Wieso sperrst du dich ein?

Ich sehe dich an, doch das ist nicht der Mann, den ich einst bewunderte. Du hast dich eingesperrt. Du entscheidest dich immer gegen dich für die anderen, aber was bringt es? Mir bringt es Schmerz in deiner Nähe. Doch halt, es ist kein Schmerz. Es ist Ekel davor, wie du dein Leben in Angst packen kannst. Wie du so wütend sein kannst, über Entscheidungen, die du selbst täglich triffst.

Du hast mir einen lieben Menschen genommen DICH!

Und das trifft mich jeden Tag! Aber es bleibt mir nur mich zurückzulehnen und zu hoffen, dass du dich irgendwann für dich entscheidest. Wir werden sehen. Lange Zeit blieb ich stehen und wartete. Ich entschied mich da auch gegen mich. Dachte, wenn ich dein Weg gehe, dann würde ich dich finden. Doch das war ein Irrtum, ein großer. Ich ging zurück auf meinen Weg. Er führte mich durch dunkle Wälder und gerade über eine wunderschöne helle Lichtung. Mit leuchtenden Blumen. Ich denke, ich werde hier rasten und meine Mahlzeit einnehmen. Länger warte ich nicht mehr. Ich will noch viel sehen, denn Angst wird mich nicht mehr beherrschen und das wünsche ich mir auch für dich.

Keine Cheerleader mehr…

Urlaub, das ist die Zeit zum Durchschnaufen. Sich erholen und die Zügel etwas lockerer halten.

Für mich bedeutet das auch den Gedanken mehr Spielraum gewähren. Sie dürfen wie Kinder über weite Wiesen rennen bis sie mich nicht mehr sehen. Sie dürfen Dämme abbauen und schauen welcher Fluss sich dahinter verbirgt. Dann schmeißen sie Steine hinein oder blicken neugierig die sonderbaren Tiere an, welche dort ihre Nische finden. Jedes Tier ein weiterer Gedanke.

Manche Tiere erinnern sie an alte sogenannte Freunde. Die Gedanken kommen schwer zurück und ich heiße sie Willkommen. Setze mich mit ihnen an den Küchentisch und sie erzählen mir von den Erinnerungen, bringen sie zu mir zurück, die Menschen, die aus Angst vor sich, aus Minderwertigkeit den Kontakt abbrachen.

Und ich erkläre meinen Kindergedanken, das dies nur Cheerleader waren, keine Freunde. Irgendwann können sie nicht mal mehr versuchen mitzuhalten und dann ist Schluss. Manchmal leise und ich möchte schreien. Manchmal laut. Aber immer ein Ende. Leise nicken sie. Sie fragen ob sie Karussell fahren dürfen. Dazu gibt es nur ein süffisantes Grinsen meinerseits und ich schicke sie wieder spielen. Den Schlüssel zum Karussell behalte ich.

Mal etwas anderes…

Hallo ihr Lieben,

da ich im Augenblick kaum Worte finde, die ich in die Welt bringen möchte. Dachte ich, ich zeige euch, was ich statt dessen mit meinem Urlaub anfange. Ich habe am Mittwoch ein paar Fotos geschossen, bzw es wurden mal welche von mir gemacht. Das trifft es eher. Na, auf jeden Fall, habe ich dadurch wieder Lust bekommen, mit diesen und anderen Fotos zu „spielen“ und mal wieder etwas das Bearbeiten von Fotos lernen möchte. Ich möchte meine innere Welt nicht nur mit Worten beschreiben, ich möchte versuchen sie zu zeigen.

Ich bin gern offen für Kritik, es ist mir absolut klar, dass das Folgende echt nur eine Spielerei ist. Auch wenn ein Noob wie ich an manchem Bild mehrere Stunden saß. Das allerdings, auch, weil ich das Programm zu bedienen lernen muss, 😉

Also dann hier zwei Spielerein:

So, dann wünsche ich euch noch einen wunderschönen Freitag, ich werde mich noch ein wenig in Bildern verlieren…

Liebe Grüße

Eure Jeraph

Eine Tür

Ein weiterer Beitrag der Blogparade zum Thema „Utopia“ von Alice.

Zahllose Wünsche hatte das Mädchen gesehen, während sie dem Weg nach Utopia folgte. Es waren alles die Wünsche, der anderen gewesen.

Doch es fühlte sich alles nicht wirklich, nicht greifbar an. Sie sah plötzlich wie die Bäume um sie herum verschwommen. Der Weg schien weniger gerade als noch vor einem Lidschlag. Sie dreht dreht sich erschrocken um und suchte den Anfang des Weges, doch der war lange schon in der Ferne verschwunden. Sie drehte sich um sich selbst und suchte nach jemandem, der ihr erklären konnte, was hier geschah.

Dann hörte sie abrupt auf sich zu drehen und zu suchen. Sie stand vor einer Tür. Und sie wurde ruhig. Sie besah sich die Tür genauer. Es war eine dicke Eichentür, mit alten Schanieren. Schnitzereichen veezierten sie und locken das Mädchen näher heran. In alten Lettern stand darauf ihr Name, und darunter „dein Utopia“.

Sie runzelte die Stirn, wollte sie wirklich wissen, was dahinter verborgen lag? Nach all den Wunschträumen, der anderen, hatte ihre eigenen ganz vergessen. Und die Furcht stieg hoch, würde sie hier für immer gefangen sein? Doch ein zurück gab es nicht mehr, sie fasste sich ein Herz und um fasste die Klinke mit festem Griff und stieß sie auf.

„Guten Morgen, Engelchen. Hast du gut geschlafen?“ JeSa öffnete verschlafen die Augen, dann lächelte sie und begriff wohin sie die Tür gebracht hatte. Dann lebte sie weiter in ihrem Utopia. Und fragte sich insgeheim was mit denen geschah, vor denen keinen Tür erschienen war. Träumten sie noch immer?

Kurz vorm Burn out, meine Erfahrungen

Meine Lieben, auch ich stand auch schon an der Kreuzung „Burn out oder wieder Leben“. Es ist nicht schön, das mit 31 schon sagen zu können, allerdings scheine ich da nicht allein zu sein. Ein schwacher Trost.

Gerade sehe ich, wie jemand in die gleichen Fallen tappt. Und da ich zu dieser Person momentan keinen Zugang habe, möchte ich meine Gedanken dazu hier verarbeiten, denn darüber nachdenken tu ich ja trotzdem.

Ich höre immer wieder, dass dieser Mensch ein unstillbares Bedürfnis nach „Ruhe“ hat. Das Gefühl kenne ich noch sehr gut. Alles hat mich damals aufgeregt und als HSP wollte ich erst recht keinen neuen Input mehr. Also die Stärke des Bedürfnisses lässt kaum eine Beschreibung zu. Es ist allgegenwärtig. Irgendwann habe ich allerdings bemerkt, dass ich nach einer gewissen Ruhephase, so oft es möglich war, immer noch kaputt war. Mein Speicher immer noch voll war. „Ruhe“ in dem Sinne brachte mir gar nichts. Das Gegenteil war der Fall. Ich wurde noch luriger. Bis selbst duschen anstrengend war. Natürlich verwahrloste ich nicht. Aber innerlich war es ein Kampf das zu tun. Es kostete noch mehr Energie. Und gab nur noch sehr wenig davon zurück. Ich bin jemand, der gerne Listen erstellt. Also erstellte ich in meinem Kopf eine Liste von Dingen, die mir früher Energie gaben, und zwar mehr als sie kosten. Und dann begann ich meinen Verstand zu diesen Tätigkeiten zu überreden. Wie mit einem kleinen Kind, erklärte ich in meinen Zwiegesgesprächen, das es mir Kraft geben wird, mit einer positiven Bilanz. Ich weiss es klingt verrückt, aber so bin ich nun mal, ich muss diese Sachen für mich ausformulieren. Ich will damit nicht sagen, führt Selbstgespräche. Aber Leben bedeutet Energie in etwas reinstecken, abgeben what ever, und dann auch welche zurückbekommen. Ruhe, will man zwar, das denkt man. Aber man möchte doch eigentlich leben, und Dinge ERleben, behaupte ich mal. Die Ruhe des kompletten Zurückziehens konnte, mir zumindest, nicht helfen. Nachdem ich meine Liste fertig hatte, kam eine weitere Spalte hinzu, die Zeit. So konnte ich mich oft selbst überzeugen etwas zu tun. Dies schlug sich auch in meiner Sprache nieder, das passiert bei mir oft, sodass ich stark auf meine Worte achte. Sätze wie „ich mach mal KURZ..“ oder „bin nur mal eben“, „ganz schnell“ auch mein Drache stellte die Weichen dafür mit: „das Essen machen geht ganz schnell“ und „wir brauchen da gar nicht viel machen“ Diese Situation habe ich glaube ich in einem Beitrag erwähnt. Das wurde mir dann im nächsten Schritt bewusst. Da stand ich aber immerhin schon an der Tür mir dem Schild „Leben“ und hatte sie geöffnet. Angekommen war ich noch nicht wieder, es musste noch immer alles schnell gehen, denn die Erschöpfung könnte ja wieder kommen. Eine gewisse Zeit eine große Angst von mir. Ich musste darauf gefasst sein, daher waren geplante Treffen o. Ä. nicht so ganz einfach. Aber jetzt hatte ich schon mal wieder Tätigkeiten, die mir Spaß machten, auch ein ganz wichtiger Punkt. Ich hatte Freude, und auch wenn ich dann noch Ruhe brauchte, war es wieder in Ordnung für mich. Ich schalt mich nicht mehr, dass ich schon wieder im Bett war sondern ich gab mir dann auch die Ruhe selbst. Ich wusste, mein Drache ist versorgt und selbstständig und ich DARF mich ausruhen, denn ich wollte dann auch ausgeruht sein. Der nächste Punkt. Ich blieb bei der Sache. Wenn ich mich ausruhte, dann wurde ich ruhig. Wenn ich spülte, tat ich genau das, sah mir das Geschirr an, es kam die Erinnerung, wie wir es kauften.. Ich fand meine Ruhe in diesen alltäglichen Tätigkeiten. Ich nahm mir auch wieder die Zeit, in Ruhe zu spülen, die Wäsche zu machen. Und das war die Ruhe, die ich brauchte. In Ruhe, also in mir ruhend, meine Aufgaben machen. Nicht funktionieren sondern leben. Meinen Tag planen, ein bisschen abgeben und dann gemeinsam den Rest des Tages genießen.

Natürlich war mir mein Drache eine gewisse (und wichtige Hilfe), den Anfang den Knäuls konnte ich aber nur selbst finden. Ich konnte dann an ihm erkennen was uns beiden Spaß machte, oder was er mir abnehmen konnte. Und das tat mir auch gut. Ab einem gewissen Punkt war ich nicht mehr allein. Ich kehrte wieder in unser gemeinsames Leben zurück.

Heute gehts mir wieder richtig gut. Ich brauche nicht mehr so viel Ruhe. Ich brauche sie schneller als andere aber das hat andere Gründe als einen burn out. Es war eine wichtige Erfahrung für mich. Ich habe mich sehr gut kennen gelernt. Mittlerweile weiss ich wo meine Grenzen sind, die kommuniziere ich auch, aber weil ich mich akzeptiert habe, kann ich auch das in Ruhe tun. Ohne schlechtes Gewissen.

So, das war jetzt ziemlich viel Text. Wer bis hierhin durchgehalten hat: Wow 😉. Vielleicht konnte ich beim Verstehen, dieses Problems helfen. Dies war eine meiner Facetten es gibt aber kein Patentrezept dagegen. Aber wichtig ist es, dran zu bleiben. Es ist möglich aus dieser Situation zu lernen, und gestärkt daraus hervorzugehen. Ich wünsche allen in dieser Situation ganz viel Kraft und den Mut ihren Weg zu finden.

Liebe Grüße

Eure Jeraph

Utopia – Eine Familie?

Sie steht vor dem Wegweiser. Und das schon seit Stunden. Ihre Füße sind starr. Sie sieht aus, als hätte jemand den Stecker von ihr gezogen. Doch in ihr sieht es ganz anders aus.

In ihren Gedanken entstehen Bilder, aus diesen bilden sich Welten. Und sie stellt sich vor, wohin sie dieses Wort bringen wird.

„Was ist Utopia?“, fragt sie sich selbst. Ihre Stimme klingt heiser. Doch niemand antwortet. „Ist mein Utopia das Gleiche, wie das eines jeden anderen? Und wenn nicht.. Kann mein Utopia zur gleichen Zeit wie das eines anderen existieren? Oder werde ich dort ganz alleine sein?“ Sie klingt traurig. Die Blumen, die um das Schild wachsen, erstrahlen in ihren Lieblingsfarben. Sie macht zögerlich die erst Schritte, da atmet sie den süßlichen Duft ein. Ein Wort kommt ihr in den Sinn:“ himmlisch“.

Die Disziplin steht auf verlorenem Posten. Der Wind schickt sehnsüchtige Stimmen. Er weht in Richtung des Weges, schiebt sie förmlich vorwärts. Also begibt sie sich auf den Pfad.

Als sie weitere Stunden gelaufen ist, sieht sie einen Obstgarten. Dort erntet gerade ein Mann Äpfel. Sie kommt bei ihm an und grüßt. „Was ist Utopia?“, fragt sie unverblümt. Der Mann sieht sie an. „Das alles hier“ er zeigt auf das Land um sie herum. „Siehst du das nicht? Den lieben langen Tag ernte ich meine Pflanzen“, er zeigt auf einen Apfel in seiner Hand und bietet ihn ihr an. „Hast du Familie?“ Sie schaut sich um, doch sie kann niemanden erblicken. Der Mann atmet schwer, und scheint kurz bedrückt. „Ja schon, ich hatte Familie. Aber die sind.. Oh sieh mal, eine Viola Tricolour.“ Er bückt sich zu dem kleinen Stiefmütterchen, das vor einigen Momemten noch nicht dort blühte. „Was ist mit deiner Familie?“ „Was? Oh, die sind den Weg etwas weiter gelaufen. Du wirst sie schon nocht treffen.“ Er winkte sie weiter, als verscheuchte er mit ihr auch alte Erinnerungen. “

Sie blickte noch einen Augenblick traurug an. Dann fragte sie sich, ob sie nicht lieber zurück gehen wollte. Doch der Weg zurück wäre schnell gefunden, wenn es ihr gar nicht gefiele. Und so ganz hatte sie das Wort noch nicht begriffen. Also lief sie weiter.

Sie brauchte nur einige Minuten um die Frau zu finden. Ein riesiges Haus samt Swimmingpool stand da am Wegesrand. Die Frau sonnte sich neben dem Wasser. Ein Kellner brachte ihr gerade ein gekühltes Getränk. „Hallo, sind sie hier ganz allein?“, fragte sie. Die Frau nahm die Sonnenbrille ab. „Hm..? Tja, du bist sicher meinem Mann schon begegnet. Weisst du, ich hatte Pläne. MIT ihm. Aber als wir diesen Weg betraten, wurde mir klar, das ich weitergehen musste. Er wollte eben nicht das was ich wollte“, sie zuckte die Schultern, setzte die Brille wieder auf und scheuchte die junge Frau mit der Bewegung fort, die auch ihr Mann genutzt hatte.

Ein weiterer Beitrag zur Blogparade von Alice. Leider ist er ein paar Worte zu lang. Allerdings die Geschichte zu splitten wäre auch doof. Man verzeihe mir den Regelbruch.

Liebe Grüße

Eure Jeraph

Über Wegweiser, Gedanken und andere Welten

Sie geht ihren Weg. Manchmal stolpert sie ihn mehr als das sie schlendert. Doch sie gibt ihre Bestes Tag um Tag. Manchmal sieht sie eine Abzweigung. Sie entscheidet sich dafür oder dagegen. Geht den zweiten vielleicht ein paar Schritte, und merkt das ihr die Aussicht auf dem anderen Pfad besser gefällt.

Manchmal kommt es vor, dass eine Abzweigung mehrmals zum gleichen Weg führt, trägt eine Beschriftung.

Und dann kann es zu einem Zwiegespräch kommen. Der Kopf sagt: „Du musst noch mal über den Weg nachdenken! Das ist wichtig!“ oder „Es ist normal darüber nachzudenken. TU ES“ Dann gilt es den Kopf zu beruhigen. „Ich bin diesen Weg schon einmal gegangen. Ich habe mir meine Gedanken gemacht. Alle, die nützlich sind. Es reicht!“

Sie schüttelt energisch den Kopf. Sie geht an dem Wegweiser mit der Aufschrift „Genetik“ vorbei. Sie hält ihn ab. Doch er verliert sich nicht wie andere Wege möglicherweise, nein, er läuft parallel, wird zu einem Fluss, welcher meist still ist, nur manchmal sprudelt er. Sucht Aufmerksamkeit.

Dann kommt sie an dem nächsten Wegweiser vorbei, auf ihm steht etwas seltsames. Bevor sie diesen Weg, der mit seltenen Blumen lockt, geht, denkt sie über das Schild nach: „Utopia“.

(Dieser Text ist mein Auftakt, durch aktuelle Gedanken, für die Blogparade von Alice.)

Liebe Grüße

Eure Jeraph

Ich bring das Chaos und du den Stern, abgemacht?

Und noch eine weitere Erinnerung, die ich gerne mit euch teilen möchte. Zum Einen, weil ich eben auch schöne Erinnerungen teilen möchte. Zum Anderen, war dies ein Schlüsselmoment in meinem Leben, es ist eigentlich nicht einmal eine richtig greifbare Erinnerung, mit einem echt wieder zu gebenden Gespräch oder Ähnlichem.

Mein Drache erklärte mir die Bedeutung des Chaossterns. Das Titelbild ist ein Chaosstern, der über einem Türrahmen bei uns hängt, und mich täglich an seine Botschaft erinnert. Er hat mir einfach das Symbol gezeigt und gemeint, ich stehe jeden Tag, zu jeder Stunde und auch zu jeder Minute hier, damit zeigte er auf die Mitte. Und ich könne mich zu jeder Zeit in jede dieser Richtungen bewegen. Das sei ganz meine Entscheidung. Und das war für mich eine unheimlich wichtige Sache, ich weiss nicht ob ihm das so klar ist. Zu dem Zeitpunkt, kannte ich die engen Fesseln, meiner Großeltern, die nun mal den Krieg und all das Schlimme mitgemacht haben, und es steckte ihnen in den Knochen. Ich kannte die Erziehung meiner Mutter, die zwar recht frei war, aber sie war auch geprägt von vielen Problemen und weiteren Fesseln. Und da kam plötzlich jemand, der sagte, das ich selbst über mein Leben bestimme. Er zeigte mir, dass Leben Freiheit sein kann, und dass man auf sich selbst hören sollte. Das war etwas Neues, und so unterstützte er meine neuen Ideen, egal für welch eine Richtung ich mich entschied. Anders als mein Großvater, für den ich eine Sache erst zwanzig Jahre durchziehen musste um etwas Respekt für aufgebrachte Mühen zu erhalten. Ich durfte mich ausprobieren, mein Zimmer in unserer Wohnung war meine Spielwiese. Ich bin ihm sehr dankbar dafür, dass er mich unterstützt, auch wenn er manchmal damit nichts anzufangen weiss. Er wird das hier vermutlich nicht lesen, aber das ist ok. Das hier ist nicht sein Ding, aber ich darf ihm von euch erzählen und er hört mir (meist 😛 ) liebevoll zu.

Eine kleine aber schöne Erinnerung für dich liebe Alice. Ich hoffe ihr hattet Spaß beim Lesen. Den Anfang der Blogparade findet ihr: HIER

Liebe Grüße

Eure Jeraph

Ein Abend der mein Leben veränderte..

Für die Blogparade von Alice, habe ich bisher nur Erinnerungen an meine leibliche Familie vorgestellt. Jetzt kommen wir zu einer anderen Seite meines Lebens, der erfreulichen..

Es geht hier um die Erinnerungen, an meinen Drachen. Wir lernten uns durch ein puren Zufall kennen, und so muss ich am Morgen dieses Tages beginnen. Ich lief gerade in die Stadt, 19 war ich da. Da begegnete ich einer jungen Frau, wir kannten uns bis dato eigentlich nur, weil ihr Bruder mit mir zusammen zum Kindergarten gegangen ist, nennen wir sie V. . Da es aber meine Angewohnheit ist, Leute, die ich kenne, weiter zu grüßen, auch wenn ich weiter nichts mit ihnen zu tun habe, tat ich das auch an diesem Tag. Sie lud mich unvermittelt zu ihrer Geburtstagsparty am gleichen Tag ein. Ich nahm die Einladung erst einmal an. Auch wenn ich keine Ahnung hatte warum oder was ich da sollte. Ich war und bin bis heute kein Partygänger. Also rief ich meine Großmutter an, ich erzählte ihr von der Einladung, und das die Bekanntschaft, die ich am Bodensee aus einem Chat über viele Jahre kannte, Blödsinn gemacht hat. Sie scheuchte mich förmlich zu der Fete. Ich ginge ohnehin viel zu selten aus, und dieser Typ wäre mich ja schließlich noch immer nicht besuchen gekommen. Recht hatte sie, warum eigentlich nicht? Was hatte ich schon zu verlieren? Ich wusste es nicht, und auch nicht was ich gewinnen sollte.

Also stand ich zur verabredeten Zeit an der Tür der „Freundin“. Ich wurde meinem Drachen vorgestellt, er saß dort in einem Sessel und reichte mir die Hand. Und ihr könnt mich für bekloppt nennen oder es Liebe auf die erste Berührung nennen. Als wir uns die Hand gaben, wusste ich genau DAS DA ist MEINER! Ich war nicht direkt verliebt oder blind vor Liebe oder sowas Es war einfach ein tiefes Wissen. Es gab auf der Party zwei geteilte Gruppen, eine sehr kleine bestehend aus dem Freund von V. , seinem besten Freund und mir, und nun ja, dem Rest. Mir war das Gekreische und der viele Alkohol, der dort im Wohnzimmer ausgeschenkt wurde suspekt, also blieb ich in der kleinen Gruppe. Ich habe keine rechte Ahnung, über was wir alles redeten. Nur, dass mein Drache eine neue Wohnung erwähnte, in welche er demnächst ziehen wollte. Und ich sagte „Die würde ich gern mal sehen, wenn sie fertig ist“ Im Gefühl hatte ich ein sehr bestimmtes Gefühl, dass genau dies eintreffen würde. Der Abend wurde später und dann zur Nacht…


Tja, hätte der Freund am Bodensee nicht Mist gebaut, hätte meine Großmutter mich nicht überredet, hätte ich vielleicht niemals meinen Drachen kennen gelernt, und alles wäre wohl ganz anders gekommen. Ich denke ich werde noch ein zwei Erinnerungen teilen, es ist einfach etwas so Schönes daraus geworden, das es überaus wert ist erinnert zu werden.

Liebe Grüße

Eure Jeraph

Under Construction..

Hallo ihr Lieben,

Heute räume ich meinen Blog auf, da ich das mit dem Sortieren auf mehrere Seiten besser finde, irgendwas hatte ich da vor ein paar Monaten falsch verstanden… Aber nun reicht es mir mit Unordnung. Ich habe etwas Zeit, und daher bitte nicht wundern, wenn ihr die Benachrichtigungen- Funktion aktiviert habt. Ich weiss nicht ob das dann bei jedem verschobenen Artikel anschlägt. 😉

Liebe Grüße

eure Jeraph

Edit: Die Qual ist zu Ende, Ich habe nun die Option der Kategorien entdeckt. Nun sieht die Seite gleich viel netter aus. In dem Zuge habe ich dann auch die Blogs eingefügt, denen ich folge, und von mir gemochte Beiträge. 😉

(Titelbild wie so oft von Pixabay.com)