Der richtig wichtige Umgang mit einem BuJo

Und wieder einmal begrüße ich euch hier,

Ich habe mich schon viel mit dem Thema Pschologie auseinander gesetzt. An anderer Stelle habe ich auch bereits beschrieben, dass ich hochsensibel bin, und somit ist es unerlässlich, sich immer wieder psychologische Tricks zu Nutze zu machen, und diese erst ein mal zu finden oder sich selbst zu basteln. Ich sage hier absichtlich „basteln“, denn es ist ein Try and Error. Manches funktioniert, manches nicht und manches mit etwaigen Veränderungen. Wichtig ist, dabei zu bleiben auch wenn es mal nicht sofort klappt. Wie eigentlich immer 😉

So ist es auch beim BuJo, anfänglich bringt es vielleicht noch keine Ordnung in euer Leben, vielleicht wollt ihr euch erst einmal komplett ausprobieren. Daher waren zum Beispiel meine ersten Seiten sehr „unaufgeräumt“. Es sah aus wie viele Hefte aus der Realschulzeit. Irgendwann kam der Zeitpunkt, an dem ich mich traute, etwas Aufwändiges zu malen. Ich musste mich erst trauen lernen, denn immer wenn jemand zeichnet, schaut ein anderer zu oder will es irgendwann sehen. Beim BuJo ist das anders. Es ist ja so gesehen euer Tagebuch, wenn es eine psychologische Hilfe darstellen soll. Dies soll sich auch im Umgang damit zeigen:

  • gehe sorgsam mit diesem Buch um, nur wenn du es pflegst wirst du dir gerne auch etwas mehr Mühe mit der Gestaltung geben
  • zeige dein Buch wenn möglich niemandem. Ich weiss, es kommt der Drang, deine Kunstwerke anderen zu zeigen. Es können sich jedoch dadurch folgende Probleme ergeben: entweder der andere sieht das Buch nicht mehr als privat an, sondern schaut immer wieder zu oder rein. Oder ihr seht euch bald in der Pflicht es dem anderen zu zeigen, was mag der andere sonst denken, wenn ihr nur gewisse Dinge teilt?!? Lasst es einfach, seid stolz auf eure Werke und euer Platz ist dafür sicher und ohne gesellschaftliche Pflicht.
  • Sucht euch eine spezielle Zeit aus um euer BuJo auszufüllen, dass kann am Morgen beim Kaffee sein, oder abends barfuß auf der Couch. In dieser Zeit solltet ihr ungestört und unbeobachtet sein. Genießt diese Zeit für euch, ihr zeigt euch damit, dass ihr euch das jetzt wert seid. Nehmen wir doch sonst alles andere wichtiger als uns. (Ihr könnt euch auch Musik anschalten, Hauptsache es ist für euch eine schöne Zeit, denn sie gehört nur euch!)
  • Gönnt euch für euer BuJo Qualität. Das bedeutet nicht immer den Artikel mit dem höchsten Preis, allerdings manchmal eben schon. Trotzdem ist es wichtig sich auch mal einen besonders schönen Stift zu gönnen, und diesen dann in vollen Zügen zu genießen. Manchmal malen wir eben, mit einem speziell ausgesuchten Stift, doch besser als mit dem Alten, dessen Farbe wir schon 1000 Mal gesehen haben, und nur noch wenig inspiriert.

Was ich mit dieser Liste zeigen möchte, ist wie viel es ausmacht, den Unterschied zwischen einem Kalender und dem BuJo zu erkennen. Ein Kalender ist oft ein ungeliebtes Stück, in dass ich meinen nächsten Zahnarzt-Termin eintrage. Im BuJo kann ich mich, wenn es mir Sorge bereitet, den Zahnarzt-Termin vorbereiten. Und mir so eine Hilfestellung geben, um ungeliebte Termine besser hinter mich zu bringen. Aber dafür, braucht das BuJo eben einen gewissen Wert. Es darf keine weitere Pflicht sein, sondern eher wie ein Schwatz mit dem besten Freund. Aus diesem Umgang zeigen sich folgende psychologische Vorteile:

  • Distanz zum Tag bekommen, und somit einen Wechsel der Perspektive
  • Ausstieg aus dem „Autopiloten“, dadurch die Möglichkeit bewusste Entscheidungen zu treffen
  • Sicherheit und Selbstbewusstsein bekommen, durch eigenen Zuspruch, weniger Drang bei anderen danach zu suchen
  • Neues kann leichter ausprobiert werden, da niemand einen „Fehlschlag“ bemerken würde, so wird dem Gehirn suggeriert, dass Neues, auch Gutes bringt.
  • Beenden des Gedanken-Karussell, indem ihr etwas schriftlich festhaltet, suggeriert ihr dem Gehirn, dass es sich darum nicht mehr kümmern muss, ihr habt die Gedanken gehabt, ihr habt sie als wichtig angesehen, und deswegen aufgeschrieben. Wenn nun die Gedanken wieder kommen, könnt ihr schauen ob neue, vielleicht wichtige Infos dazugekommen sind, meist jedoch, werden es immer wieder die gleichen sein. Beruhigt euch, ihr habt sie ja notiert.
  • Einen Platz wo ihr hingehört, das Schöne am BuJo ist ja, dass es jeder machen kann wie er selbst es will. Natürlich gibt es Bücher und Anleitungen, doch ich empfehle, diese erst genauer anzusehen wenn ihr euren Weg gefunden habt. Denn gerade das macht es spannend. Ihr schaut was EUCH gefällt. Wenn es für euch selbst funktioniert, dann ist es richtig.

Ihr seht, es lohnt sich, auf euer BuJo zu achten. Es kann eine Art Freund, eine Hilfe oder eben nur ein Gegenstand sein. Das liegt allein bei euch. 😉

Liebe Grüße

Eure Jeraph

Worte wollen raus

Lange Zeit habe ich mich nicht gemeldet. War zu sehr in der Arbeit gefangen, selbst das Weekend brachte kaum Erholung. Ich war ausgelaugt, der Körper streikte. Trotzdem wurde mir von Außen gezeigt: Hey, avhte mal auf deine Außenwirkung!“

Außenwirkung, bei diesem Wort steigt Adrenalin in meinen Körper. Ich will nicht auf meine Außenwirkung achten, warum könnt ihr nicht lernen etwas tiefer zu schauen und mich kennen zu lernen. Doch das scheint entweder zu anstrengend oder ihr dem nicht mächtig zu sein. Meine Hände zittern beim Schreiben. Ich bin aufgebracht. Doch mit dem Urlaub kam ein klärendes Gespräch und für mich endlich ein Blick in die Freiheit. Ich werde bleiben wie ich bin, und dieses dumme Wort aus meinem Kopf streichen. Ich mag mich, auch wenn ich verrückt und skuril bin.

Und ich merkte wie wenig ich auf mich achten konnte, ob der äußeren Umstände. Auch das wurd sich ändern. Als ich hier die Pause einlegte, schrieb ich, dass ich leben will nicht schreiben. Leider klappte das nicht so ganz. Im November streikte der Körper komplett, Unterstützung fand ich allein bei einer Freundin und meinem Drachen. Dieser ist der Grund weshalb ich das Leben mag, und selbst diese Beziehung litt, da ich fahrig und gestresst war. Ich bin nicht bereit diese Beziehung leiden zu lassen, für Geld. Dieses dumme Papierzeugs.

Stress, das war mal ein Wort für mich. Etwas das ich lang aus meinem Leben verbannt habe. Nun hat es sich eingeschlichen, sich in meine Schultern gekrallt und drückt immer fester zu. Doch von Außen heisst es, man glaubt nicht das ich krank bin… Das soll kein Mimimi sein, eher eine Kampfansage. Ich werde mein Leben wieder neu basteln. Heute kommen ein paar Washi Tapes an und ich kann weiter kreativ sein. Ja, der Urlaub tat gut, brachte frischen Wind.

Und wer weiss, vielleicht finden meine Worte endlich wieder hier her zueück. Ich habe immer gern geschrieben, auch wenn dieser Post sehr durcheinander ist, möchte ich ihn veröffentlichen und hoffen, dass mein Jeraph nun etwas beruhigter ist und mir glaubt, dass ich einen neuen Weg finde.

Ich wünsche euch und euren Lieben viel Gesundheit, sucht neue Wege um euch zu sehen (Skype, WhatsApp) schickt euch Bilder von schönen Dingen, lenkt euch ab und findet in der Ferne die Nähe eurer Lieben!

Eure Jeraph

Emotionen als Tool

In meinem letzten Beitrag schrieb ich etwas von Beiträgen aus der Mikrowelle erzählt. Heute möchte ich euch die „Heiße Theke“ vorstellen. ^^ Kennt ihr sicher aus Supermärkten. Es ist nicht frisch gekocht, aber trotzdem besser als zuhause aufgewärmt. So einen Beitrag erstelle ich heute. Gestern schossen mir Gedanken durch den Kopf. Ich habe sie mir in Stichpunkten notiert und dann ruhen lassen, bis jetzt.

Hm, irgendwie kam ich gestern darauf das Emotionen eigentlich Tools sind. Ach ja, der Gedanken kam aus einem Gespräch mit einer Kollegin, die sagte: „Das Bewusstsein, dass wir selbst über unsere Emotionen entscheiden, hat nicht jeder.“ Als ich dann abends auf der Couch saß, fiel mir ein, dass Emotionen doch nur ein Werkzeug sind, um mich auszudrücken. Aber sie sind nicht das kontrollierende Organ, das ich mein Bewusstsein.

Die Idee zu dem Beitrag kam mir dann in einer sehr alltäglich Situation. In die will ich gar nicht näher eingehen. Nur so viel sei erklärt: Person A hat etwas getan, worum ich schon x mal gebeten hatte es möge anders passieren. Ich hatte nun die Wahl, und das ist der Knackpunkt, den auch die Kollegin meinte, ich konnte mich ärgern, was natürlich an dieser Stelle völlig legit gewesen wäre. Aber es gab weitere Optionen. Ich wählte eine sehr humoristische Geschichte, was wäre wenn wir es beide so weitermachen würden. Wir lachten beide köstlich über meine Geschichte und erstens blieb es so im Gedächtnis, es gab keinen Ärger obwohl Person A genau wusste was meinte. Aber es gab eben keinen Vorwurf. Die Sache war so passiert und das ließ sich nicht ändern.

Als ich danach eben auf der Couch saß, fragte ich mich, wenn Emotionen Tools sind, was dann wohl Ärger für einen Nutzen hätte. Über die „guten“ Emotionen brauchen wir ja nicht reden, ich denke wir wissen wofür sie gut sind. Angst, hat auch wie wir wissen Nutzen, kann allerdings auch übertrieben werden. Auch Trauer hat ihre Zeit, und dann ist iwann wieder gut. Aber Ärger? Was bitte soll positiv sein, wenn ich andere anmaule, mich verkrampfe, Scheuklappen aufsetze und ich in einem Autopilot sitze? Gerade der Autopilot ist es doch, den ich durch Bewusstsein auszuschalten versuche. Dann kam mir die Erklärung, die Emotion ist nicht Ärger, das ist quasi schon die negative Seite, die Emotion ist, denke ich Zorn. Der hat wiederum die Möglichkeit wichtig zu sein, und uns aktiv werden zu lassen und eben den Ärger. Ärger ist eigentlich nur nervig, ich habe wirklich lange überlegt, aber nein er macht uns auch nur aktiv in dem wir meist, eher subjektive und für Argumente nur wenig zugängliche Gespräche führen. Genau, das was ich vermeiden will.

Für dieses Bewusstsein, brauche ich eine gewisse Distanz zur Situation und selbst zu mir. Natürlich klappt das auch bei mir nicht immer. Oft genug merke ich, am Arbeitstag, dass ich in diesen Zustand gerate. Ist es mir bewusst, kann ich es ändern, aber zur Selbstreflexion ist oft nicht die Luft. Ich merke es dann zum Glück an meinen Kollegen und kann dann reagieren. Zu hause ist es viel besser, da kenne ich natürlich den Drachen auch besser. Ich habe gelernt, dass es oft mehrere Möglichkeiten an Emotionen gibt. Und eine Situation oft aus vielen kleinen Zuständen besteht. Daher habe ich gelernt, die Emotion „Ärger“ als Tool wegzuwerfen. Wenn etwas ärgerliches passiert bewerte ich erst einmal ob sich ärgern lohnt. Ist die Sache schneller behoben als ich mich (die Zeit danach eingerechnet) ärgern würde? Dann lohnt es gar nicht erst und ich behebe den Schaden neutral, möglichst ohne eine Emotion, oder wenn ich daraus einen Witz machen kann an dem andere Freude haben bzw schadenfroh kichern dürfen? Dann das, wenn man lachen erzeugen kann dann bitteschön, auch gern mal auf die eigenen Kosten, das gibt mir die Möglichkeit ohne schlechtes Gewissen zu lachen. Und so suche ich dann nach emotionalen Tools wie ich mich aus dem Ärger katapultiere.

Das war dann wieder ein kleiner Einblick in meine Gedankenwelt. Und eine weitere Option ein entspannteres Leben, möglichst ohne Ärger zu führen. Ich wünsche euch noch einen schönen Resttag

Liebe Grüße

Eure Jeraph

Ich bin dankbar!

Guten Morgen!

Ich habe vor einigen Tagen diesen Beitrag von Alice gelesen. Sie hatte diese Idee von Freudenweg.

Es geht darum einfach mal dankbar zu sein. Für mich persönlich mache ich das recht häufig. Auch mein Weg war verschlungen und nicht immer ganz easy going😉😇. Und ich bin einfach froh, dass ich nun wieder an einem Punkt bin an dem ich sagen kann, wir sind im Fluss.

Deshalb möchte ich sagen:

Ich BIN dankbar für:

– Meinen Drachen, dass wir uns miteinander entwickeln. Dass wir obwohl es auch bei uns schwierig war (zwei so extrem eigene Charaktere und gerade deshalb ein so tolles Team!)

– dafür, dass wir so viele Tiere hatten sogar einen kleinen Mader bei uns begrüßen durften, und da bin ich unseren Vermietern unglaublich dankbar! Ohne euch wäre einiges nicht möglich gewesen. Danke, dass ihr an uns geglaubt habt! Dass ihr uns immer ein Dach über dem Kopf gabt und ein Ohr und so viel mehr, danke für dieses wunderschöne Zuhause! In dem ich mich wohlfühle und sicher fühle.

– und damit komme ich zu meinen Großeltern. Und eben meiner Omi, mein Fels in der Brandung, ich freue mich sehr auf ein Frühstück am Samstag mit ihr. So oft habt ihr mir in der Not beigestanden. Habt euch oft gefragt ob ich wieder Boden unter die Füße kriege. Danke!

– ich bin dankbar für meine Stubentiger, die mir in der Wohnung überall hin folgen und aufpassen, dass ich nicht zu viel Blödsinn mache. 🤣 In dem Zuge, bin ich überhaupt damkbar für all unseren (ehemaligen) Tiere, mit Frettchen auf dem Weihnachtsmarkt gewesen. Die Bartagamen mit dem 13 Babies. Was ein Gewusel.

– seit fast einem Jahr arbeite ich wieder. Und ich bin so dankbar DIESE Stelle zu haben. Die Kollegen sind alle genial, genau wie die Chefin. Danke, dass ihr mich nehmt wie ich bin. Ich freue mich ein Teil der Sonne sein zu können!

– Ich bin aber auch mir dankbar. Dass ich an mir arbeite. Und mit mir. Das ich mich nicht unterkriegen lasse. Dass ich für DIESES Leben gekämpft habe, und es jetzt leben kann! Ich bin dankbar, dass ich mir selbst mittlerweile als beste Freundin beistehe und auf mich aufpasse. Ich danke mir, dass ich weitergemacht habe und noch hier bin! Habe ich ganz gut hinbekommen.

– ich bin auch dankbar, wobei dies nicht unbedingt ein freudiges danke ist, für die Menschen, die leider nicht stark genug für mich waren. Die mich vermutlich nie vergessen und sich dennoch nicht an mich herantrauen. Ich danke euch fur all die schwierigen Zeiten, die Tränen und die Schmerzen, die ihr verursacht haben. Es waren Lektionen, die ich brauchte. Ich brauche es nicht wieder aber ich bin dankbar, dass ich sah wie stark ich sein kann.

– es ist zwar so lange her, aber auch meiner Mum bin ich dankbar. Sie versuchte alles möglich zu machen.

– hm,.. Dann kann ich jetzt auch mal sagen: danke an euch! Ich hab viel Freude daran, meine Beiträge für euch und mich zu schreiben. Ich habe hier schon wirklich spannende Menschen gelesen. Und so manch schöne Kommi-Unterhaltungen gehabt! Danke, dass ihr hier lest. Das ist echt eine neue Erfahrung für mich.

So. Ich überlege. Ich habe sicher nicht alles aufgeschrieben. Gerade bin ich dankbar, dass es etwas kühler ist. 😉

Aber nun habt einen schönen Feiertag

Eure Jeraph

4/30 Ein warmer, wilder Tag

Was für ein Tag! In der Apotheke war unglaublich viel Betrieb. Klar, habt ihr doch alle mitbekommen, dass es nach dem Feiertag keine Medis mehr gibt, richtig? Ja, stürmt die Läden und natürlich auch die Apotheken. Ich finde Mittwochs immer schwierig, da wir nur bis 13.00 geöffnet haben und die 5 Stunden wie im Flug vergehen. Aber Heute? Unbeschreiblich!

Einiges musste heute geklärt werden. Viel Trubel, aber mit einem netten Team trotzdem zu schaffen.

Im Rüblick habe ich alles in Ruhe gemacht, und das macht mich stolz. Selbst als mein Kuchen, (ihr müsst euch vorstellen, es war mein einziges Futter und ich steh mega auf Süßkram. An zwei Dinge, dürft ihr euch bei mir nicht gefahrlos ranwagen: Trinken und Süßes! Den Drachen brauchen wir hier sicher nicht erwähnen 😇) versehentlich einfach aufgegessen wurde, blieb ich, für meine Verhältnisse sehr gelassen. Oder geschockt, wer weiss.

Dann nach Feierabend noch zur Post und wie in einem anderen Beitrag erwähnt, für morgen einkaufen.

Dabei muss ich mal erwähnen, das ich Schlangen an der Kasse tatsächlich mag. Der Bacon eines Kunden vor mir, erinnerte mich, dass ich den Schinken für die Melone vergessen hatte. Als ich wiederkam schmunzelte der Kunde, und schon ergab sich ein witziges Gespräch, das die Kundin zwischen uns nicht unberührt ließ. Ich finde immer, wir stehen da doch eh (gemeinsam) rum. Und:

„Ein Fremder, ist ein Freund, den du nur noch nicht kennst!“ (irisches Sprichwort)

Also kann man doch freundlich miteinander reden, wenn sich gerade etwas ergibt. Und gefühlt, passiert sehr oft etwas. Vermutlich ist das nicht jedermanns Sache, aber ich finde es schön und es zeigt mir, dass wir alles Menschen sind. Es sind die gleichen Dinge die uns bewegen. 😉

Dann war ich endlich gegen 16.00 zu hause. Fertig wie ein Brötchen. Allerdings waren zwei Seelen noch schlimmer vom Wetter geplagt. Die Stubentiger begrüßten mich müde. Eigentlich ist es im Gegensatz zu draußen wirklich kühl, eine gute Dämmung macht eben viel aus… Dennoch die Katzen haben ja keinen Vergleich. Also haben sie einen Teelöffel Vanilleeis bekommen. Und eine große Wanne Wasser im Wohnzimmer.

Und ich habe es mir nun auf der Couch gemütlich gemacht.

Es war ein sehr schöner Tag! Ich hoffe, auch bei euch, war es angenehm.

Liebe Grüße

Eure Jeraph

2/30 Müde

Uff, der erste Tag ist vorüber, na zumindest der Arbeitstag. Nun ist ausruhe angesagt.

Viel ist über heute gar nicht zu schreiben. Ich habe mich langsam wieder an alles gewöhnt und nu bin ich verdient erschöpft. Daher sind hier gerade auch keine großartigen, literarischen Ergüsse zu erwarten. 😉

Aber reine Pflichterfüllung soll es auch nicht swin, daher habe ich ein Bild von meinem Mittagssnack 😇

Ich wünsche euch mit diesen schönen Farben einen entspannten Abend. Das Titelbild zeigt eine gespannte Katze, auf Beobachtungsposten. Ich glaube wir haben oder bekommen ein Raben- oder Krähennest. Konnte nur den Hintern sehen😁

Liebe Grüße

Eure Jeraph

Alles noch etwas unscharf

Guten Morgen,

Das Titelbild zeigt die Begrüßung meiner Katze. Sie genießt schon die Sonne während wir noch genüsslich im Bett lagen. Jetzt wünscht die zweite Katze ihr Mahl einzunehmen.

Alles gerade noch etwas verschwommen und unscharf aber ich bin zuversichtlich, dass es heute ein guter Tag wird.

Aufregung ist da, was der Tag wohl bringt? Wer heute wohl den Weg in unsere Apotheke findet? Ich werde es herausfinden. 😉

Ihr Lieben da draußen ich wünsche euch einen tollen Tag!

Eure Jeraph

Dinge sollen geschehen..

… Mein letzter Urlaubstag. Was will ich tun, was sollte ich tun? Und wieder ein Tag voller Möglichkeiten. Erst mal: Fenster aufreißen, und auf die Katzen aufpassen…

Das Bad könnte auch einen kleinen Wisch vertragen, hm.. Habe ich in der letzten Woche etwas schleifen lassen. Und dann habe ich mir hier etwas vorgenommen, dazu aber nachher mehr. Für das Gelingen dieses Unterfangens möchte ich etwas vorbereiten.

„Also LOS! Worauf wartest du?“, frage ich mein Spiegelbild. Sie grinst mich an und ich verstehe. Aufhören zu schreiben und dann hophop, kannst ja nachher weitertippen.

Dann bis nachher,

Eure Jeraph

Schrullen, jeder hat doch welche!

Ha! Das ist Teamwork. In unserer Beziehung gleichen wir die Schrullen des anderen gekonnt aus OHNE dem andern das Gefühl zu geben etwas nicht zu können. Es ist in Ordnung, deshalb sind wir eben doch ein Team.

Gestern kam wieder mal eine meiner vielen, und zum Teil verheerenden Schrullen zum Vorschein.

Ein ganz normaler Satz: „Cool, das deine erste Woche arbeiten, eine kurze ist.“ Eine Überraschung für mich. Ums Verrecken, kann ich mir keine Feiertage merken. Sie sind so doof, schon in der Schule war es mir zu umständlich, mir die Daten der Ferien zu merken. Irgendwann kamen Klausuren, die damals noch Arbeiten hießen, und danach wurden meine Mitschüler hibbelig und da dämmerte es mir, bald sind Ferien.

Heute muss ich besser aufpassen, hibbelig werden aber auch die Erwachsenen, aber leiser.

Na, gestern fand mein Drache das auch immens lustig, bis er die Konsequenz verstand. Ich kaufe ein, wenn ich Mittwoch nicht erinnert werde, gibt es Donnerstag kein Drachenfutter. Das hatte er nicht bedacht. Also werde ich auch am Mittwoch erneut erinnert😉.

Das Leben, unser Leben ist eben Teamwork. Und ich bin dir echt dankbar, dass wir so aufeinander achten!

In diesem Sinne einen schönen Sonntag

Eure

Jeraph

Endlich wieder mal so richtig mürbe werden!

Heute wurde geknetet, gewogen, gerührt, Butter geschmolzen und Vieles mehr.

Endlich habe ich wieder die Ruhe und auch das nötige Kleingeld um einen leckeren Käsekuchen zu backen.

Ich habe Alexa Musik abspielen lassen, teilweise uralt und retro, doch die Texte sitzen immer noch im Kopf „Coco Jambo yeah“. Dabei muss ich schmunzeln. Ich habe mir für alles die nötige Zeit genommen. Sogar der Mürbeteig scheint gut verteilt.

Jetzt backt er im Ofen und unsere freundliche Computerstimme hilft mir gleich nach dem Rechten zu sehen. Alles sehr entspannt. Und während ich so beim Teig war und aus dem Fenster auf die Gärten blickte, kamen die Gedanken, dass ich das doch früher viel öfter getan habe. Nun ich erwähnte, das nötige Kleingeld. Nun, das ist zurück, also werde ich mich wieder öfter in der Küche einfinden um Brote und Kuchen zu backen. Manches braucht Zeit, und gerade das Backen braucht Geduld. Die sollte ich mir ohnehin wieder angewöhnen, wispert eine Stimme in mir.

Gut, dann fange ich direkt an, und warte geduldig auf meinen Kuchen. Freue mich, wenn der Duft den Weg ins Wohnzimmer findet.

Ich wünsche euch einen schönen Tag

Liebe Grüße

Eure Jeraph