Ein herzliches Willkommen!

Hallo lieber Leser! (Sorry, an dieser Stelle, für mich persönlich steht „Leser“ für jeglichen Leser, frei von Geschlecht, oder Art, hallo liebe Katzen auf dem Schoß ihres Besitzers 😛 )

Ich darf euch zu meinem Ersten Blog-Eintrag begrüßen. Unglaublich, das dies tatsächlich geschieht, denn sonst finden meine Worte nur den Weg in meine Tagebücher, in Chats mit guten Freunden oder ab und zu in lange Facebook-Posts. Doch nun will ich einmal einen Schritt, in die Weiten des Internets, auf meiner eigenen Seite, wagen.

An den Anfang gehört wohl eine kleine Beschreibung, was euch hier erwarten mag. Texte. Surprise, surprise. Was für Texte? Nun, wir werden sehen, was mir begegnet. Manchmal wird mein Thema sicherlich, der Umgang einer HSP (Hochsensible Person) mit der Gesellschaft sein. Ein anderes Mal ist es vielleicht eine lustige Geschichte mit unserem Nachbars-kater Felix sein, um euch ein Lachen für den Tag zu schenken. Ich möchte mich eigentlich noch nicht festlegen, denn ich stehe am Anfang dieses Erlebnisses. Erst einmal habe ich es geschafft, dass ein Schaf in deiner Task-leiste erscheint. DAS ist definitiv ein würdiger Anfang. Und so darf ich mich erst ein mal verabschieden. Ich würde mich sehr freuen, Dich noch einmal hier begrüßen zu dürfen. Da ich gerade wieder mehr Zeit zum Schreiben habe, würde ich mich freuen, wenn du ab und an vorbei schaust 😉

Fotograph: Anne Kloss

Früher zu heute

Ich schrieb gerade eine Nachricht. Mit nur einem Wort. Die Antwort lässt mich traurig zurück. Die Nachrucht war *knuddl*. Keine lange Textnachricht, keine Forderung sich endlich zu melden. Keine Erwartungshaltung für eine „gute“ Freundschaft, was auch immer das sein mag. Einfach nur ein kurzes Zeichen, dass ich dich mag, ich an dich denke…

Die Antwort war, das Abspulen, des Terminkalenders, und zu bekunden, das man zwar traurig sei, aber dennoch null Zeit hat. Hättest du die gleiche Anzahl von Zeichen genutzt um mir zu Antworten und einfach auch zu schreiben, das du mich gern hast, hätte ich mich gefreut, und du dich vielleicht auch…

Doch, das hast du nicht. Du hast lieber deine Gedanken gehetzt und warst schon weg noch bevor meine Antwort ankam. Schade. Ich werde dir diese Zeilen nie schicken, auch wenn du von diesem Blog weisst. Denn du hast zu viel Stress, ich würde dich damit nur weiter belasten. Trotzdem tut es mir leid, meine Freundin so zu lesen.

Ich wünsche dir, dass es dir gut geht. Trotz deines vollen Kalenders.

Liebe Grüße

Eine alte Freundin.

So krank, das ich selbst den Titel vergaß… 🙄

Heute geht mir der Beitrag so gar nicht von den Fingern. Ich fühle mich krank, und auf der Arbeit wollen sie mich lieber nicht sehen. Logisch, in einer Apotheke, wenn ich mit Husten und Schnupfen um die Ecke kommen.

Wieder krank sein, dass war ich dieses Jahr wirklich oft genug. Und die letzten zwei Wochen in dieser Apotheke wollte ich einfach durchziehen. Tja, aber Vernunft geht nun mal vor. Was meine Kollegen m wieder von mir denken, kann mir dann auch eigentlich herzlich egal sein. Um ein paar finde ich es doch segr schade, wenn der Onkel Doktor mich jetzt den Rest der Zeit krank schreibt. Ändern kann ich es jedoch nicht.

Apropos Doktor, auf dessen Anruf warte ich nun, schließlich wollen sie mich auch dort nicht sehen. 😉. Mein Körper brummelt, will sich hinlegen. Einfach etwas ausruhen. Mir ist kalt. Husten und Schnupen halten sich in Grenzen, nur der Kopf fühlt sich an als wäre ich vor nen Zug gelaufen. Naja, PTA hat ja alles im Haus.

Wenn nur dieser Anruf käme. Ich glaube die Sprechstunde geht noch eine halbe Stunde. Dann muss noch der letzte Patient raus, und dann ruft er hoffentlich an.

Erst mal mache ich mir nun einen Cappuccino und warte auf die Dinge, die da kommen.

Liebe Grüße von der Couch

Eure Jeraph

Später wurde die Taschentuchpackung zum Kissen

Hallo wach..

Seit einer Stunde bin ich wach. Juchu, ich war schon vorher wach, konnte allerdings noch einmal einschlafen. Ein Erfolg für mich, denn normalerweise stehe ich einfach auf, ohne diese schöne Aufwachphase, inn der ich mich im Bett drehen und verschlafen durchs Zimmer blicke. Soetwas gewöhne ich mir an, denn ich glaube durch verschiedene Situationen in meinem Leben ist diesser Teil etwas kaputt gegangen. Wenn ich wach bin, bin ich direkt wirklich wach, direkt die Gedanken da, alles da. Das trainiere ich mir ab. Heute hat es geklappt.

Nun, sitze ich hier und lese Beiträge. Draußen schejndie Sonne, und ich höre liebe Nachbarn im Hausflur. Ich selbst brauche noch einen kleinen Plan, und dieses Zündfeuer, dass mich meinen Tag starten lässt.

Ein Hindernis aufzustehen, ist sicher die Katze, welche sich auf meinem Fus eingerollt hat. Eine echte Mama-Katze.. Die amdere liegt auch zum Greifen nah bei mir. Verließe ich nun das Zimmer, würden sie mir auf Schritt und Tritt folgen. Sie passen immer auf mich auf.

Heute geht es mir gut, sie könnten sich eine Pause, von ihrer Wache, gönnen. Doch das gehört nicht zu ihrem Wesen. Man sagt Katzen seien faul, aber nicht unsere. Sie haben Katzenpflichten, die sie gewissenhaft ausführen, selbst wenn sie nur auf meinem Fuß liegen. Ich spüre, sie sind bei mir. Bei ihnen habe ich keine Fehler, ja doch, zum Beispiel, wenn ich zu lang auf der Couch bin, und es eigentlich langsam Zeit fürs Trockenfutter/ zu Bett gehen für mich ist. (in unserem Haushalt gehören diese Dinge zusammen) Doch meine Fehler führen nie dazu, dass sie sich abwenden.

Genau, wie meine Stärke, sie nie verscheuchen wird. Sie vergleichen sich nicht mit mir. Das tut gut. Hier zuhazs darf ich sein wer ich bin. Staek, schwach, müde, verrückt, einfühlsam, kalt logisch, alles ist ok!

Und deshalb ist dies hier mein zuhause. Mein Platz zum Ankommen. Ich schließe die Tür, lege das Handy weg, und genieße die Stille. Soviel zum Thema „Antriebsenergie“. Hm, doch eigentlich schon, denn hier ist ein bissl was zu tun. Also ran ans Werk, einen Cappuccino mit Vanillesirup anschmeißen, Fenster auf, und los geht dieser schöne Tag!

Los Katzen, genug geschlafen.

Liebe Grüße

Eure Jeraph

Apotheken im Wandel der Zeit, (Inspiriert von Lyrebird)

Hallo Ihr Lieben, ich habe heute morgen einen schönen Artikel über Bahnhöfe gelesen. Wie sie früher mit Wünschen und Träumen gefüllt waren. Mit dem Wissen eine kleine Weltreise zu machen, und wie es sich heute gestaltet, mit gehetzten Menschen, welche auf ihr Handy starren, und den Zauber des Ortes nicht mehr wahrnehmen. Das hat mich inspiriert, selbst einen ähnlichen Text zu schreiben. Ich habe mir die Apotheke ausgesucht, denn als ich meine Lehre begann, war es dort doch noch etwas anders…

Vor 16 Jahren trat ich meine Lehre an. Ich wollte schon als sehr junges Mädchen PTA werden. Menschen helfen, und an diesem verschrobenen Ort „Apotheke“ arbeiten. Noch heute mag ich dieses Wort sehr, auch wenn sich der Ort sehr geändert hat. Ich kam in eine alte Lehr-Apotheke. Die Apothekerin war zugleich Religionslehrerin, wie das passt weiss ich immer noch nicht, aber sie war es nun mal. Und sie war streng. In der Apotheke selbst ging es sehr ruhig zu. Ausser in der Winterzeit, da war es immer voll. Trotzdem gab es diesen gewissen Anstand, früher. Die Themen, die dort besprochen wurden, waren privater Natur, die PTA eine Vertraute. Wie konnten uns Zeit für andere Menschen nehmen, und wussten meist guten Rat. Wir waren die kleine Medizinfrau im Wald, wenn man nicht weit zum Medicus reisen wollte. Es wurden Pillen gedreht, Salben gemischt, und Hustensaft vorbereitet. Alles hatte seine Zeit, und um 16 Uhr kam die Kollegin mit einem warmen Becher Tee vorbei. Da wurden die Preise auf den Kärtchen neu beschriftet, und überall diese alte, Ruhe. Keine Hetze, Stress schon, den machte die Chefin. Trotzdem hatte auch sie Respekt vor der Zeit..

Heute ist alles leider anders. Wir müssen uns an Rabattverträge halten, in denen Kapseln en Tabletten gleichgestellt wird, was für uns als Pharmazeuten ein Unding ist. Wir müssen Sondernummern auf die Rezepte drucken und da die Krankenkassen wohl selbst nicht wissen was diese bedeuten, dürfen wir es dann handschriftlich noch mal ausformulieren. Wir verlieren unendlich von unserer Zeit für Bürokratie, die wir dann nicht mehr für den Patienten haben. Dieser ist ja ohnehin nur noch ein Kunde, dem wir möglichst irgendetwas verkaufen sollen, denkt an den Rohertrag.

Und unter Corona?!? Nun, jetzt dürfen nur noch 2 Menschen in unserer Apotheke gleichzeitig sein, nehme ich mir dann doch mal etwas Zeit für den Kunden, denn er braucht sie noch immer. Klopft jemand wie bei einem Goldfischglas an die Scheibe und zeigt, das er keine Zeit hat. Doch auch vor dieser Zeit, kamen die Kunden rein mit den Worten: „Es muss schnell gehen, ich muss meinen Bus bekommen.“ Aber klar, ich gebe ihnen ja auch noch eine gemischte Tüte, nicht wahr? …

Doch es soll hier eine Gegenüberstellung und nichts anderes werden. Ich sehne mich einfach zu meinen Lehrtagen zurück, an dem ich high von dem ganzen Benzin, meinen Tee schlürfte und davon träumte eines Tages eine PTA zu sein. Und meine Rezeptur habe ich noch immer, in die ich mich, zumindest kurzzeitig, zurückziehen kann, und an alte Tage zurückdenke. Als die Pillendreher noch am Werk waren. Als Tee noch selbst abgefüllt und nur in der Apotheke zu kaufen war. Eine Zeit in der wir weiße Kittel trugen und es Respekt für uns gab. In der dem Kunden gewiss war, dass wir eben NICHT NUR Verkäuferinnen sind, sonder gebildete Menschen, die ihr Wissen gern teilten, damit andere ihren Nutzen daraus zogen und gesund wurden. (Gern verweise ich hier noch mal auf meinen Beitrag „Jeder braucht einen Sup, in dem es im Grunde um etwas Ähnliches geht.“)

Gleich mache ich mich auf, und schaue mal welche Sondernummer ich gestern wieder nicht begründet habe. Tja, so ist das nun mal.

Viele Grüße

Eure Jeraph

Kleine Gedanken in einem Alltag, der erst noch Alltag werden will…

Aufgewacht um 10 Uhr, ohne Wecker. Das ist der Luxus, den sie sich nun gönnt. Der Drache ist schon zwei Zimmer weiter bei der Arbeit. Sie streckt sich und schwingt die Beine aus dem Bett. Auf dem Weg in die Küche, für einen kleinen Energydrink fällt es ihr schlagartig ein. Zwischen 10 und 12 und dann später noch mal ab 14 Uhr, sollen Menschen für die Fenster kommen, und sich diese ansehen. Der Winter naht, und die Fenster sollen halten.

Stress will sich breit machen, diese kleine Stimme, die mit ihren Fingernägeln in ihrem Nacken schabt. Sie zuckt die Schultern, dann werden sie sich hoffentlich Zeit lassen, wie es sich für Handwerker gehört. Etwas Anstand werden auch die wohl haben, denkt sie. Trotzdem spülen könnte sie schon vorher noch. Das gehört doch eh zu ihrem Morgenritual, denn wach braucht man zum Spülen echt nicht sein. Wie eine kleine Kaffeepause. ( Das kam aus dem Beitrag, den ich heut morgen zum Aufwachen las von: Lyrebird, danke)

Gut, dann kann sie nun meine Zähne putzen, und aufwachen. Es ist 10.15.

Frühstück, das hatte sie sich vorgenommen. Extra hatte sie sich dieses tolle Müsli geholt, welches ihr auf der Arbeit schon so gut getan hatte. Aber sie wollte auch einen Cappu, in ihrer Lieblings-Tasse. Allerdings, die war doch für das Müsli, da sie so schön riesig ist. Da fällt es ihr ein. Sie ist ZUHAUSE! Sie hat Müsli-Schüsseln! Oh man, das ging ja gerade noch mal gut. Also steht einem echten Frühstück nichts mehr im Wege. Außer das die Fensterbänke noch nicht abgeräumt sind. Mampfend blickt sie zum Fenster. Hm, ok, dann während des Frühstücks etwas wegräumen. Ist eh besser, da sie dann eher mal zwischendurch etwas Müsli isst. Inzwischen ist es 11.09. Bisher keine Handwerker.

Der Gedanke wandelt sich, von „Sie kommen bestimmt noch nicht“ zu „Bald werden sie kommen.“ Sie mag keine fremden Menschen in meiner Wohnung. Keine, die sie selbst nicht persönlich ausgesucht hat. Aber Handwerker lassen sich nun mal nicht vermeiden. Zumindest braucht sie diese nur Hineinzulassen, den Rest klärt der Vermieter.

Von dem kam gerade auch eine Nachricht rein. „Handwerker verspäten sich, wird zwischen 12-13 Uhr etwas“. Wie gesagt, Handwerker haben noch Anstand und sie nun wirklich freie Zeit, da die Fensterbänke frei sind und sie mittlerweile gefrühstückt hat. Ein großer Erfolg für sie. Sie lehnt sich zurück und schaut der Katze beim schlafen zu.

Mit diesem Bild wünsche ich euch einen schönen Tag

Eure Jeraph

Etwas das ich lange in die Tat um setzen wollte,..

Seit 2 Jahren, fahre ich nun jeden morgen an einer Haltestelle vorbei, mit dem wundervollen Namen: „Sonnenschein“. Und ich wollte sie immer mal fotografieren, und hier posten.

Nun, gestern wurde endlich das Foto geschossen. Das war noch bevor ich wusste, dass mein Rest des Tages, von anderen schon wieder umgeplant worden war. Aber gestern mal nicht mit mir! Ich hatte selbst Termine, darf man ja wohl in seiner Freizeit machen, oder?!? Meine innere Stimme krakelt noch ein bissl, ich zeige euch nun meine Fotos.

Denn ich habe gerade etwas rum gespielt 😉 Das erste ist das Original. Viel Spaß:

Ja, es wäre schön, wenn wir öfter mal an dieser Haltestelle, halten würden 😉 ich wünsche euch, einen entspannten Tag. Ich mache mir nun ersr mal einen Cappuccino und werde erstmal richtig wach.

Liebe Grüße

Eure Jeraph

Ein Gruß aus meiner Tasche..

Guten Morgen!

Heute gibt es einen Gruß von einem ungewöhnlichen Ort, aus meiner Handtasche. Ich habe da so eine Funktion, dass wenn ich das Hand ruhig halte und die Kamera angeschaltet, dann schießt es manchmal ganz eigene Fotos. Wenn ich dann ab und an mal meine Fotos durchsehe, stelle ich wieder mal fest, wie kreativ dieses Ding manchmal ist.

Wie Donnerstag, als dieses Titelbild entstand. Es entstand vor meinem inneren Auge, eine Geschichte. Wie mein Schlüsselanhänger, um Hilfe ruft, weil die Tasche so viel Platz für Krims Krams bietet. Und die kleinen Flügel der Fledermaus, sie eben doch nicht zum Hinausfliegen befähigen. Mein Glück, würde sie doch ohne Mitgefühl meinen Schlüssel mit sich nehmen. Doch nein, sie muss verweilen und hoffen, dass ich ihr Zu hause mal wieder aufräume. 😉

Ein weiterer Versuch meines Handys kreativ zu sein. Die Mühe ist beachtenswert.

Eure Jeraph

Heute nur was Kurzes

Hallo ihr Lieben,

Heute befinde ich mich iwie in einer Blase. Ich brauche heute meine Wohnung und somit auch meine Comfort Zone nicht verlassen. Und ich freue mich sehr, da etwas verweilen zu können. Das habe ich vermisst.

Daher gibt es heute auch nur einen kleinen Bildergruß. 😉 Und um mich doch etwas herauszuwagen, zeigen diese meine Wenigkeit. 😅

So, nun schnappe ich meine Teeflasche (siehe Titelbild) und schaue mal was mir noch Gemütliches einfällt.

Ich wünsche euch einen ebenso lockeren Tag, wie ich ihn habe

Eure Jeraph

Edit: ich fand die Auswahl etwas einseitig ausgewählt, und damit lame. Daher gibt es noch ein etwas Verrücktes und ein spotanes von gerade eben😇

Jeder braucht einen Sup!

Und wieder einmal begrüße ich euch hier auf meinem Blog!

Tja, was will ich mit meinem Titel ausdrücken? Ich bin ein Zocker-Mädel. Und ich liebe es Vergleiche von eigentlich völlig unterschiedlichen Themengebieten im Prinzip zu vergleichen. Mit Gaming funktioniert das oft echt spitze, und ist immer funny. Also erkläre ich es euch nun.

Wenn ihr bei einem MMORPG (Massen-Mehrspieler-Online-Rollenspiel), einen großen Boss besiegen wollt, dann geht das nicht allein. Natürlich ist man in Spielen, total mächtig, hat tolle Waffen, trotzdem für den großen Endboss braucht ihr Hilfe. Nun gibt es verschiedene Rollen, die besetzt werden müssen. Zum Einen den DD (Damagedealer), klar der Typ teilt ordentlich aus, er macht den Boss zu Kleinholz. Diese Rolle wollen natürlich die meisten besetzen, der coole Typ, am Besten mit zwei Schwertern, einer strahlenden Rüstung.

Dann gibt es den Tank, zu Deutsch Panzer. Das beschreibt ihn ganz gut, denn er stellt sich an die Front, und nimmt allen Schaden auf sich. Er zieht die Aggression, des Bosses, auf sich, damit der DD, dessen tolle Rüstung, nämlich nicht soviel aushält, gar nicht ert getroffen wird. Diese Rolle, nehmen meist auch noch einige Spieler für sich an.

Und dann gibt es DIE ROLLE, die meist händeringend gesucht wird, oft muss das dann irgendeine Freundin von einem aus der Gruppe übernehmen, damit sie sich überhaupt überlegen, den Boss zu legen (legen, ist ist Gamerjargon „besiegen“) Diese Rolle ist der Heiler. Ein reiner Supporter, und unerlässlich. Ohne den DD oder Tank, wäre der Heiler sofort tot, wenn der Boss ihn nun eines Blickes würdigt. Er steht hinten und hilft seinen Freunden mit Tränen, Sprüchen und ist eigentlich dauerbeschäftigt, weil er sich um die komplette Gruppe kümmern muss.

Und nun schließt sich der Kreis zu meinem Titel. Ich bin im Leben oft DD gewesen und auch die Rolle des Tanks habe ich oft erfüllt. Doch was mir wirklich Freude bringt, was mich einfach erfüllt ist Sup. Ich bin schon in meinem Beruf ein Heiler, und auch zuhause liebe ich es dafür zu sorgen, dass hier alles im Reinen ist. Ich möchte hier mal die Werbetrommel rühren. Andere sagen „Ich bin doch keine Putzfrau“. Ne, aber ich mag es ordentlich. Und ich mag es in meinem eigenen Trott, hier zu wuseln während mein Drache am Schreibtisch sitzt. Ich kenne meinen Wert, und mag es wenn ich einfach in den Hintergrund zu treten und zu beobachten. Das kann allerdings meiner Meinung nach nur gelingen, wenn beide den Wert des Sups anerkennen und wissen, dass es ohne nicht geht, auch wenn dieser eher aus dem Hintergrund agiert. Schon Jan Hegenberg schrieb in seinem Lied „Heiler“:

Stirbt der Erste, war es wohl Pech,

Verreckt der Zweite, war er wohl zu frech,

Fallen der Dritte und Vierte, seid ihr angeschmiert,

Ja da hat wohl jemand, den Heiler kritisiert

(Jan Hegenberg – Heiler)

Das ganze Lied ist hörenswert. ^^ Was ich sagen will ist, jeder braucht Unterstützung, klar, aer schaut euch ab und zu mal nach euren Sups um und schenkt ihnen Dankbarkeit, dass sie sind wie sie sind, ohne sie würdet ihr eure täglichen Endbosse nicht legen können!

Viele Grüße

Eure Jeraph

Stacheln, Dornen und ich

Guten Morgen!

Gestern war ein großer Tag für mich, einer auf den ich jetzt Monate erwartet, erhofft, und mir gewünscht habe. Ich durfte meine Blatt offen zeigen und Stellung beziehen, da nun ein echtes, festgelegtes Ende in Sicht ist. Und meine Karten waren von Anfang an gut, es galt nur abzuwarten, wie hoch die anderen setzen würden.

Mein Pokerface war wohl ziemlich gut, oder die anderen einfach zu unbewusst, sie waren alle überrascht. Da ich weiss, dass ich absolut nicht lügen kann, oder etwas vorspielen muss es dann wohl zweites sein, traurige Welt.

Egal, ich habe den Tag sehr genossen. Manch einer sagte mir, wenn ich nicht so sensibel wäre, dann hätte es wohl besser geklappt. In der Tat, wäre ich ein anderer Mensch, so wäre es vielleicht anders ausgegangen. Ihr bekommt nun einen anderen Menschen und ich?

Ich bleibe ICH! Genauso wie ihr mich gerne lest, so wie mich viele Kunden gerne vor sich haben und VOR ALLEM: So wie ich mir gern in die Augen sehe. Das konnte ich in de letzten Monaten oft nicht. Ich bin nun mal SO sensibel. Ich habe keine Stacheln wie die Kastanie, in meinen Titelbild. Und ich will das für mich auch gar nicht. Ich habe akzeptiert, dass ich so bin und mag es mittlerweile sehr, denn dadurch nehme ich so viel mehr wahr, und ich bin nun mal von Haus aus neugierig! Doch ich will mich nicht mehr beweisen müssen. Wer meinen Wert nicht sieht, der ist min Wesen nicht wert. Punkt! Ich wünsche ihnen, in der Tat, das es mit der neuen Kollegin besser klappt, ich grolle ihnen nicht. Sie sind eben auch wie sie sind. Und sie haben ihren kleinen Rahmen, in den ich wohl nicht reinpasse. Zu quirlig, zu entrrückt, zu glücklich und zufrieden mit ihrem Zuhause, zu sensibel, zu schnell, bla bla bla. Ich kann nicht überall reinpassen, also Schlussstrich. Nicht jeder Tag muss brennen, als ginge ich durch ein Brennesselfeld.

Ich bin einfach froh wie es gelaufen ist, und das ich es sauber lösen konnte, wie es meine Art ist.

Und nun wünsche ich euch mit diesem Thema einen schönen Tag. Lernt euch kennen, und lernst wo eure Grenzen sind, um endlich Schluss mit dieser sinnlosen Überforderung zu machen, die keinem nützt.

Liebe Grüße

Eure Jeraph