Schrullen, jeder hat doch welche!

Ha! Das ist Teamwork. In unserer Beziehung gleichen wir die Schrullen des anderen gekonnt aus OHNE dem andern das Gefühl zu geben etwas nicht zu können. Es ist in Ordnung, deshalb sind wir eben doch ein Team.

Gestern kam wieder mal eine meiner vielen, und zum Teil verheerenden Schrullen zum Vorschein.

Ein ganz normaler Satz: „Cool, das deine erste Woche arbeiten, eine kurze ist.“ Eine Überraschung für mich. Ums Verrecken, kann ich mir keine Feiertage merken. Sie sind so doof, schon in der Schule war es mir zu umständlich, mir die Daten der Ferien zu merken. Irgendwann kamen Klausuren, die damals noch Arbeiten hießen, und danach wurden meine Mitschüler hibbelig und da dämmerte es mir, bald sind Ferien.

Heute muss ich besser aufpassen, hibbelig werden aber auch die Erwachsenen, aber leiser.

Na, gestern fand mein Drache das auch immens lustig, bis er die Konsequenz verstand. Ich kaufe ein, wenn ich Mittwoch nicht erinnert werde, gibt es Donnerstag kein Drachenfutter. Das hatte er nicht bedacht. Also werde ich auch am Mittwoch erneut erinnert😉.

Das Leben, unser Leben ist eben Teamwork. Und ich bin dir echt dankbar, dass wir so aufeinander achten!

In diesem Sinne einen schönen Sonntag

Eure

Jeraph

Ein Abend der mein Leben veränderte..

Für die Blogparade von Alice, habe ich bisher nur Erinnerungen an meine leibliche Familie vorgestellt. Jetzt kommen wir zu einer anderen Seite meines Lebens, der erfreulichen..

Es geht hier um die Erinnerungen, an meinen Drachen. Wir lernten uns durch ein puren Zufall kennen, und so muss ich am Morgen dieses Tages beginnen. Ich lief gerade in die Stadt, 19 war ich da. Da begegnete ich einer jungen Frau, wir kannten uns bis dato eigentlich nur, weil ihr Bruder mit mir zusammen zum Kindergarten gegangen ist, nennen wir sie V. . Da es aber meine Angewohnheit ist, Leute, die ich kenne, weiter zu grüßen, auch wenn ich weiter nichts mit ihnen zu tun habe, tat ich das auch an diesem Tag. Sie lud mich unvermittelt zu ihrer Geburtstagsparty am gleichen Tag ein. Ich nahm die Einladung erst einmal an. Auch wenn ich keine Ahnung hatte warum oder was ich da sollte. Ich war und bin bis heute kein Partygänger. Also rief ich meine Großmutter an, ich erzählte ihr von der Einladung, und das die Bekanntschaft, die ich am Bodensee aus einem Chat über viele Jahre kannte, Blödsinn gemacht hat. Sie scheuchte mich förmlich zu der Fete. Ich ginge ohnehin viel zu selten aus, und dieser Typ wäre mich ja schließlich noch immer nicht besuchen gekommen. Recht hatte sie, warum eigentlich nicht? Was hatte ich schon zu verlieren? Ich wusste es nicht, und auch nicht was ich gewinnen sollte.

Also stand ich zur verabredeten Zeit an der Tür der „Freundin“. Ich wurde meinem Drachen vorgestellt, er saß dort in einem Sessel und reichte mir die Hand. Und ihr könnt mich für bekloppt nennen oder es Liebe auf die erste Berührung nennen. Als wir uns die Hand gaben, wusste ich genau DAS DA ist MEINER! Ich war nicht direkt verliebt oder blind vor Liebe oder sowas Es war einfach ein tiefes Wissen. Es gab auf der Party zwei geteilte Gruppen, eine sehr kleine bestehend aus dem Freund von V. , seinem besten Freund und mir, und nun ja, dem Rest. Mir war das Gekreische und der viele Alkohol, der dort im Wohnzimmer ausgeschenkt wurde suspekt, also blieb ich in der kleinen Gruppe. Ich habe keine rechte Ahnung, über was wir alles redeten. Nur, dass mein Drache eine neue Wohnung erwähnte, in welche er demnächst ziehen wollte. Und ich sagte „Die würde ich gern mal sehen, wenn sie fertig ist“ Im Gefühl hatte ich ein sehr bestimmtes Gefühl, dass genau dies eintreffen würde. Der Abend wurde später und dann zur Nacht…


Tja, hätte der Freund am Bodensee nicht Mist gebaut, hätte meine Großmutter mich nicht überredet, hätte ich vielleicht niemals meinen Drachen kennen gelernt, und alles wäre wohl ganz anders gekommen. Ich denke ich werde noch ein zwei Erinnerungen teilen, es ist einfach etwas so Schönes daraus geworden, das es überaus wert ist erinnert zu werden.

Liebe Grüße

Eure Jeraph

Eine Reihe der Erinnerungen..

Es ist Zeit für eine kleine Erinnerungsreihe. Für Alice Blogparade:

Das Thema, das ich bearbeiten möchte, ist die Beziehung zu meinem Onkel, dem Bruder meiner Mutter.

Als Kind war er mein großer Bruder. Als ich klein war zum Beispiel. Ist er mit mir in einem durch die Galaxie geflogen. In einem X-Wings gebaut aus seinem Bett, einem darüber gehängten Korbsessel und einem, toll gezeichnetem Kokpit. Es war herrlich mit ihm Abenteuer zu erleben und dabei vielem einfach zu entfliehen.

An anderen Tagen malte er mir eine Schatzkarte und versteckte Dinge in der Wohnung meiner Großeltern, die ich dann suchte.

Ja, er war mal mein großer Bruder. Ich habe viele schöne Erinnerungen, alte Erinnerungen. Denn der Tod macht etwas aus einem Menschen. Und das kann manchmal sehr hässlich und traurig sein. Aber diese Erinnerung behalte ich.

Eure Jeraph

Was ein Stress- oder ein perfektes Weekend

Oh meine Lieben! Was für Tage waren das?

In unserer Apotheke ging es hoch her als plötzlich erst ein Kollege ausfiel. Das Team wurde gefordert, denn auch ich fiel oft aus, da ich in einer anderen Apotheke gebraucht wurde. Es war totaler Stress. Als dann die zweite Kollegin ausfiel, war landunter, denn insgesamt fehlten so im worst case 4 Kräfte (Eine Kollegin in Urlaub) . Und gestern war für mich echt zu viel. Ich kann den Tag gestern nicht beschreiben.

Als ich nach dem Einkaufen, gegen 17.30, nach Hause kam hatte ich einfach keine Kraft mehr. Das Abendessen hatte mein Drache danach aussuchen dürfen, was er alleine kochen wollte. Es sollte Bolognese geben. Dauert lang ist aber irre lecker. Aber bevor er sie anfing passte er auf mich auf, und gab mir einfach das Gefühl, dass es völlig in Ordnung war, dass ich jetzt einfach ich sein durfte. Er erwartete nicht, dass ich mich nun um ihn kümmerte. Oder das ich gleich mit in die Küche ging. Es war wundervoll. Ich war so glücklich. Ich habe daran zurück gedacht wie wir uns zu diesem Punkt entwickelt haben, dass wir uns Ruhe gönnen. Das wir beide die Zeit genießen, die wir haben. Und nicht diese, für mich, künstlich konstruierten Momente „nun ist Wochenende JETZT müssen wir das und dies tun.“ anstreben. Dieses Leben auf das Wochenende, in großen ist es immer dieses „Freuen“ auf den Urlaub, weil man allem entfliehen will. In diesem zu Hause gibt es dieses Gefühl nicht. Wir leben jeden Abend. Was aber auch heißen darf, dass einer der zwei einfach nach der Arbeit einschläft.

Heute haben wir dann einen Aufräumtag eingelegt. Nach dem ich noch ein Mittagsschläfchen genießen durfte, denn ich war von gestern noch ordentlich geschlaucht. Und jetzt kommt der Grund weshalb ich die Erinnerung an diese Tage teilen möchte.

Gerade kam eine Whats App Nachricht von dem ersten Kollegen rein. Er hat jetzt von der ganzen Situation gehört. Und er hat uns allen gedankt und eine unheimlich Nachricht geschrieben. Mit diesem Beitrag möchte ich eigentlich nur mal danke sagen, an alle meine Lieben, die das hier vermutlich niemals lesen werden. Und ich möchte allen zeigen, dass es da draußen echt tolle Menschen gibt. Und sie sind es wert gefunden zu werden. Ich lese hier so oft von Idioten, die vertrauen missbrauchen, Intrigen spinnen und andere klein halten. Deshalb möchte ich euch zeigen, dass man diese Menschen getrost liegen lassen kann, es gibt genug liebe Leute da draußen. Gebt negativen Menschen keinen Raum. 😉 Seid es euch wert, die Guten in euer Leben zu lassen und habt einfach Vertrauen trotz negativer Erfahrungen.

Liebe Grüße

Eure Jeraph

Inspiriert durch einen Beitrag hier :-)

Hallöchen, werte Leser,

in dieser Woche begleitete mich das Thema Beziehungen, das Gefühl irgendwo angekommen zu sein und ähnliches. Als Erstes stieß ich auf einen Text, in dem jemand, der Single ist, beschrieb, was er von einem Partner erwarte, wie schwierig es ist zu daten und so weiter. Ich hatte direkt, dieses Gefühl meine Meinung in die Welt zu schicken. Allerdings, war ich mir erst nicht sicher, ob diese Person es vielleicht nicht gut heißt, wenn ich meinen Senf dazu gebe. Andererseits, weiss höchstens die Person selbst um wen es geht, zweitens und das ist mir das Wichtigere: Es ist meine Sicht der Dinge, keine Bewertung anderer, auch wenn ich sie als Inspiration nehme, und vielleicht ein oder zwei Sachen aufgreife!

Hm, erst habe ich mal über meine Situation nachgedacht. Ich habe meinen Lebensgefährten getroffen, da war ich 19. Also bin ich nun das 13. Jahr nicht mehr Single. Also habe ich natürlich (für mich ist das natürlich) im daten gar keine akuten Erfahrungen. Ich hab mich also zurückversetzt. Wie war ich früher? Hatte ich Vorstellungen von meinem zukünftigen Wegbegleiter? War es mir überhaupt wichtig? (Vielleicht mag der ein oder andere jetzt aufhören zu lesen, weil ich es ja ach so leicht hatte, meinen „Traummann“ zu finden. Ich bitte darum, noch ein wenig mitzukommen, auf meine Zeitreise) Ich war damals in meiner Ausbildung zur PTA und hatte bisher 2 Beziehungen hinter mir. Die erste, um etwas Abstand zum Zuhause zu bekommen (andere Geschichte) die zweite war schon ernster, doch es gab kaum… hm,… ich kann es nicht beschreiben, es war schön, doch als ich erst einmal meine eigene Wohnung wollte, bevor ich mit wem auch immer meine Wohnung teilen wollte, war schnell Schluss. Tja, Pech, doch ich stand immer auf dem Standpunkt: Wenn es endet, war es halt nicht der Richtige. Aber es war schön so lang es dauerte. Allerdings, habe ich auch in der Tat nie gesucht. Wenn dann finde ich 😉 Eines meiner Mottos fürs Leben. Und so, fand ich durch einen lustigen Zufall (Haha, als gäbe es das echt) meinen Drachen. Ich hatte bei ihm in der Tat direkt am ersten Abend, das Gefühl das genau der MEINER ist! Punkt. Einfach meins. Egal was kommt. Und so unterhielten wir uns den Abend, wir gingen noch spazieren, und so weiter. Man kennt das. Irgendwann der erste Kuss, und dann zusammen. Erst im Nachhinein haben wir ein Datum für den Jahrestag festgelegt.

Lacht, allerdings klingt das nun so wundervoll rosig, und märchenhaft. Ohjaaa,… unglaublich, ein bissl war es wie in einem Märchen. Als ich das so überlegte, dachte ich in der Tat, man haben die anderen es schwer. Ich dachte an meine Inspiration, und dass ich ja gar kein Recht hätte darüber zu schreiben. Allerdings tue ich es. Und zwar aus einem Grund: Hätte ich damals eine wie oben aufgeführte Liste gehabt. Wäre ich noch heute Single. Oder wohl wieder. Natürlich ist alles am Anfang rosig, und wundervoll, dann kam irgendwann der Punkt, wo wir auf der Couch saßen, und es gab ein Gespräch, nach dem Ende hätte sein können. Wir sprachen über Gemeinsamkeiten, die sind doch sooooo wichtig! Der andere soll mich verstehen, es sollen doch Erlebnisse gemeinsam gestaltet werden. Allerdings war da außer Musik und das wir beide schwarz trugen, vermeintlich nicht viel. Wir wussten dass, allerdings wussten wir auch, dass wir einander liebten, und doch gar keinen anderen wollten. Auch wenn er Langschläfer war (durch damalige Arbeit, wirklich laaaaaangschläfer) ich stand um 9.00 auf, ich wollte immer raus, er liebte sein Nest. Uuuund so weiter. Die typischen Unterschiede, über die man sich gerne aufregt. Er war lang am PC, ich hatte meine Spiele noch nicht gefunden. Die Liste ist echt erweiterbar.


Dennoch beschlossen wir, weiter zusammen zu spazieren, bis so unsere Vereinbarung „Wir keine Lust mehr hatten“, wir waren zu jeder Zeit frei, das zu sagen.

Zu unserem 3 Jährigen, sagte ich ihm, einen Tag vorher, das morgen die Garantie ablaufen würde, und ob er sicher wäre, dass er das weiterführen wolle. Unsere Freunde fielen vom Glauben ab, wie ich ihm so eine Frage stellen könnte, doch wie gesagt, wenn er nein sagt ist´s ok, schlimmer wäre es für mich, nicht gefragt zu haben, und eine Beziehung zu haben, die man nicht will. Zum Glück, war ihm die Garantie egal. 😀

Jeder von uns hatte in diesen 13 Jahren, seine schwierigen Phasen, wirklich. Und jeder von uns hätte das Ganze abbrechen können, weil der andere gerade eben nicht „DER“ Partner war. Man hätte sich was anderes suchen können. Was eben meiner Meinung nach für eine Partnerschaft wichtig ist, ist einfach das Gefühl. Natürlich, kann man Listen anlegen, Gedanken machen, daten, all das was man halt tut um wen zu finden. Trotzdem, das Gefühl ist doch das Wichtigste (für mich).

Inzwischen ist aus „Eigentlich haben wir gar keine Gemeinsamkeiten, aber ich liebe dich“ vor einigen Wochen ein wunderschönes Kompliment von meinem Drachen geworden: „Du bist, das beste Weibchen, dass ein Drache wie ich sich nur wünschen kann. Wir haben richtig viel gemeinsam. Wir schauen abends zusammen Let´s Plays, jeder zockt Spiele, wir lieben beide Technik. Das ist toll!“ Ich bin unheimlich stolz auf unsere Beziehung. Natürlich haben wir immer noch viele Dinge die verschieden sind. Doch das ist eine Ergänzung. Jeder gönnt dem anderen seinen Freiraum. Jeder ist eigenständig und entscheidet selbst was er tun will. Wir sind aneinander gewachsen. Und wo stünde ich wohl heute, wenn ich damals eine Liste gehabt hätte? Bestimmt nicht an der Seite meines Drachen. Und dies meine lieben Leser, die es bis hierher geschafft haben: Wäre unglaublich schade!


Und so danke ich der Vergangenheits-Jeraph und dem -Drachen, dass keiner eine Liste hatte. Dass beide weiter zusammen spaziert sind! Und ich hoffe, dass wir noch lange nebeneinander, oft Hand in Hand, auf unserem Weg, springen, stampfen, schlendern, tanzen und Vieles mehr tun.

Bitte, vergesst bei allen Listen, Wünschen und Träumen, nicht das Gefühl, und das manches eben eine Zeit zum Wachsen braucht. Nicht immer ist der andere schon an dem Wegpunkt, wo er von den Gewohnheiten und auch den Gegebenheiten, passend erscheint. Vielleicht, muss man erst mal ein Stück gehen.

Und auch wenn mein Drache diesen Blog gar nicht liest, denn sowas ist absolut nicht seins. Lässt er mich hier schreiben. (Und dafür bin ich ihm sehr dankbar!) Feministinnen mögen jetzt rufen „Das ist ja wohl das Mindeste!“ Warum? Er könnte, doch auch traurig sein, dass ich an unserem gemeinsamen Sonntag, denn ich musste gestern arbeiten, hier schreibe. Und auch das wäre doch voll verständlich. Doch das Tolle an meinen Drachen ist: Wenn er merkt, dass mir etwas gut tut, dann lässt er mich werkeln, selbst wenn er diese Sache nicht versteht, denn das muss er gar nicht. Und ich erwarte es nicht von ihm.

So, und nun werde ich einer unserer Gemeinsamen Vorlieben nachgehen, und gepflegt was zocken. (Und klar, wir sitzen dann beide an unseren PCs. Auf der Couch, doch glaubt ja nicht das wir nur nebenher leben, wir zeigen uns Spiele, quatschen miteinander, aber ab und zu genießt auch einfach jeder sein Spiel und das ist wundervoll! Ohne schlechtes Gewissen zocken, oder hier schreiben ist klasse!)

Ich wünsche euch einen wundervollen, gemütlichen Sonntag!

Danke für eure Aufmerksamkeit, liebe Grüße

Eure Jeraph