtstagsparty am gleichen Tag ein. Ich nahm die Einladung erst einmal an. Auch wenn ich keine Ahnung hatte warum oder was ich da sollte. Ich war und bin bis heute kein Partygänger. Also rief ich meine Großmutter an, ich erzählte ihr von der Einladung, und das die Bekanntschaft, die ich am Bodensee aus einem Chat über viele Jahre kannte, Blödsinn gemacht hat. Sie scheuchte mich förmlich zu der Fete. Ich ginge ohnehin viel zu selten aus, und dieser Typ wäre mich ja schließlich noch immer nicht besuchen gekommen. Recht hatte sie, warum eigentlich nicht? Was hatte ich schon zu verlieren? Ich wusste es nicht, und auch nicht was ich gewinnen sollte.

Also stand ich zur verabredeten Zeit an der Tür der „Freundin“. Ich wurde meinem Drachen vorgestellt, er saß dort in einem Sessel und reichte mir die Hand. Und ihr könnt mich für bekloppt nennen oder es Liebe auf die erste Berührung nennen. Als wir uns die Hand gaben, wusste ich genau DAS DA ist MEINER! Ich war nicht direkt verliebt oder blind vor Liebe oder sowas Es war einfach ein tiefes Wissen. Es gab auf der Party zwei geteilte Gruppen, eine sehr kleine bestehend aus dem Freund von V. , seinem besten Freund und mir, und nun ja, dem Rest. Mir war das Gekreische und der viele Alkohol, der dort im Wohnzimmer ausgeschenkt wurde suspekt, also blieb ich in der kleinen Gruppe. Ich habe keine rechte Ahnung, über was wir alles redeten. Nur, dass mein Drache eine neue Wohnung erwähnte, in welche er demnächst ziehen wollte. Und ich sagte „Die würde ich gern mal sehen, wenn sie fertig ist“ Im Gefühl hatte ich ein sehr bestimmtes Gefühl, dass genau dies eintreffen würde. Der Abend wurde später und dann zur Nacht…


Tja, hätte der Freund am Bodensee nicht Mist gebaut, hätte meine Großmutter mich nicht überredet, hätte ich vielleicht niemals meinen Drachen kennen gelernt, und alles wäre wohl ganz anders gekommen. Ich denke ich werde noch ein zwei Erinnerungen teilen, es ist einfach etwas so Schönes daraus geworden, das es überaus wert ist erinnert zu werden.

Liebe Grüße

Eure Jeraph

Der heutige Stand, oder doch nicht?

Nun zum letzten Teil. Meinen ersten Beitrag zur Reihe findet ihr hier. Und die Regeln, und die ganze Parade hier.

Es ist recht schade, was aus dieser Beziehung wurde. Und lieber als eine der frischen Erinnerungen, will ich mich zurückerinnern an die Tage, in denen er mir von Darwin erzählte. Als er mir von linne berichtete, und so meine Freude an der Biologie weckte, eigentlich sogar das was uns trennte, denn alles begann als ich mehr Wissen erlangen wollte. Doch das war früher seine Botschaft „Geh raus und sei neugierig. Sei kritisch. Sei wach und aufmerksam“. Und diesem Onkel danke und verdanke ich viel.

Ich bin müde von diesem Thema. Und das erklärt eigentlich schon alles..

Liebe Grüße

Eure Jeraph

Der vierte und vorletzte Teil..

Nun folgt der nächste Teil, einer Reihe, die ich für diese Blogparade verfasse: (für alle die, die den ersten Teil noch nicht kennen hier nachlesen😉)

Ich war in einer persönlichen Krise. Emotional einfach am Ende. Mein Drache war noch nicht der der er heute ist. Ich habe vieles alleine gestemmt. Und ich machte den Fehler mit meinem Onkel über Gefühle und meine Hochsibilität zu reden. Dies büßte ich damit, dass er mich mit einer mit „Geistern“ quatschenden psychisch kaputten Frau zu vergleich, das negativ Beispiel von der Kombi aus Verlust des eigenes Kindes und einer labilen Psyche.. Und danach meinte er, ich solle vielleicht mal professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Nun ich habe heute schon mal in einem Kommentar darüber geschrieben, was Worte in Kindern bewirken kann. Ich war zu der Zeit kein Kind mehr. Aber dennoch mein Onkel hatte bis zu diesem Zeitpunkt auch in Sachen Emotionen eine wichtige Person für mich. Doch zum Glück hatte ich mich genug abgenabelt, sodass dieser Worte mehr Wut auslöste als eine weitere Krise.

Zweiter Teil einer Erinnerungsreise..

Der zweite Teil meiner Erinnerung meiner kleinen Reihe für Alice fand statt als meine Mum schon Tod war.

Als ich mit meinem Drachen das Abi begann, zog ich mich von meiner Familie zurück. Ich merkte, dass mein Onkel sich nicht kümmerte. Im Gegenteil ich bekam imer entmutigende Sätze von ihm. Er spielte immer darauf an das er ja nicht studiert hätte und tat so als wäre ich nun etwas besseres, allerdings nicht im guten Sinne. Er freute sich nicht für mich. Und als ich mich zurück zog merkte ich das es ihn nicht juckte. Er ließ es einfach geschehen. Und das ist meist der Punkt an dem ich eine Verbindung beende. Eine Brücke wird von zwei Seiten erbaut.

Das ist eher eine Erinnerung an die Gefühle der Zeit.

Eure Jeraph

Eine Reihe der Erinnerungen..

Es ist Zeit für eine kleine Erinnerungsreihe. Für Alice Blogparade:

Das Thema, das ich bearbeiten möchte, ist die Beziehung zu meinem Onkel, dem Bruder meiner Mutter.

Als Kind war er mein großer Bruder. Als ich klein war zum Beispiel. Ist er mit mir in einem durch die Galaxie geflogen. In einem X-Wings gebaut aus seinem Bett, einem darüber gehängten Korbsessel und einem, toll gezeichnetem Kokpit. Es war herrlich mit ihm Abenteuer zu erleben und dabei vielem einfach zu entfliehen.

An anderen Tagen malte er mir eine Schatzkarte und versteckte Dinge in der Wohnung meiner Großeltern, die ich dann suchte.

Ja, er war mal mein großer Bruder. Ich habe viele schöne Erinnerungen, alte Erinnerungen. Denn der Tod macht etwas aus einem Menschen. Und das kann manchmal sehr hässlich und traurig sein. Aber diese Erinnerung behalte ich.

Eure Jeraph

Karfreitag..

Heute ist Ostern und ich möchte eine schöne Erinnerung mit euch für Alice Blogparade teilen.

Als Kind war Karfeitag ein toller Tag, denn als Kind verstanden mein Opa und ich uns großartig. Endlich hatte er wieder ein Kind mit dem er endlos spazieren gehen konnte. So auch am Karfreitag, schließlich musste Moos für das Osternest gesucht werden.

Dafür setzte meine Omi uns am Wald aus und die Abenteuerreise konnte los gegen. Während ich mit meinem Körbchen und einem Löffel bewaffnet die größten Moostücke suchte, erklärte mir Opa warum das Moos nur auf einer Seite des Baumes wächst und viele andere tolle Dinge.

Dann wurde ich größer und man nahm an, das ich mit 16 zu alt zum Moossammeln sei. Es gab einen riesigen Aufstand meinerseits. Sollte das nicht ich entscheiden? Also musste umgehend der Löffel aus der Küche und das Körbchen aus dem Keller geholt werden! Einmal wollte ich noch Moos sammeln.

Ich habe diese Ausflüge geliebt, es war ein Stück Kindheit, und es gehörte Opi und mir. Sonst war unser Verhältnis schwer. Ein Mann mit hohen Standards. Und ich wunderte mich staek als ich merkte, dass es seine und nicht die der Allgemeinheit waren. Aber dieser Tag, der war fern von dieser Welt. Und das war wunderschön und ich bin dankbar, dass er mir diese Erinnerung geschenkt hat!

Ihr Lieben, ich wünsche euch schöne Ostern!

Bis bald

Eure Jeraph