Inspiriert durch einen Beitrag hier :-)

Hallöchen, werte Leser,

in dieser Woche begleitete mich das Thema Beziehungen, das Gefühl irgendwo angekommen zu sein und ähnliches. Als Erstes stieß ich auf einen Text, in dem jemand, der Single ist, beschrieb, was er von einem Partner erwarte, wie schwierig es ist zu daten und so weiter. Ich hatte direkt, dieses Gefühl meine Meinung in die Welt zu schicken. Allerdings, war ich mir erst nicht sicher, ob diese Person es vielleicht nicht gut heißt, wenn ich meinen Senf dazu gebe. Andererseits, weiss höchstens die Person selbst um wen es geht, zweitens und das ist mir das Wichtigere: Es ist meine Sicht der Dinge, keine Bewertung anderer, auch wenn ich sie als Inspiration nehme, und vielleicht ein oder zwei Sachen aufgreife!

Hm, erst habe ich mal über meine Situation nachgedacht. Ich habe meinen Lebensgefährten getroffen, da war ich 19. Also bin ich nun das 13. Jahr nicht mehr Single. Also habe ich natürlich (für mich ist das natürlich) im daten gar keine akuten Erfahrungen. Ich hab mich also zurückversetzt. Wie war ich früher? Hatte ich Vorstellungen von meinem zukünftigen Wegbegleiter? War es mir überhaupt wichtig? (Vielleicht mag der ein oder andere jetzt aufhören zu lesen, weil ich es ja ach so leicht hatte, meinen „Traummann“ zu finden. Ich bitte darum, noch ein wenig mitzukommen, auf meine Zeitreise) Ich war damals in meiner Ausbildung zur PTA und hatte bisher 2 Beziehungen hinter mir. Die erste, um etwas Abstand zum Zuhause zu bekommen (andere Geschichte) die zweite war schon ernster, doch es gab kaum… hm,… ich kann es nicht beschreiben, es war schön, doch als ich erst einmal meine eigene Wohnung wollte, bevor ich mit wem auch immer meine Wohnung teilen wollte, war schnell Schluss. Tja, Pech, doch ich stand immer auf dem Standpunkt: Wenn es endet, war es halt nicht der Richtige. Aber es war schön so lang es dauerte. Allerdings, habe ich auch in der Tat nie gesucht. Wenn dann finde ich 😉 Eines meiner Mottos fürs Leben. Und so, fand ich durch einen lustigen Zufall (Haha, als gäbe es das echt) meinen Drachen. Ich hatte bei ihm in der Tat direkt am ersten Abend, das Gefühl das genau der MEINER ist! Punkt. Einfach meins. Egal was kommt. Und so unterhielten wir uns den Abend, wir gingen noch spazieren, und so weiter. Man kennt das. Irgendwann der erste Kuss, und dann zusammen. Erst im Nachhinein haben wir ein Datum für den Jahrestag festgelegt.

Lacht, allerdings klingt das nun so wundervoll rosig, und märchenhaft. Ohjaaa,… unglaublich, ein bissl war es wie in einem Märchen. Als ich das so überlegte, dachte ich in der Tat, man haben die anderen es schwer. Ich dachte an meine Inspiration, und dass ich ja gar kein Recht hätte darüber zu schreiben. Allerdings tue ich es. Und zwar aus einem Grund: Hätte ich damals eine wie oben aufgeführte Liste gehabt. Wäre ich noch heute Single. Oder wohl wieder. Natürlich ist alles am Anfang rosig, und wundervoll, dann kam irgendwann der Punkt, wo wir auf der Couch saßen, und es gab ein Gespräch, nach dem Ende hätte sein können. Wir sprachen über Gemeinsamkeiten, die sind doch sooooo wichtig! Der andere soll mich verstehen, es sollen doch Erlebnisse gemeinsam gestaltet werden. Allerdings war da außer Musik und das wir beide schwarz trugen, vermeintlich nicht viel. Wir wussten dass, allerdings wussten wir auch, dass wir einander liebten, und doch gar keinen anderen wollten. Auch wenn er Langschläfer war (durch damalige Arbeit, wirklich laaaaaangschläfer) ich stand um 9.00 auf, ich wollte immer raus, er liebte sein Nest. Uuuund so weiter. Die typischen Unterschiede, über die man sich gerne aufregt. Er war lang am PC, ich hatte meine Spiele noch nicht gefunden. Die Liste ist echt erweiterbar.


Dennoch beschlossen wir, weiter zusammen zu spazieren, bis so unsere Vereinbarung „Wir keine Lust mehr hatten“, wir waren zu jeder Zeit frei, das zu sagen.

Zu unserem 3 Jährigen, sagte ich ihm, einen Tag vorher, das morgen die Garantie ablaufen würde, und ob er sicher wäre, dass er das weiterführen wolle. Unsere Freunde fielen vom Glauben ab, wie ich ihm so eine Frage stellen könnte, doch wie gesagt, wenn er nein sagt ist´s ok, schlimmer wäre es für mich, nicht gefragt zu haben, und eine Beziehung zu haben, die man nicht will. Zum Glück, war ihm die Garantie egal. 😀

Jeder von uns hatte in diesen 13 Jahren, seine schwierigen Phasen, wirklich. Und jeder von uns hätte das Ganze abbrechen können, weil der andere gerade eben nicht „DER“ Partner war. Man hätte sich was anderes suchen können. Was eben meiner Meinung nach für eine Partnerschaft wichtig ist, ist einfach das Gefühl. Natürlich, kann man Listen anlegen, Gedanken machen, daten, all das was man halt tut um wen zu finden. Trotzdem, das Gefühl ist doch das Wichtigste (für mich).

Inzwischen ist aus „Eigentlich haben wir gar keine Gemeinsamkeiten, aber ich liebe dich“ vor einigen Wochen ein wunderschönes Kompliment von meinem Drachen geworden: „Du bist, das beste Weibchen, dass ein Drache wie ich sich nur wünschen kann. Wir haben richtig viel gemeinsam. Wir schauen abends zusammen Let´s Plays, jeder zockt Spiele, wir lieben beide Technik. Das ist toll!“ Ich bin unheimlich stolz auf unsere Beziehung. Natürlich haben wir immer noch viele Dinge die verschieden sind. Doch das ist eine Ergänzung. Jeder gönnt dem anderen seinen Freiraum. Jeder ist eigenständig und entscheidet selbst was er tun will. Wir sind aneinander gewachsen. Und wo stünde ich wohl heute, wenn ich damals eine Liste gehabt hätte? Bestimmt nicht an der Seite meines Drachen. Und dies meine lieben Leser, die es bis hierher geschafft haben: Wäre unglaublich schade!


Und so danke ich der Vergangenheits-Jeraph und dem -Drachen, dass keiner eine Liste hatte. Dass beide weiter zusammen spaziert sind! Und ich hoffe, dass wir noch lange nebeneinander, oft Hand in Hand, auf unserem Weg, springen, stampfen, schlendern, tanzen und Vieles mehr tun.

Bitte, vergesst bei allen Listen, Wünschen und Träumen, nicht das Gefühl, und das manches eben eine Zeit zum Wachsen braucht. Nicht immer ist der andere schon an dem Wegpunkt, wo er von den Gewohnheiten und auch den Gegebenheiten, passend erscheint. Vielleicht, muss man erst mal ein Stück gehen.

Und auch wenn mein Drache diesen Blog gar nicht liest, denn sowas ist absolut nicht seins. Lässt er mich hier schreiben. (Und dafür bin ich ihm sehr dankbar!) Feministinnen mögen jetzt rufen „Das ist ja wohl das Mindeste!“ Warum? Er könnte, doch auch traurig sein, dass ich an unserem gemeinsamen Sonntag, denn ich musste gestern arbeiten, hier schreibe. Und auch das wäre doch voll verständlich. Doch das Tolle an meinen Drachen ist: Wenn er merkt, dass mir etwas gut tut, dann lässt er mich werkeln, selbst wenn er diese Sache nicht versteht, denn das muss er gar nicht. Und ich erwarte es nicht von ihm.

So, und nun werde ich einer unserer Gemeinsamen Vorlieben nachgehen, und gepflegt was zocken. (Und klar, wir sitzen dann beide an unseren PCs. Auf der Couch, doch glaubt ja nicht das wir nur nebenher leben, wir zeigen uns Spiele, quatschen miteinander, aber ab und zu genießt auch einfach jeder sein Spiel und das ist wundervoll! Ohne schlechtes Gewissen zocken, oder hier schreiben ist klasse!)

Ich wünsche euch einen wundervollen, gemütlichen Sonntag!

Danke für eure Aufmerksamkeit, liebe Grüße

Eure Jeraph

Woche 1 (21-27.1.2019)

Hallo ihr Lieben,

letzte Woche schrieb ich an einen imaginären Leser, von dem ich keine Vorstellung hatte, dass es ihn tatsächlich geben könnte. In dieser Woche, habe ich mich öfter auf dieser Website herumgetrieben. Und ich hatte sehr schöne Momente, durch eure Texte. Dafür möchte ich mal ein generelles Danke aussprechen. Schön, dass es euch gibt.

Ok, nun ist genug, wie war denn nun meine Woche, in all ihren Facetten? Hm, dass es turbulent gestartet ist, hatte ich geschrieben. Bei mir besteht ein Großteil des Lebens, wie bei vielen anderen auch, aus meiner Arbeit. Allerdings habe ich dort echt viel Spaß, und kann als HSP und PTA gleichzeitig, vielen Menschen helfen, und ganz ich sein. Mittlerweile, glaube ich, habe ich dort meinen Platz gefunden, und auch wenn ich meinen Kollegen oft sehr verrückt, quirlig, Ernergie geladen, zerstreut, und noch manches mehr vorkomme, haben sie ihren Spaß mit mir, und haben sich ehrlich gefreut, mich nach meinem Urlaub wieder zu sehen. So lief die Woche, und bis auf Samstag, als ich ein ärgerliches Missgeschick bemerkte, war ich auch ziemlich entspannt. Da war ich gestern richtig sauer auf mein Vergangenheits-Ich. Meine Kollegin erinnerte mich gnädig mich mit umzugehen. Ich befolgte den Rat so gut es ging. Was geschehen war, war nun mal geschehen. Und auch wenn wir es gerade nicht dicke haben, werden wir den Schaden eben tragen, und gut ist. Nix, was in einer Woche noch wichtig wäre, und damit kann es raus aus dem Kopf. 😉 Dann kam endlich, das Wochenende! Freie Zeit, ohne auf die Uhr sehen zu müssen, keine Kunden, nur ICH, meine Katzen, mein Zuhause, mein Schatz.

Ich musste noch einkaufen, das ist nach der Arbeit immer so eine Sache.. Ich bin einfach kein rechter Einkaufstyp. Und ich hatte, da ich Freitag tierisch müde war, auch nicht mit meinem Schatz besprochen, was wir machen wollten. Hm,… aber gut, dafür gibt es Lösungen. Ich suchte mir ein Rezept aus unserem mobilen Kochbuch raus. Ok, jetzt noch etwas Geld abholen und einkaufen. Und das Wichtigste: Keine Hetze. Ganz in Ruhe, auch wenn das Wochenende kurz sein mag, hetzen, heißt nur noch weniger Zeit. Wie ist es in Alice im Wunderland geschrieben?


„the hurrier i go the behinder i get“
 


RICHTIG! Als ich mein Geld abgeholt hatte, ließ ich den Blick schweifen. Ich lief auf das EKZ zu und plötzlich viel mir ein Schaufenster auf. Ich hatte nie darauf geachtet. Aber die Kunden darin sahen nett aus, es schien ein Cafe´zu sein. Eigentlich ist Monatsende, ich will bloß einkaufen, und dann nach hause. Ich blickte auf die Auslage, dann wieder zur Kundin, diese hatte mich inzwischen bemerkt und lächelte. Ok, das hatte mich überzeugt, ich musste da nun rein. Ich öffnete die Tür und genoss direkt einen tollen Kuchenduft. Ich fühlte mich direkt wohl, und wusste, das ich genau am richtigen Ort war. Die Kuchen waren alle handgemacht. Platz, war nur für zwei kleine Tische, und schnell war der Raum voll, trotzdem eigenartigerweise nicht eng. Im hinteren Teil, hingen die Formen, und man sah sofort woher die tollen Kuchen kamen. Nachdem der Bäcker sich viel Zeit für eine Stammkundin genommen hatte, war ich dran. Zwei Stücke Käsekuchen und ein Schokokuchen mit einer dicken Schicht Schokocreme oben drauf. Ich wusste, dass sich jemand zu Hause sehr freuen würde, wenn ich damit ankäme. Und diese Vorfreude genoss ich schon in vollen Zügen. So lief der Einkauf leichter als gedacht. Ein super Tag. Und so war ich sehr froh, nicht im Autopiloten schnell in den nächsten Laden geeilt zu sein, um „eben“ etwas einzukaufen, und „bloß schnell“ wieder zu hause zu sein.

Wenn ich diese Woche so betrachte, dann kann ich sehr stolz auf mich sein. Zwar lief nicht alles glatt, doch ich habe mein Gleichgewicht immer wieder hergestellt. Routinen, die ich für den Rahmen meines Tages einführen wollte, habe ich diese Woche beibehalten. Ich habe einen, für mich, sehr schweren Termin eingehalten.

An alle, die echt bis hierhin mitgekommen sind, danke für euer Interesse. Ihr seid herzlich eingeladen, mir eure Reaktionen zu schreiben. Ich wünsche euch ein schönes Wochenende. Und einen super Start in die neue Woche!

(Jetzt fragt sich vielleicht der ein oder andere warum meine Reihenfolge gerade etwas gelitten hat. Nun, ich muss mich noch etwas in WP einfinden, und so wusste ich nicht, dass Seiten gar nicht in eurem Feed angezeigt werden. Ich möchte euch aber dennoch diese Beiträge, von letzter Woche, in euren Benachrichtigungen zeigen. ^^)

Liebe Grüße

Eure Jeraph

Woche 2 (Nicht zu viel vornehmen)

Hallo werte Leser,

diese Woche hielten mich verschiedene Umstände davon ab zu schreiben, obwohl ich einige Dinge im Kopf hatte. Ein sehr schöner Moment ereignete sich gestern Abend, als sich unerwartet jemand auf einen meiner Kommentare antwortete. Und da wusste ich wieder, dass auch wenn es mich in der Tat eher hemmt, zu wissen, dass meine Worte gelesen und darüber vielleicht auch etwas nachgedacht wird, dass ich hier unbedingt weiter schreiben will. Ich will ja gelesen werden. ^^ Dennoch war auch dies ein Umstand, welcher eine Blockade auslöste. Letzte Woche habe ich sehr leicht von der Hand geschrieben, und den Text dann handlich unterteilt. Allerdings hatte ich nicht das Gefühl, es richtig vorbereitet zu haben. In mir regt sich die Befürchtung hier einfach bloß wertlos rumzublubbern.

Ich machte mir darüber mal so meine Gedanken, und kam zu dem Schluss, dass ich noch Beiträge verfassen werde, deren Formulierung mehr Vorbereitung bedarf. Allerdings nicht heute.

Heute möchte ich davon schreiben, wie schön es ist einen einfachen Tag zu erleben, denn manchmal glaube ich, das wird gern vergessen, in unserer leistungsorientierten Gesellschaft. Natürlich soll man viel erleben, und es ist richtig, es gibt nur dieses Eine. Doch heisst das, ich muss überall hinhetzen, und darf nicht einmal ausruhen und Luft holen? Mitnichten. Und ich möchte euch daran erinnern.

Freitag startete mein Projekt „Bullet Journal“. Ich mochte das System, dass mich ein Buch täglich begleitet schon in der Ausbildung und im Studium, warum also nicht im Alltag? Ich hatte es nun einen Monat vorbereitet, und ging es los. Es soll bewirken, dass ich mein Leben wieder etwas konsequenter führe. Dinge, die im Haushalt erledigt werden mussten, wollte ich nicht mehr aufschieben, mich aber durch das Abhaken belohnen und mir vor Augen führen, wie ich durch diese Organisation mehr schaffe, und dann auch feste Pausen einplanen kann. Nicht mit Stress, und ständigem Schauen auf die Uhr, sondern mit einem Plan. Ein Plan die Zeit im Fluss zu genießen. Es gab eine Zeit, da war ein Einkaufen eine echt Qual für mich. Diese ganzen Eindrücke, Situationen, die jeder HSP kennt. Doch ich kannte auch eine Zeit noch davor, in der ich im Gleichgewicht war, in der ich zufrieden war, vor allem mit mir. Und ich wusste, das ich trotzdem viel spüren konnte. Es musste also eine Möglichkeit geben, die Kraft einer HSP zu haben, ohne komplett durchzudrehen. Und ich habe mir vorgenommen, in diesem Jahr diesen feinen Schild wieder zu konfigurieren. Erste Schritte waren, eine für mich passende, Morgen-Routine einzuführen, ebenso ein Ritual mit dem ich meinen Tag offiziell beende. Das Alles schuf ich mir im Januar. Ich beendete die Hetze für mich, sah ein, dass früher losfahren und etwas warten, angenehmer ist als, auch nur 2 Minuten zu spät zu kommen und dann im Stress zu sein. Und das Journal ist nur ein weiterer Punkt. (Sorry, meine Texte sind immer mit kleinem Exkurs.) Ich habe also im Januar alles besorgt und motiviert rumgemalt, geklebt, und war sehr kreativ. Das hat unheimlich viel Spaß gemacht. Mittlerweile habe ich auch keine Sorge mehr, abends zu müde zu sein, denn ich ziehe so viel Kraft daraus, mir etwas vorzubereiten. Wenn der Tag dann kommt, an dem ich schon eine kleine Zeichnung für mich hinterlassen habe, werde ich mich wieder sehr freuen, und das ich dafür nur solche Kleinigkeiten brauche ist eine meiner Stärken. (Klar, das geht auch in die nicht so ganz positive Richtung, doch darin liegt ja die Herausforderung). Heute habe ich dann, dank meiner Liste keine Ausrede gehabt, weshalb heute nicht gesaugt wurde. Da ich mir aber auch wirklich nur den Haushalt vorgenommen habe, hatte ich noch genug Zeit um ganze vier Stunden zu investieren, eine Hühnersuppe zu zubereiten. Und obwohl viele andere vielleicht denken mögen „Was für ein öder Tag“ trifft dies auf mich nicht zu. Ich hatte genug Zeit für meine Gedanken. Ich konnte mich sowohl voll um mich sowie um meinen Drachen kümmern, den es voll erwischt hat. Ich habe diesen Tag in vollen Zügen genossen. Und daran möchte ich euch gerne erinnern. Es ist dieses typische „Man weiss nicht was man hat, bis es fort ist.“ Deshalb schließt euch mir an, und genießt alle Tage. Auch diese vermeintlich langweiligen. Lasst sie nicht einfach verstreichen, sondern erfreut euch tatsächlich auch daran.

Ich kann nur hoffen, dass ihr diesen Rat beherzigt, ich tue es, denn ich weiss nicht wann es das letzte Mal sein mag. Alles ist vergänglich, daher genießt tatsächlich jeden Tag. Findet das Schöne im Kleinen, dann ist es nicht schlimm, wenn man unschöner Input kommt er wird abgemildert. Dies war mein Weg, wieder ins Licht, einfach jeden Tag irgendetwas Schönes finden, und seien es die Kuschelsocken, die Serie, die einen fesselt und alles vergessen lässt.

So, nun verabschiede ich mich erst mal wieder von dem PC, ich wünsche euch einen wunderschönen, entspannten Abend.

Danke, für Eure Aufmerksamkeit,

Eure Jeraph

Die ersten Gedanken des Tages

Es ist 8.22 am 22.1.2019, und es ist Sonnenaufgang. Ich bin mit einem offenen Fenster und meinem Schlappi bewaffnet um meine ersten Gedanken des Tages mit Dir zu teilen. Ich weiss nicht wie es bei Dir war, werter Leser, bei mir hat die Woche recht turbulent gestartet, nach einem sehr entspannten Urlaub zu hause. Ich hatte vergessen meinen Wecker wieder einzuschalten. Tja, da war ich wohl doch nicht so bewusst. Das wurde es mir erst um 8.40! Da hätte ich jedoch schon 20 Minuten in der Apotheke stehen sollen. Ich rief also fix dort an, und entschuldigte mich. Nun kam ein kleiner Wendepunkt, und sei er noch so klein, ich bin stolz darauf. Denn, anstatt nun kopflos durch die Wohnung zu rennen, gehetzt ins Auto zu springen und in Gedanken jeden anderen Autofahrer verfluchend los zu fahren, hatte ich mir vorgenommen, es dieses Jahr anders zu machen. Der Moment war da!

Also: Tief durch atmen! AUA! Ähm, um zu dieser Erkenntnis zu kommen musste ich mir den Kopf einmal kräftig am Waschbecken stoßen, aber nun gut. 😉 Kleine Rückschläge sind erlaubt! Danach schaffte ich es allerdings mich zu sammeln, und innerhalb von 20 Minuten war ich im Auto. Dort angekommen, die nächste Hürde, die anderen Autofahrer 😉 Doch auch dort blieb ich ruhig, und sagte mir nur, dass ich meine Kollegen nun seit einem halben Jahr kenne, und sie mich lieber gesund und nicht gehetzt bei sich hätten. Ich hatte das Ziel, heute auch voll bei der Arbeit zu sein, und meinen Tag nicht durch dieses kleine Missgeschick bestimmen zu lassen. Meine Kollegen hatte ich, wie eingangs erwähnt, schon eine Woche nicht gesehen und dies sollte nicht mein erster Eindruck werden. Auch wollte ich doch zeigen, dass ich mich während des Urlaubs entspannt hatte. Wo wären diese Vorsätze nur geblieben, hätte ich mich diesem Ärger ergeben? Nein, ich war zu stur, und der Tag würde gut werden.

Und was soll ich sagen? Er wurde in der Tat sehr schön. Ich hatte liebe Kunden. Es gab schöne Gespräche mit Kollegen, und gelacht wurde ohnehin viel.

Also: Ich will euch hiermit Mut machen, eine Sache am Tag, sollte euch nicht so lange nachhängen. Und das zweite Wichtige, ist das, was auch ich gerade mache. Ich feiere kleine Erfolge! Es war nur ein Tag, und beim nächsten Missgeschick könnte ich wieder meinen Kopf verlieren, ABER: Dieses Mal hat es geklappt. 😀

Ein herzliches Willkommen!

Hallo lieber Leser! (Sorry, an dieser Stelle, für mich persönlich steht „Leser“ für jeglichen Leser, frei von Geschlecht, oder Art, hallo liebe Katzen auf dem Schoß ihres Besitzers 😛 )

Ich darf euch zu meinem Ersten Blog-Eintrag begrüßen. Unglaublich, das dies tatsächlich geschieht, denn sonst finden meine Worte nur den Weg in meine Tagebücher, in Chats mit guten Freunden oder ab und zu in lange Facebook-Posts. Doch nun will ich einmal einen Schritt, in die Weiten des Internets, auf meiner eigenen Seite, wagen.

An den Anfang gehört wohl eine kleine Beschreibung, was euch hier erwarten mag. Texte. Surprise, surprise. Was für Texte? Nun, wir werden sehen, was mir begegnet. Manchmal wird mein Thema sicherlich, der Umgang einer HSP (Hochsensible Person) mit der Gesellschaft sein. Ein anderes Mal ist es vielleicht eine lustige Geschichte mit unserem Nachbars-kater Felix sein, um euch ein Lachen für den Tag zu schenken. Ich möchte mich eigentlich noch nicht festlegen, denn ich stehe am Anfang dieses Erlebnisses. Erst einmal habe ich es geschafft, dass ein Schaf in deiner Task-leiste erscheint. DAS ist definitiv ein würdiger Anfang. Und so darf ich mich erst ein mal verabschieden. Ich würde mich sehr freuen, Dich noch einmal hier begrüßen zu dürfen. Da ich gerade wieder mehr Zeit zum Schreiben habe, würde ich mich freuen, wenn du ab und an vorbei schaust 😉

Fotograph: Anne Kloss