Urlaubsblues

Der Urlaub war wirklich schön. Eine Woche keinen Wecker hören, aufstehen wann es uns passt und vor allem nur Menschen sehen, die ich sehen will.

Nun ist der Urlaub vorrüber, und die Welt da draußen ruft. Nein, eigentlich schreit sie gerade, obwohl ich noch gut 2 Stunden habe, bevor ich diesem Gebrüll nachgeben muss.

Wenn ich richtig hinhöre, dann ist da gar kein Schrei. Der Regen trommelt leise auf die Dächer dieser Stadt, ab und an höre ich einen Vogel. Dieser beschwert sich über sein nasses Federkleid und das das Futter unserer Vermieterin wohl nass und ungenießbar wird. Ich denke jedoch, er braucht sich keine Sorgen zu machen, denn meist ist Futter extra überdacht aufgestellt.

Während ich diese Zeilen schreibe, entspanne ich mich endlich. Ich habe noch Zeit um wach zu werden. Klar, das Essen will vorbereitet werden, damit wir heute Abend davon profitieren können. Doch das Rezept scheint leicht und schnell zu sein. Also auch dort eigentlich kein Geschrei.

Woher kommt dann dieses Ziehen? Dieses Du musst, sonst schaffst du es nicht? Dieser Druck… Von mir natürlich. Ich habe den Luxus nur Teilzeit zu aebeiten, und dennoch gebe ich mir nicht die Ruhe aufzuwachen und meinen Platz entspannt einzunehmen.

Ich wurde gerade, wahrheitsgemäß gefragt, was ich denn in der Küche wolle, wenn ich nicht mal wach werde. Das Verständnis meines Drachen rührt mich. Er sitzt schon seit über einer Stunde am Rechner und arbeitet. Doch es rührt mich nicht nur, es lehrt mich.. Er hat recht. Also verzog ich mich auf die Couch zog mir meinen kleinen Zergling (ein Plüschtier aus dem Starcraftuniversum) heran und schloss ein paar Minuten die Augen.

Manchmal, oder doch öfter will ich mir sagen: „Du hast Zeit! Klar, gleich gehst du arbeiten. Doch auch dort ist ein Ort, wo du geschätzt wirst. Du verbrennst dich nicht mehr. Das war eine andere Zeit.“

Nun, ist Alexa so freundlich und schaltet die Lampen ein, schönes warmes Licht durchströmt den Raum und mir geht es schon etwas besser.

Die Erwartungen, von den ich das Gefühl habe sie unbedingt und absolut erfüllen zu müssen, liegen in mir. Obwohl ich jedem anderen sagen würde er ist bekloppt. Und wenn das Essen doch nicht gemacht würde, gäbe es eben etwas anderes, wo wäre das Problem? Sicherlich nicht bei meinem Drachen, der so geduldig mit mir ist, wenn ich mich wieder in eine Form zwinge, die gar nicht passt. Wir verstehen beide nicht warum ich das tue. Manchmal tut mein Geist ihm Unrecht, sagt dass er das erwarte, das Essen hat auf dem Tisch zu stehen. Doch so ist er nicht und war es nie.

Vor kurzem sagte ich, „wir sind vielleicht anders, aber immerhin sind wir glücklich.“ Er sah mich an und meinte „ich denke weil wir anders sind, sind wir auch glücklich.“ Das steht nun auf unserem Wohnzimmerschrank. So sind wir eben, anders. Ein Lächeln umspielt meine Lippen. Und ich glaube langsam bin ich bereit für den Tag.

Ich danke dir fürs Zuhören, Welt. Ich rauche mir noch eine dann sehen wir uns.

Eure Jeraph

Früher zu heute

Ich schrieb gerade eine Nachricht. Mit nur einem Wort. Die Antwort lässt mich traurig zurück. Die Nachrucht war *knuddl*. Keine lange Textnachricht, keine Forderung sich endlich zu melden. Keine Erwartungshaltung für eine „gute“ Freundschaft, was auch immer das sein mag. Einfach nur ein kurzes Zeichen, dass ich dich mag, ich an dich denke…

Die Antwort war, das Abspulen, des Terminkalenders, und zu bekunden, das man zwar traurig sei, aber dennoch null Zeit hat. Hättest du die gleiche Anzahl von Zeichen genutzt um mir zu Antworten und einfach auch zu schreiben, das du mich gern hast, hätte ich mich gefreut, und du dich vielleicht auch…

Doch, das hast du nicht. Du hast lieber deine Gedanken gehetzt und warst schon weg noch bevor meine Antwort ankam. Schade. Ich werde dir diese Zeilen nie schicken, auch wenn du von diesem Blog weisst. Denn du hast zu viel Stress, ich würde dich damit nur weiter belasten. Trotzdem tut es mir leid, meine Freundin so zu lesen.

Ich wünsche dir, dass es dir gut geht. Trotz deines vollen Kalenders.

Liebe Grüße

Eine alte Freundin.

Heute nur was Kurzes

Hallo ihr Lieben,

Heute befinde ich mich iwie in einer Blase. Ich brauche heute meine Wohnung und somit auch meine Comfort Zone nicht verlassen. Und ich freue mich sehr, da etwas verweilen zu können. Das habe ich vermisst.

Daher gibt es heute auch nur einen kleinen Bildergruß. 😉 Und um mich doch etwas herauszuwagen, zeigen diese meine Wenigkeit. 😅

So, nun schnappe ich meine Teeflasche (siehe Titelbild) und schaue mal was mir noch Gemütliches einfällt.

Ich wünsche euch einen ebenso lockeren Tag, wie ich ihn habe

Eure Jeraph

Edit: ich fand die Auswahl etwas einseitig ausgewählt, und damit lame. Daher gibt es noch ein etwas Verrücktes und ein spotanes von gerade eben😇

Reflexion 1 (Januar)

Hi da draußen,

In meinem Kopf spinnt sich gerade eine Idee. Ich denke ich werde dieses Jahr hier mal für mich reflektieren. Ich wollte doch sooo gerne dieses Jahr mehr bloggen und zumindest einen Monat habe ich es getan. Davor und danach kaum Kraft. Trotzdem habe ich in dieser Zeit wieder viel gelernt und könnte es hier nieder schreiben.

Ein großes Projekt hieß dieses Jahr „Wohnung“. Wir hatten endlich die Möglichkeit, es uns hier richtig gemütlich zu machen. Endlich nach 14 Jahren einmal auf unsere gemeinsamen Wünsche zu schauen, zu entdecken was es so alles gibt. Und dann, alles in unsere Wohnung zu buchsieren und hier zu einem Heim werden zu lassen.

Ich weiss, manche hier empfinden Haushalt als langweilig und wollen sich selbst verwirklichen, andere können auch mal was machen etc. Ich selbst liebe es, wenn ich das Hazs hüten darf. Ich mag es hier die Ordnung zu bewahren. Selbst wenn es heisst, dass ich am Weekend etwas putze während der Drache zockt.

Doch ich greife vor. Zu diesem Zeitpunkt habe ich Vollzeit gearbeitet, mit viel emotionalem Stress, und die Umbauten taten mir enorm gut. Zu sehen, dass sich etwas, nach 10 Jahren, so wandeln konnte obwohl es eigentlich noch immer die gleichen 4 Wände sind war völlig neu für mich. Und es gab mir Kraft und Hoffnung, dass sich dieses Jahr viel für mich und uns ändert. So wie es sein soll, nicht stürmisch und angsteinflößend. Schnell, ja. Doch gewollt von beiden.

Dazu zählte allerdings nicht nur das neue Wohnzimmer, sondern das Gespräch, dass ich endlich auf eine Halbtagsstelle wechseln kann. Es galt auf der Arbeit viele Gespräche zu führen. Besonders nervig waren die, mit Leuten, welche sich sehr wichtig fühlen doch eigentlich 0 Entscheidungsgewqlt haben. Sich immer wieder durch die dummen Gespräche zu quälen, nicht frei sprechen zu können wegen der *!? * Außenwirkung, obwohl die Meinung der anderen völlig am Pöppes vorbei geht. Nun, jetzt kann ich darüber schreiben, denn es ist für mich durch. Obwohl ich noch dort bin. Und liest dass doch eine meiner hochgeschätzten Kollegen, und wird es dort wieder schlimmer, sammel ich eben doch meine Felle ein, nehme mein Sax und gehe. Punkt. Ich habe gerade keine Lust auf Klappe halten. Ganz ehrlich, hab ich zu lang, tu ich Montag wieder doch heute ist SONNTAG.

Nebenher lief auf der Arbeit nicht alles schlecht, die Chefin ist echt spitze, und auch wenn wir nicht am gleichen Ort arbeiten, wusste ich doch, dass sie mir hilft diesen Plan, trotz aller jinxes und Widrigkeiten, umzusetzen. Dies hat mich manches Mal hochgehalten. Eben so wie mein Drache, der den Plan mit mir verfolgt. Und das wird in diesen Beiträgen noch öfter kommen. Bin ich ihm so unfassbar dankbar, dass es einen Deal zwischen uns gibt, ich schmeiße den Hazshalt und kann dafür auf halbtags wechseln. Er geht voll, braucht dafür aber so gut wie nix anderes machen. Ich liebe Ihn und auch diese Abmachung, denn sie gibt mir die Freiheit, auch mal etwas Zeit für mich und meine Gedanken frei zu schaufeln.

Das war der Januar. Noch kein Gedanke über Corona, Distanz, Mundschutz, aber schon die körperlichen und geistigen Widrigkeiten, die sich dann in den kommenden Monaten zeigten und die gesehen und behoben werden wollten.

Ich werde nun für jeden Monat so einen Beitrag anlegen. Es mag sein, dass der ein oder andere nachträglich editiert wird, da ich vielleicht noch ein Bild oder eine Erinnerung aus meinem Bullet Journal hinzuziehe. 😉 Gerade fühlt sich der Beitrag etwas konfus an, aber so ist ja meist auch das Leben oder?

Liebe Grüße

Eure Jeraph

(Das Titelbild entstand am Abend als die Couch aufgebaut war und unsere Stubentiger das erste Mal ihr neues Möbelstück begutachteten)

Endlich mal wieder hier..

Hallo ihr Lieben da draußen, der die Jeraph meldet sich wieder einmal zurück. Ich brauchte eine lange Pause, da persönliches Wachstum angesagt war.

Ich laß vorhin einen Satz, „When you are ready to quit, you are closer than you think“. Ich denke das beschreibt meine letzten Monate sehr gut. Wir haben alle mit Corona schon allein genug gehabt, das uns fordert. Wenn dann im eigenen Geist noch was dazu kommt, wird es zu viel. Erst habe ich es damit kompensiert, zumindest auf meinem Bulletblog etwas zu schreiben doch dann blieben auch dafür nicht genügend Kapazitäten, sehr schade.

Nun, manchmal ist einfach durchhalten angesagt. Ich habe dann statt mich hier zu melden, etwas an meinem mindsetting gebastelt und das dumme Wort „muss“ aus meinem Wortschatz entfernt. Dies habe ich auch gerade wieder gemerkt, ich MUSS nix! So wie auch ihr nix MÜSST! Manche Dinge geschehen, manche stehen wir durch und andere Situationen belasten uns gar nicht.

Und so war eben wieder eine Zeit der Veränderung und des „an sich arbeiten“. Doch ich will nicht zu sehr in der Vergangenheit verweilen. Nun wird wieder mehr Zeit für mich und somit denke ich, wird es in der nächsten Zeit wieder mehr zu lesen geben. Auch auf meinem zweiten Blog 😉. Schaut gern auch dort mal vorbei. 😇

Und nun wünsche ich euch allen erst Mal einen schönen entspannten Sonntag!

Liebe Grüße

Eure Jeraph

Gute Nacht liebe Muse

Ärgerlich blickte die Muse auf die Uhr und rückte die Brille zurecht. Sie war schon lange im Geschäft und kannte die ständigen Bitten der Künstler um einen „kurzen“ Besuch. Ja, eben eine Idee vorbeibringen und dann konnte sie wieder sehen wo sie blieb.

Die Künstlerin, die so gerne mal wieder schreiben wollte, kannte sie schon sehr genau. Wusste sie doch, das die junge Dame den lieben langen Tag schon kreativ war, nur eben in anderen Welten. Vielleicht sollte sie, statt selbst diese Verabredung wahrzunehmen, ihren alten Freund Morpheus schicken.

Manchmal musste man eben gut auf seine Schützlinge Acht geben, sie durften sich nicht ständig selbst überfordern. Ach, Menschen lebten so kurz, und dachten in dieser Zeit müssten sie alles erreichen. – Wie närrisch.

Inzwischen war die Zeit wirklich vorran geschritten, und nun war sie sicher. Sie schrieb Morpheus eine kurze Nachricht via Musen-Götter-Chat und rückte sich ein letztes Mal die Brille zurecht, ehe sie der Menschenwelt den Rücken kehrte. Die Nachtschicht konnten die jungen Musen übernehmen. Sie würde nun träumen, die einzigen Momente, in der sie sich selbst eine Muse war.

Gute Nacht

Eure Jeraph

Ich will aber schreiben

Ein erneutes Hallo ihr Lieben da draußen!

Gerade habe ich einen schönen Beitrag über Kreativität, auf dem Blog Wicca secret gelesen: Kreativität und da habe ich wieder bemerkt, wie ich schreiben möchte und doch kein rechtes Thema finde. Mein Innerstes ist gerade kein öffentliches Thema bzw ich weiss es nicht künstlerisch zu verarbeiten. Und so zeigt die Kreativität wie im Beitrag beschrieben, seinen eigenen Willen. Oder hab ich etwa wieder ein Verabredung platzen lassen?!?

Und da denke ich so an letztes Jahr zurück, an die vielen schönen Beiträge, die aus mir heraussprudelten. Da hatte ich auch nicht unbedingt ein eigenes Thema. Es gab Blogparaden. Das ist eine super Sache, jemand gibt ein Thema vor und andere schreiben, zeichnen oder legen sich anders künstlerisch dazu aus.

Allerdings fand ich gerade keine aktive Blogparade. Ich selbst habe das Gefühl wenn ich eine starten würde, bekäme es wohl keiner mit. Dafür hätte ich mir keine Pause gönnen dürfen.

Wenn ihr gerade eine aktive Blogparade kennt oder eine starten wollt gebt mir gern bescheid.


Eure Jeraph

Ich und die verflixte Außenwirkung

Hallo ihr Lieben,

heute morgen kam mir ein Gedanke. Mir wurde von Außen oft herangetragen, dass ich meine Außenwirkung bedenken soll. Man könne schließlich nicht in meinen Kopf sehen. Und das meine Gedanken oft ganz andere Bahnen einschlagen, als es bei vielen anderen der Fall ist, habe ich schon oft erfahren. Ich stimme dem also absolut zu, es ist wohl ab und zu sehr schwierig mich zu verstehen. Allerdings habe ich heute morgen weiter gedacht. Warum muss ich meine Außenwirkung optimieren, wenn ihr mich auch kennen lernen könnt, und mir manche meiner Verrücktheiten lasst? Auch dass habe ich in meinem Leben bereits erfahren, dass geht. Es gibt andere Menschen, die lächeln, wenn ich mal wieder auf der Art schlage. Manchmal kommt etwas sehr Spannendes dabei raus, dass wir ohne meine Ausfahrt nie erfahren hätten. Der nächste Gedanke war bitter, ich habe wieder ein mal zu viel von Menschen erwartet. [Oder habe ich an der falschen Stelle gesucht? „Man braucht ja schließlich auf der Arbeit keine Freunde!“ – Nein, das nicht, Menschlichkeit aber schon,.. und manchmal eben Verständnis…] Das soll nun auch keinerlei verbittert, resigniert, oder traurig am wenigsten arrogant klingen. Es ist wertneutral. Ich habe etwas erwartet und diese konnte nicht erfüllt werden. Im Endeffekt leide ich wieder unter dieser Situation, obwohl ich gerade persönlich eigentlich Freundlichkeit und Verständnis brauche. Das jedoch erwarte ich nicht mehr. Nicht von anderen.

„Sei dir selbst dein bester Freund!“

Ich nehme mir also einfach das vor, das ohnehin mein Ziel ist. Ich will Körper und Geist eine Einheit sein lassen. Meinem Körper die Ruhe gönnen, die er braucht. Es ist an der Zeit, wieder ruhigere Gewässer zu finden. Und wenn ihr auf Hoher See seid, dann ist jede Richtung die allerbeste, Hauptsache ihr trefft eine Entscheidung. Wenn ihr der See die Entscheidung gebt, mag es sein, dass ihr verdurstet ehe ihr Land seht, also:

Segel setzen und Leinen los!

Ich bastel also weiter, jedoch nicht wie erwünscht an meiner Außenwirkung, im Gegenteil, an meiner Innenwirkung. Es geht eben immer weiter.

Viele Grüße an euch

Eure Jeraph

Mood-Tracker für euer Bullet Journal

Hallo da draußen!

Hier mal wieder ein kleiner Verweis auf meinen Blog über Bullet Journals. Ich werde nun ab und zu hier einen Link zu dem

Heute habe ich einen Beitrag zum Thema „Tracker“ geschrieben. Da ich es witzlos finde, den selben Beitrag noch einmal zu posten, gebe ich euch hier gerne den Link, einfach, hier entlang.

Verzeiht mir diese kleine Werbung ab und zu, doch ich habe gerade das Gefühl, dass meine Beiträge über diesen Blog schneller und leichter gefunden werden können. Und da ich gerade sehr viel Zeit investiere, möchte ich einfach, dass die Menschen, die es interessiert, auch ihren Weg zu mir finden 😉

Ich wünsche euch allen noch angenehme Ostertage!

Viele Grüße

Eure Jeraph

Ein etwas anderes Ostern

Frohe Ostern ihr Lieben da draußen!

Tja, heute ist, für Viele von euch, vermutlich ein etwas anderes Ostern. Ostereier werden im eigenen Garten oder in der Wohnung versteckt. Gestern wurde wohl auch kein Moos, für das Nest, gesucht, wie es in meiner Kindheit Brauch war. Ich weiss, noch wie schön es war, als mein Opa seinen Spazierstock holte, und dann brachte meine Großmutter uns zum Wald. Dann verbrachten wir den gesamten Tag im Wald und ich hörte viele Geschichten. Es war ein Tag an dem wir alles vergaßen. Wir hörten dem Bach zu und hielten nach Vögeln Ausschau. Die Luft war frisch und klar.

Für das Moos hatte ich immer ein kleines Körbchen dabei, und wenn ich an einem Baum besonders viel fand, holte ich den Löffel heraus und nahm mir etwas. Dabei lernte ich auch, dass wir nicht mehr nehmen wollen, als wir brauchen. Genauso wie wir dem Baum und der Natur keinen großen Schaden zufügen, freute ich mich am Abend doch schon wieder auf das nächste Jahr.

Am Oster-Sonntag stand ich dann ganz früh auf, schlich auf den Balkon und staunte über mein schönes Nest. Das ist eine meiner schönsten Kindheitserinnerung. Fast wehmütig werde ich gerade, doch alles hat seine Zeit, und heute freue ich mich auch, wenn meine allerliebsten Nachbarn verschiedene Hasen vor meine Tür legen. Dann mache ich mich auch auf den Weg, und verteile kleine Hasen und Eier von den Türen. Ja, Ostern können wir auch Kontaktlos. Hören tue ich es trotzdem, wenn im Haus die Freude über die Nester erklingt. Und kichernd sitze ich in meiner Wohnung, ich freue mich, dass wir uns in diesem Haus alle noch das Kind bewahrt haben.

Ich hoffe auch ihr findet schöne Wege, das Ostern zu genießen, vielleicht findet ihr ja neue Wege eure Lieben zu erfreuen.

Bis bald

Eure Jeraph