Nachtrag

Nun bin ich wieder zurück in den eigenen vier Wänden. Ich höre allein das Schlecken meiner Katze. Die andere liegt zu meinen Füßen eingerollt. Ihre Welt ist in Ordnung.

Ich merkte sie unglaublich still diese Wohnung ist. Im krassen Gegensatz des Teiches an dem ich vor einer halben Stunde noch saß. Dort quakte, summte und surrte es ununterbrochen! Und zum Schluss dieser Hahn. Es war auch ungleich viel heller da draußen. So viele Eindrücke, so viel Leben da draußen. Da klingt es beinahe verrückt in meinen Ohren, dass ich raus wollte um Ruhe zu finden. Aber genau das war die Idee und lustigerweise auch das Ergebnis. Es war unheimlich entspannend diese Reise zu unternehmen.

Das ist das erste Mal, dass ich eine meiner Ausflüge für andere dokumentiert habe. Es ist nicht ganz leicht das dokumentieren und das im Augenblick sein in einem schönen Gleichgewicht zu halten. Ich meine rausgegangen von ich schließlich für mich 😉 aber ich hoffe ihr hattet Spaß Abtei mitgenommen zu werden

Ich wünsche dir einen schönen Resttag, Welt.

Deine Jeraph

Ein Fremder..

Ich stehe auf einer Brücke. Sie ist nicht tief. Der Fluss darunter peitscht. Ich bin auf einem Muttelalterlager, das sich dadurch kennzeichnet, dass es monsunartig regnet und man beginnt schon am Aufbautag kleine Gräben um die Zelte zu ziehen. Es ist eine Gemeinschaft wie nirgendwo anders wenn die Zelte unter Wasser stehen und man versucht die wenigen Habseligkeiten trocken zu behalten.

Doch jetzt regnet es nicht. Es ist Abend und alle sitzen um die Lagerfeuer und erzählen Geschichten. Manche wahr andere Welten davon entfernt.

Ich stehe allein auf der Brücke und blickte hinab. Mein Mum ist gerade erst weg und auch ich bin weit weg. Ich bin einfach nur da. Etwas ver-rückt stehe ich da. Als tech eine Stimme höre. Ein Fremder näher sich mir. Ich kann mich an die genauen Worte nicht erinnern. Aber die Aussage ist klar, „nicht springen“. Dies war zwar nicht meine Absicht, aber dennoch werde ich diesen Fremden nie vergessen, der ein junges Mädchen von etwa 14 Jahren sah und helfen wollte. Er ging nicht einfach vorbei, sondern war aufmerksam. Es zeigte mir, dass ich gesehen wurde.

Diese Beitrag wurde verfasst für:

Alice Blogparade zum Thema Erinnerungen

(Titelfoto: Vergissmeinnicht)

Liebe Grüße

Eure Jeraph

Reisebericht (Vorsicht wird vielleicht länger..)

Meine Lieben, manchmal ist es doch nur ein Satz, der den Anstoß gibt. Ich habe schon berichtet diese Woche ist Urlaub. Heute morgen las ich einen Kommentar mit der Frage „wie folgst du den deine Batterien auf?“ Für gewöhnlich fahre ich in meinem Urlaub nicht weg. Bisher bestand nicht die Möglichkeit darüber nachzudenken. Also habe ich mein zu Hause möglichst so geschaffen um dort meine Batterien aufzuladen. Ich liebe es dort für mich zu sein

Doch heute lockte mich diese Frage raus. Es ist wundervolles Wetter. Nicht zu warm und nicht zu kalt. Ich habe mir Getränke eingepackt, und nachdem die Sommer – Kleidung ihren Weg endlich in meinen Schrank gefunden hat, ging es los.

Sie ersten Gedanken nach dem ich losgefahren bin, gingen in die Richtung „du hast nix zur Beschäftigung mitgenommen“ „wenn du eh nur so kurz da bist, brauchst du auch gar nicht fahren..“ doch das Abenteuer hatte begonnen und mein Kopf hatte keine Chance. Meine Gedanken änderten sich rasch. Ich sah Wiesen mit Gänseblümchen. Und nein ich war da quasi noch mitten in der Stadt. Mein Ziel lag ohnehin nur eine 20 Minuten von zuhaus entfernt. Ein kleines Wasserschloss.

Zu den Erinnerungen, welche ich mit diesem Ort verbinde konnte ich in einem anderen Bericht, denn Alice braucht noch einen Beitrag für ihre Blogparade.

Ich sitze hier und erfreue mich daran, heute der kritischen Stimme keinen Raum gegeben zu haben. Egal wie kurz ich hier bin, es war worth it! Ich habe bereits ein paar Fotos für mögliche Beiträge geschossen.

Nun, normalerweise, schreibe darüber nicht, sondern genieße den Augenblick. Deshalb schaue ich auch ständig vom Handy auf. Aber es macht sich Spaß mal an einem ganz anderen Ort zu schreiben. Ständig quacken Frösche. Und ein schmetterlinge vermutlich ein Kohl- oder Rapsweißling lenkt mich öfter mit seinen hellen Flügeln ab. Einfach herrlich.

Die Natur ist in ständiger Bewegung, dennoch bewirkt dies in mir eine unglaubliche Ruhe.

Zwischendurch knipst ich immer wieder. Manchmal mich, manchmal meinen Schatten oder was mir gerade vor die Linse kommt. Ich war schon lang nicht mehr hier. Aber wenn ich überlege ob es zu lange war, sagte ich nein. Manche Orte müssen wir ruhen lassen um sie wieder genießen zu können. Wir gehen neue Wege, entwickeln Ideen vom Leben und danach kommt es ohnehin anders. Genau so spielt das Leben. Ich genieße das war kommt und heute ist es die Natur.

Nun pausiere ich hier um einen Beitrag über meine Erinnerungen zu schreiben. Wir sehen uns dann gleich wieder hier, oder folgt ihr mir wieder mal in die Zeitmaschine? Dann bitte hier entlang.

So, nun habe ich schon mal einen Beitrag für Alice verfasst. Langsam zieht ich mich allerdings wieder nach Hause…. SCHOCK!! Vor etwa 10 Minuten bemerkte ich das auch Hühner in meiner Nähe sind. Und jetzt weiss ich auch, dass der Hahn anwesend ist. Ja, dir auch einen guten Morgen? Nun, ich verurteile dich nicht , dass du etwas zeitverschoben bist. Wie sind eben beide etwas verrückt.

So, mit diesem Trompetenstoß verabschiede ich mich. Ich begebe mich nun wieder auf den Rückweg. Die Sonne verliert an Kraft und wünsche mich zurück in MEIN castle. 😉

Liebe Grüße

Eure Jeraph

Wasserschloss Werdringen

Ich sitze heute am einem Wasserschloss. Am einem Ort, den ich die letzten 5 Jahre nicht sah. Und da kommen mir natürlich Erinnerungen, wie passend, dass Alice Blogparade der Erinnerungen, noch nicht beendet ist. So kann ich euch mit auf eine Reise nehmen. Eine Reise voller Abenteuer mit Rittern und Burgen und Schwertkampf. So manchen blauen Flecken holte ich mir beim Freikampf. (einen mittelalterlich Schwertkampf ohne Choreographie) etwas 12 war ich da.

Meine Mutter hat Kleider genäht nach Schnittmuster. Sie hat es geliebt, ich allerdings brauchte Hosen um sie nötige Beinfreiheit zu haben. Es war eine schöne Zeit. Natürlich versuchten manche Leute mit zu sagen, dass Frauen damals nicht gekämpft haben. Ähm, ja ist klar, ne Frau hat sich nicht verteidigt wenn ihr Leben auf dem Spiel stand…. Schnell war klar, dem Dickkopp ist nix entgegen zu setzen. Also ignorierte man die Pflicht 18 zu sein und trainierte mich lieber von den sichersten Kämpfern. Manchmal vermisse ich die Zeit. Es war nicht nur der Kampf. Es war die Gemeinschaft. Ich wusste bei den Menschen bin ich sicher. Auch als Mutter starb, fing mich diese Sicherheit auf. Viele die dort waren, wussten wir hart das Leben sein kann. Und ich danke diesen vielen Freunden, danke dass ihr ohne doofe Floskeln einfach da ward. Danke, dass ihr mir gezeigt habt, dass man nicht untergehen muss. Das ich lernen durfte, wie ihr Verrückten hier überlebt, und davor das ich eine von euch sein durfte!

Ich wünsche euch alles Gute. Und hebe mein Glas auf euch!

Beste Freundinnen!

Sie blickt in das Gesicht ihrer Freundin. „Oh, schön dich zu treffen. Du siehst aber gar nicht gut aus. Hast du ein paar Minuten?“ So fing es immer an. Sie hatte erwartet sie zu treffen, aber ansprechen tat sie sie nur, wenn sie eigentlich keine Zeit hatte, und zu dem meist „nicht gut“ aussah. Jennifer schnaufte, doch die Freundin überhörte dies. „Was ist los?“, fragte sie statt dessen. Natürlich ihre Freundin machte sich aufrichtig Sorgen um sie. Und sie hatten sich viel zu lange nicht mehr unterhalten. Danach ging es Jennifer ja meist auch besser, trotzdem musste sie direkt los. „Ach, du weisst schon, alles gut.“, sagte sie deshalb, und hoffte, ja flehte innerlich, ihre Freundin würde von der gefundenen Beute ablassen. Aber nicht heute, nein sie würde sie aufreißen und alles ans Licht bringen. Ihr Inneres nach Außen kehren, und all ihre Mauern niederreißen. Es war so weit.

„Aha, alles gut. Na, so siehst du nicht aus. Und melden tust du dich auch kaum. Ich kriege dich kaum zu Gesicht, nie hast du Zeit. Wofür sind Freunde da, wenn nicht um zu quatschen. Wie siehts in deinem Leben aus?“ Sie dachte nach. Ihre Freundin wollte die Wahrheit, und keine Floskeln. Sie wollte JETZT ihre Zeit. Und tief in ihr, wusste sie, dass es notwendig war es genau JETZT zu tun. „Ach, Sabby. Ich weiss wirklich nicht was du sehen willst. Ja, ich sehe etwas zerzaust aus.“ Sie lächelte, und versuchte sich das Haar zu richten. „Naja, stimmt schon, du sahst schon schlimmer aus.“ Sabby spielte sich verunsichert im Haar. „Es war heute morgen etwas hecktisch.“ Sie lächelte entschuldigend, und da lächelte auch Sabby. „Ich weiss du möchtest auf mich aufpassen. Du bist doch für mich wie eine Schwester, die stets für mich da bist. Und eigentlich siehst du mich doch jeden Tag, oder?“ Die beiden zwinkerten sich zu. Ja, die beiden kannten sich schon ewig. Und sie würden immer aufeinander Acht geben. Echte Freundinnen eben! Und auch wenn Jennifer sich mehr Zeit für Sabby nehmen sollte, gab es doch immer wieder diese kleinen Momente.

Dann schaltete sie das Licht aus, wendete dem Spiegel den Rücken zu und verließ das Bad.

Später als sie im Zug dem Kontrolleur ihren Ausweiß zeigte, zog dieser die Augenbrauen hoch. Er war süß, ungefähr in ihrem Alter. „Jennifer Sabrina, was für ein schöner Name.“ Sie lächelte und nahm den Ausweis entgegen.

Es juckt mich nicht…

Meine Lieben, mein letzter Beitrag ist schon eine Weile her. Es war einfach eine Menge los auf der Arbeit und ich brauchte meine Zeit, welche ich sonst zum Schreiben nutze, um mich zu regenerieren. Auch beim Lesen habe ich eine Menge aufzuholen. Das werde ich aber wohl in meinem Urlaub nächste Woche tun. 😉

Heute möchte ich einen aktuellen Beitrag schreiben. Ich hatte, müsst ihr wissen, während meiner Lehre starke Neurodermitis. Die Umstände waren kompliziert und die Lehre echt hart. Nun ich habe auch damals viel über Entspannungstechniken gelernt. Der Hautarzt hat mir erklärt, dass es hier um Stressmenagement geht. Ich bin damals in eine eigene Wohnung gezogen.

Ich schreibe den Beitrag, weil ich gerade merke, dass es mich zu jucken beginnt. Die Arbeit, die momentan ansteht, ist mir zu viel. Dazu kommt, dass Aufrichten von anderen, damit sie die Situation bewältigen können. Ja, ich sagte nächste Woche habe ich Urlaub. Aber genau diese Denkweise ist falsch 😉 Ich musst und sollte jetzt etwas tun. Und die Lösung liegt diesmal nicht in einer eigenen Wohnung 🤣aber ich habe gelernt mich aus der Opferrolle herauszunehmen. Mein Körper will etwas zeigen und es ist an mir darauf zu hören. Also habe ich mir ein Vitalstoffpräparat geholt und werde meinen Körper ordentlich versorgen. Das ist schon mal rein physiologisch etwas, dass ich tun kann. Desweiteren ist wieder Willenskraft gefragt, dass ich nicht kratzte und mich nicht mechanisch schädige. Dann werde ich abends wieder öfter Mandalas ausmalen. Und mich bewusst entspannen. Und dann wollen wir mal sehen ob ich den Titel des Beitrags am Wochenende unterschreiben kann 😁

Soweit von mir. Ich hoffe itch kann euch zeigen, wie viel man mit einer positiven Denkweise bewirken kann. Und das auch ihe eben DOCH etwas an eurer Situation ändern könnt!!! (Zumindest könnt ihr es mal ausprobieren😇)

Liebe Grüße eure

Jeraph

Der heutige Stand, oder doch nicht?

Nun zum letzten Teil. Meinen ersten Beitrag zur Reihe findet ihr hier. Und die Regeln, und die ganze Parade hier.

Es ist recht schade, was aus dieser Beziehung wurde. Und lieber als eine der frischen Erinnerungen, will ich mich zurückerinnern an die Tage, in denen er mir von Darwin erzählte. Als er mir von linne berichtete, und so meine Freude an der Biologie weckte, eigentlich sogar das was uns trennte, denn alles begann als ich mehr Wissen erlangen wollte. Doch das war früher seine Botschaft „Geh raus und sei neugierig. Sei kritisch. Sei wach und aufmerksam“. Und diesem Onkel danke und verdanke ich viel.

Ich bin müde von diesem Thema. Und das erklärt eigentlich schon alles..

Liebe Grüße

Eure Jeraph

Der vierte und vorletzte Teil..

Nun folgt der nächste Teil, einer Reihe, die ich für diese Blogparade verfasse: (für alle die, die den ersten Teil noch nicht kennen hier nachlesen😉)

Ich war in einer persönlichen Krise. Emotional einfach am Ende. Mein Drache war noch nicht der der er heute ist. Ich habe vieles alleine gestemmt. Und ich machte den Fehler mit meinem Onkel über Gefühle und meine Hochsibilität zu reden. Dies büßte ich damit, dass er mich mit einer mit „Geistern“ quatschenden psychisch kaputten Frau zu vergleich, das negativ Beispiel von der Kombi aus Verlust des eigenes Kindes und einer labilen Psyche.. Und danach meinte er, ich solle vielleicht mal professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Nun ich habe heute schon mal in einem Kommentar darüber geschrieben, was Worte in Kindern bewirken kann. Ich war zu der Zeit kein Kind mehr. Aber dennoch mein Onkel hatte bis zu diesem Zeitpunkt auch in Sachen Emotionen eine wichtige Person für mich. Doch zum Glück hatte ich mich genug abgenabelt, sodass dieser Worte mehr Wut auslöste als eine weitere Krise.

Weiter geht’s

Teil 3 von vermutlich 5 Beiträgen(😇) für Alice Blogparade:

Dann kam eine sehr schwierige Zeit. Es war echt ein Akt mit Bafög und einem kompletten Haushalt auskommen. Nebenbei habe ich gejobt. Der Drache hatte wenig Möglichkeiten dadurch, dass er keinen Führerschein hat. Ich hätte echt Hilfe gebrauchen können. Doch von meinem Onkel kam nur der Satz, „ich würde dir helfen, doch dein Mann ist ein… (ich werde das nicht über meinen Drachen wiederholen, und ihm nie verzeihen..), deshalb will ich euch jetzt nicht helfen. Aber wenn du wirklich Hilfe brauchst, dann sag mir bescheid wir sind eine Familie.“ Und wenn ihr denkt ich sei müde und hätte die Hälfte des Gesprächs nicht erwähnt falsch. Es waren direkt aufeinander folgende Sätze.. Zu meiner Situation in der er mir nicht helfen wollte sei gesagt, dass ich schon ohne Strom da stand mit einem Wasserbett, in dem man ungeheizt nicht schlafen darf. Ich habe bis heute nicht rausgefunden in welcher Situation ich auf die Hilfe dieser „Familie“ hoffen darf, denn ich bat ihn nie darum.

Eure Jeraph

Zweiter Teil einer Erinnerungsreise..

Der zweite Teil meiner Erinnerung meiner kleinen Reihe für Alice fand statt als meine Mum schon Tod war.

Als ich mit meinem Drachen das Abi begann, zog ich mich von meiner Familie zurück. Ich merkte, dass mein Onkel sich nicht kümmerte. Im Gegenteil ich bekam imer entmutigende Sätze von ihm. Er spielte immer darauf an das er ja nicht studiert hätte und tat so als wäre ich nun etwas besseres, allerdings nicht im guten Sinne. Er freute sich nicht für mich. Und als ich mich zurück zog merkte ich das es ihn nicht juckte. Er ließ es einfach geschehen. Und das ist meist der Punkt an dem ich eine Verbindung beende. Eine Brücke wird von zwei Seiten erbaut.

Das ist eher eine Erinnerung an die Gefühle der Zeit.

Eure Jeraph